Kewil, PI: EU-Parlament: Innenminister rechtspopulistisch:
Mehrere EU-Innenminister hatten vor einigen Tagen angekündigt, daß es unter Umständen vielleicht irgendwann einmal, Gott behüte, möglich sein könnte, wieder für wenige Stunden Grenzkontrollen einzurichten. Jetzt ist die herrschende Clique im EU-Parlament mächtig empört und bezeichnet die Innenminister als Rechtspopulisten! Das Parlament werde Klage gegen die Änderung der Rechtsgrundlage beim Europäischen Gerichtshof einreichen. Das ist die EUdSSR, wie sie leibt und lebt. Einwandernde und herumziehende Verbrecherbanden haben Vorrang vor dem Schutz der eigenen Bürger.
Im selben Zusammenhang wurde EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) u. a. gefragt, wie die EU mit einem möglichen Massenansturm von Migranten umgehen soll:
… Das Problem, das Italien in Lampedusa hatte, wäre leicht zu regeln gewesen, wenn endlich die im Schengener Abkommen vorgesehene Lastenteilung einmal angewandt würde. Das ist seit 30 Jahren in der Diskussion. Wenn 20.000 Menschen auf Lampedusa sitzen und sie werden unter 500 Millionen Menschen in 27 EU-Staaten aufgeteilt, ist das für das einzelne Land kein Problem.
So werden die Interessen der europäischen Bürger hintergangen.