Um den Einheimischen die Islamisierung und Deethnisierung „schmackhaft“ zu machen, ist den „Eliten“ nichts zu teuer, zu aufwendig, zu exzentrisch oder zu perfid:
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3129360/rebranding-european-muslims-zuschlag-fuer-wiener-agentur.story
(29.9.):
Im “steirischen herbst” wird heuer nach einem neuen Branding für europäische Muslime gesucht. Das Publikumsvoting gewann die Agentur Demner, Merlicek & Bergmann mit einer Idee, die mit Exotismus spielt.
… “Look Twice” spielt mit der arabischen Schrift, in der auf den zweiten Blick ein deutsch- oder englischsprachiges Statement zu lesen ist. Eine nicht rasend originelle Idee, die mit Aha-Effekt und Exotismus spielt, sich nicht zu sehr auf die problematische Definierung über die Religion einlässt und die vor allem von Mariusz Jan Demner überzeugend präsentiert und getanzt wurde. Die Konkurrenz aus Schweden und den Niederlanden hatte es schwer — 50 arbeitslose Jugendliche loszuschicken, um bei Hausbesuchen fremde Menschen zu überreden, den Namen Mohammed anzunehmen, erschien zu unrealistisch, über Internet unicodierte Kampagnen gegen muslimfeindliche Organisationen loszutreten, zu abstrakt.
Vor, nach und zwischen Branding Pitches, kleinem Menü und großem Voting gab es muslimisches Kulturprogramm, dargeboten von heimischen Akteurinnen und Akteuren, vom Gebet bis zum Bauchtanz. Zu später Stunde spielte dann noch die islamische US-Punkband “The Kominas”. Wie hatte Eröffnungsredner Omar Al-Rawi so schön gemeint: “Kunst kann Denkschablonen aufbrechen” – und zugleich gefragt, ob ein “Rebranding” reichen werde.
Die Kaaba : Vom Feuertempel zum Bordell bis Allahs Haus
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Deutschland und das trojanische Pferd des Islams
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