Elmar Fischer: Für eine menschenwürdige Sexualkultur

Bischof Elmar Fischer wirbt in einem Gastkommentar auf Kath.net für eine der Menschenwürde entsprechende Sexualkultur:

„Natürliche Empfängnisregelung (NER) versus Verhütung. Darlegung der humanen Bedeutung“

Stichworte:

  • Demographischer Winter
  • Pille
  • Humanae Vitae 1968
  • deutschsprachige Bischöfe für Gewissensentscheidung; keine Initiativen für Gewissensbildung
  • Pillenknick
  • Wirkung der Pille
  • gesundheitliche Risiken
  • Anstieg von Abtreibungen und Scheidungen
  • Pille manipuliert die Frau
  • Konsummentalität steigt
  • Prognose Dr. med Ernst 1988
  • Königstein, Mariatrost und Solothurn 1968
  • Korrekturmahnungen durch Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  • Gottes- und Nächstenliebe
  • positive Ergebnisse bei NER-Paaren
  • Sicherheit der NER, ohne Nebenwirkungen des Hormonpräparats – für die Frau, für die Beziehung, die Ökologie, ohne eine finanzielle Belastung.
  • Vorgehen entsprechend NER
  • Natürliche Regelung ist Impuls zum Leben in Fülle.

Ergänzung 14.4.2012:

DMN: Massenklage: Anti-Baby-Pillen können Bayer Milliarden kosten

Mehr als 11.000 Klagen richten sich in den USA gegen den größten deutschen Pharmakonzern Bayer. Grund ist die vergleichsweise hohe Thrombosegefahr der Anti-Baby-Pillen des Unternehmens. Zunächst sollen mehr als 100 Millionen zur Beilegung hunderter Fälle gezahlt werden. Doch insgesamt werden Kosten in Milliardenhöhe entstehen, glauben Analysten.

Ergänzung 15.4.2012: Nach Ansicht der US-amerikanischen Soziologin Mary Eberstadt hat die sexuelle Revolution Frauen unglücklicher gemacht:

Die Sünden gegen das Naturgesetz rächen sich auch in der Natur und nicht erst im Jenseits.

… Eberstadt verwies auf Klagen moderner Frauen über eine hohe Arbeitsbelastung und Schwierigkeiten bei der Partnersuche.

Diese Probleme seien nicht zuletzt durch die sexuelle Revolution verursacht, die „eine Menge Leute mehr auf den sexuellen Marktplatz gebracht“ habe, so Eberstadt. Dies habe den Wettbewerb und den Druck auf Beziehungen erhöht.

Die stärker verbreitete Geburtenkontrolle habe zu mehr Experimenten, aber auch zu größerer sexueller Unzufriedenheit geführt, so die Wissenschaftlerin.

Grund für die Enttäuschung sei das beständige Streben nach immer größerer sexueller Erfüllung. Eberstadt hatte diese These bereits in ihrem Buch „Adam und Eva nach der Pille – Paradoxe der sexuellen Revolution“ dargelegt.

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