Die Gemeinschaft Sant’Egidio richtet auch 2012 ein Friedenstreffen aus:
Das internationale Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant’Egidio findet in diesem Jahr in Sarajevo statt.
Vom 9. bis 11. September sollen Repräsentanten verschiedener Religionen in der während des Bosnienkrieges Anfang der 1990er Jahre belagerten Stadt zusammenkommen, teilte die Gemeinschaft in Rom mit.
Unter anderen sagten demnach der serbischorthodoxe Patriarch Irinej I., der Großmufti von Bosnien-Herzegowina, Mustafa Ceric, und die Generalsekretärin der jüdischen Gemeinde Sarajevos, Elma Softic-Kausnitz, ihre Teilnahme zu. Auch der Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, will anreisen. …
… Kommentar der FSSPX:
St. Egidio ist die treibende Kraft hinter dem schön inszenierten Aufmarsch aller Religionsvertreter. Wahlweise einigt man sich bei diesen synkretistischen Treffen auf völlig belanglose Symbole der Gemeinsamkeit. War es in Assisi der Ölzweig, so zeigte man sich 2011 mit Tauben und verwebte Stoffe ineinander als Symbol der Gemeinschaft.
Es bedarf keiner Erklärung, warum man den Anwesenden kein Kreuz, das Symbol der Erlösung, in die Hand zu geben wagt. Das würde das neue Prinzip von der “Heilswirksamkeit jedweder Jenseitsvorstellung” verletzen. Ein guter Buddhist kommt nach der Lehre von St. Egidio (die leider im Konzil gute Steilvorlagen findet) genauso in den Himmel, wie ein Katholik.
Diese Treffen sind mit das Glaubenszerstörendste, das zur Zeit von einer Gruppe in Rom ausgeht. Natürlich kann niemand in die Herzen der anwesenden Katholiken sehen und behaupten, sie hätten den Glauben an Christus verloren. Aber die Botschaft, die vermittelt wird, ist eindeutig: Seht her, die Inhalte der Glaubensrichtungen sind nebensächlich, was wirklich zählt, ist das menschliche Miteinander, die Gemeinschaft, der “Frieden”.
Das Wort “Frieden” ist allerdings im 21. Jahrhundert, da die Waffen- und Rüstungsindustrie einen nie gekannten Höhepunkt erreicht hat, eine beißende Ironie.
Ein einziger Trost: Die von St. Egidio jährlich wiederholten Weltfriedenstreffen fallen nicht jedes Jahr so pompös aus wie das unselige Jubiläum von Assisi im letzten Jahr. Allerdings bezeugt diese Konstanz die Hartnäckigkeit, mit der diese Gemeinschaft ihre Ziele verbreitet.
Globaler Friede
von Dave Hunt, ISBN: 3 9223 4981 1
————
Spätestens beim Lesen dieses Buches wird klar, dass Friede unmöglich ohne Jesus gegründet werden kann.
Zu viel persönliches Machtstreben, auch bei den sogenannten Friedensaktivisten wird den Globalen Frieden immer verhindern. Nicht einmal Christen ist es möglich, politischen Frieden auf dieser Welt herzustellen.
Wir können uns einsetzen, jeder in seinem persönlichen Umfeld, eine kleine Ecke dieser Welt mit Frieden zu erfüllen.
“Dieser Sonderrolle des Christentums entsprechend, lehrt die Bibel auch nicht, dass der Friede durch den Triumph der Lehren Christi gesichert wird, sondern allein durch seine persönliche Wiederkunft zur Regierungsübernahme in Jerusalem” (Seite 296).
Friedensbemühungen ohne Jesus bereiten leider nur den Weg des Antichristen vor. Dieser wird für kurze Zeit einen globalen Frieden herstellen können. Dann aber wird er sein wahres Gesicht zeigen und die Welt mit Gewalt beherrschen, schlimmer als jeder bisherige Machthaber das getan hat.
Wir wissen nicht, wann diese Zeit kommen wird, jedoch, dass diese Weltregierung auf 7 Jahre begrenzt sein wird.
Danach wird Jesus wiederkommen, und sein Friedensreich beginnen, so wie es viele Propheten bereits angekündigt haben.