Manfred: Lies! Den Koran!

Manfred Kleine-Hartlage, der schon vor einigen Tagen auf seinem Blog Korrektheiten zur salafistischen Koranverteilungsaktion gemeint hat:

… Dass der Staat hier ein Problem sieht, kann ich mir lebhaft vorstellen. Gibt es doch absolut nichts, was die islamophile Staatspropaganda so schlagend dementiert wie eben der Koran. So weichgespült kann nicht einmal eine Fehlübersetzung des Korans sein, dass nach seiner Lektüre noch irgendjemand Illusionen darüber haben kann, mit was für einer Art von Religion er es hier zu tun hat.
Wenn man den Parteien der muslimischen Masseninvasion einen Schlag versetzen will, von dem sie und ihre verräterische Politik sich nicht wieder erholen, dann muss man die Deutschen nur dazu bringen, den Koran zu lesen. …

nimmt nun auch auf Sezession dazu Stellung: Lies! Den Koran!:

Eines muß man den Salafisten lassen, die mit der Aktion „LIES!“ an diesem Wochenende in vierzig deutschen Städten kostenlos den Koran verteilen: Sie tragen ihren Teil dazu bei, die Öffentlichkeit über ihre Religion aufzuklären, und sie füllen damit eine Lücke.

Über den Islam wird zwar täglich öffentlich geredet: Politiker, Journalisten, Kirchenvertreter, halbamtliche „Politikberater“, sogenannte Wissenschaftler – kurz, die gesamte ideologieproduzierende Industrie stößt Stellungnahmen zum Thema „Islam“ in einer Häufigkeit aus, als gelte es, einen Stalinschen Fünfjahresplan überzuerfüllen, glänzt dabei aber naturgemäß mehr durch politische Linientreue als durch Kompetenz.

Eine besonders beliebte Masche bei der Irreführung der Öffentlichkeit ist die willkürliche und eklektische „Koranexegese“, die im wesentlichen darin besteht, politisch erwünschte Verse aus dem Zusammenhang zu reißen.

… Wenn die Salafisten also die Deutschen auffordern, den Koran zu lesen, so kann ich mich dieser Aufforderung nur anschließen. Koranlektüre wird kaum jemanden zum Muslim machen, schon gar nicht zum Salafisten, aber manchen zum Islamkritiker.

Die Aufregung des Verfassungsschutzes und der politischen Klasse über diese Aktion ist nachvollziehbar, aber nicht etwa deshalb, weil die Salafisten Extremisten sind; das sind sie in der Tat, aber der Salafismus ist per se nicht extremistischer als die sunnitische Orthodoxie. Die Salafisten sprechen nur schroffer und kompromissloser das aus, was für Muslime ohnehin verbindlich ist, was aber ihre taktisch versierteren Mit-Dschihadisten in kollusivem Einverständnis mit der politischen Klasse in gefälligere Formulierungen kleiden, deren Bedeutung sich nur dem erschließt, der mit ihrem religiös-kulturellen Hintergrund vertraut ist.

… Salafisten und Islamkritiker sind sich zumindest in dem einen Punkt einig, daß der Islam keine Knetmasse ist, die von größenwahnsinnigen Technokraten nach Belieben geformt werden kann.

Auf die Verbreitung just dieser Illusion ist aber ein Regime angewiesen, das sich die ethnische Durchmischung des eigenen Landes zum Ziel gesetzt hat und deshalb exzessive Masseneinwanderung fördert. Da die Einwanderer vorwiegend aus islamischen Ländern kommen, darf das Regime auf keinen Fall zulassen, daß die Inkompatibilität zwischen islamischer und europäischer Kultur vor der Zeit offenkundig wird, müssen die „extremistischen“ Salafisten als Sündenbock für die problematischen Aspekte des Islam schlechthin herhalten, muß verhindert werden, daß ihre öffentliche Präsenz eine Immunreaktion des eigenen Volkes auslöst, muß dessen Radar unterflogen werden, muß das offene Wort des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan ignoriert werden, so etwas wie einen radikalen Islam und einen gemäßigten Islam gebe es nicht, es gebe nur den einen Islam.

… Wer fünf Millionen Muslime einwandern läßt, nimmt in Kauf, daß viele von ihnen – nicht alle, aber auch keineswegs nur die Salafisten – den Islam umfassend und authentisch interpretieren, und das heißt, daß sie die liberale Moderne insgesamt ablehnen. Er nimmt in Kauf, daß solche durch Parallelgesellschaften verfestigten Wertmuster mit ihren politischen Geltungsansprüchen die freiheitliche Gesellschaft unterminieren.

Die politische Klasse fürchtet nicht den „Extremismus“ der Salafisten, sie fürchtet diese Wahrheit.

Zum kompletten Beitrag samt Kommentaren: http://www.sezession.de/31808/lies-den-koran.html

Ergänzung: Sabatina James warnt in einem Video vor dem Koranverteilungsdjihad: http://www.youtube.com/watch?v=pUav7-MfDCY

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