Nach Kristina Schröder hat der üble Zeitgeist auch die CSU erfasst:
http://charismatismus.wordpress.com/2012/08/09/der-csu-fraktionschef-von-munchen-verkundet-eine-linksliberale-und-homobewegte-familienpolitik/:
Von Mathias von Gersdorff
Deutschlands Christdemokraten sind außer Rand und Band – und selbst bei den Christsozialen melden sich jetzt linksliberale Zeitgeistsurfer zu Wort:
Josef Schmid, CSU-Fraktionsvorsitzender im Münchner Rathaus, will das Ehegattensplitting abschaffen und homosexuelle Paare rechtlich mit der Ehe gleichstellen.
Gegenüber dem Münchner Merkur sagte er: „Wir müssen weg vom Ehegattensplitting, hin zu einem Familiensplitting. Familie ist dort, wo Kinder sind.“
Der Interviewer glaubte offenbar seinen Ohren nicht und fragte nach. Die Antwort: „Egal, in welchem Haushalt Kinder aufwachsen, ob bei einer alleinerziehenden Mutter, einer Patchwork-Familie oder einem homosexuellen Paar.“
Schmid meint, das sei konservative Politik, denn:
„Franz Josef Strauß hat gesagt: „Konservativ sein heißt, an der Spitze des Fortschritts marschieren.“ Eine moderne, zeitgemäße Familienpolitik ist in diesem Sinne konservativ.“
Zur staatlichen Ungleichbehandlung von Homo-Paaren und normalen Ehen erklärte er: „Ich halte diese Unterscheidung für überholt.“
Die Tatsache, dass die Institution „Familie“ in Deutschland in der Krise steckt, interpretiert er als „Fortschritt“ um:
„Ich lebe in einer Großstadt und sehe unter anderem an meinem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis täglich, wie sich das Thema Familie verändert hat. Die CSU hat das moderne Bayern erschaffen. Jetzt muss sie begreifen, dass der Fortschritt auch die Familie verändert hat.“