Rücktritt AfD-Vize Hans-Olaf Henkel

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/afd-vize-henkel-tritt-zurueck/ (23.4.):

BERLIN. Der AfD-Europaabgeordnete Hans-Olaf Henkel ist von seinem Amt als stellvertretender Parteivorsitzender zurückgetreten. Henkel bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der FAZ. „Ich lege meine Funktion als stellvertretender Sprecher der AfD nieder“, sagte Henkel der JUNGEN FREIHEIT.

„Ich bleibe aber Mitglied der AfD und auch Europaabgeordneter.“ Gleichzeitig kündigte Henkel an, sich in Zukunft wieder verstärkt in den Wahlkampf einbringen zu wollen. „Vor allem in den nächsten zwei Wochen in Bremen.“

… In der FAZ begründete Henkel seine Entscheidung mit den angeblichen Versuchen von „Rechtsideologen“, die Partei zu übernehmen, sowie mit charakterlichen Defiziten führender Parteifunktionäre. Sollte es nicht zu einer „Klärung“ im Richtungsstreit seiner Partei kommen, drohe der AfD der Untergang, warnte er. „Dann wird die AfD scheitern. Das ist meine feste Überzeugung.“ …

Dieter Stein: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/die-afd-und-ihre-historische-verantwortung/ (24.4.):

Hans-Olaf Henkels Rücktritt von seinem Parteiamt löst die ersten Nachrufe auf die AfD aus. Was als atemberaubender Senkrechtstart begann, droht im totalen Schlamassel zu enden. Vor einem Monat schrieb ich: „Aus einem taufrischen, basisdemokratischen Projekt scheint eine Schlangengrube geworden zu sein.“ …

http://www.freiewelt.net/nachricht/henkel-gibt-afd-vorstandsamt-auf-10058543/ (24.4.):

AfD-Vizeparteichef Hans-Olaf Henkel hat seinen Rücktritt vom Amt erklärt. Er will zwar weiterhin mitarbeiten – aber nur, wenn eine Linie vertreten wird wie vom Bremer Landesverband. …

http://www.medrum.de/content/richtungsstreit-in-der-afd-verschaerft-sich (24.4.):

Europaabgeordneter Hans-Olaf Henkel legt Amt als stellvertretender Bundessprecher nieder

(MEDRUM) Mit dem Rücktritt von Hans-Olaf Henkel aus dem Parteivorstand der Bundes-AfD geht der Streit um die Richtung in der AfD weiter. Henkel begründete seinen Rückzug mit der Warnung vor Kräften der Neuen Rechten, die die Partei übernehmen wollten, und charakterlichen Defiziten von führenden Parteifunktionären.

… Hans-Olaf Henkel gehört zu den Personen, die für die Gründung und den Aufwuchs der AfD eine erhebliche Rolle spielten. Als ehemaliger Präsident des BDI war Henkel als Teil der Führungsspitze eine Vorzeigefigur und ein Zugpferd, das die AfD in vielen Kreisen bundesweit attraktiv machte. Sein Rückzug als Vize-Chef der AfD verdeutlicht, wie heftig die Richtungskämpfe in der Partei sind. Henkel sprach in der FAZ von “Rechtsideologen”. Wenn es nicht zur Klärung im Richtungsstreit komme, stehe der AfD der Untergang bevor. …

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EKD-Gender-Propagandistin diffamiert Kelle und Kuby

Kurt J. Heinz: http://www.medrum.de/content/gender-theoretikerin-claudia-janssen-ekd-macht-front-gegen-birgit-kelle-und-gabriele-kuby (22.4.):

Leiterin des Gender-Studienzentrums der EKD übt in evangelischer Zeitung Zeitzeichen dürftige Kritik an Gender-Gegnern und rückt diese mit populistischem Eifer in die Nähe des Rechtsextremismus

Birgit Kelle und Gabriele Kuby gehören zu den wichtigsten “Impulsgebern” für die Ablehnung von “Gender”. Das schreibt die Leiterin des Gender-Studienzentrums der EKD, Claudia Janssen, in der evangelischen Zeitschrift Zeitzeichen (Printausgabe 4/2015) und rückt die Autorinnen Kelle und Kuby in die Nähe des rechten Extremismus — allerdings mit wenig überzeugenden Argumenten.

… Unter der Überschrift “Angst vor der Vielfalt” (eigentlich geht es um “sexuelle Vielfalt”, doch das Wort “sexuelle” wird offenbar bewusst unterdrückt) versucht die Studienleiterin des Gender-Zentrums der EKD, Claudia Janssen, die Gender-Kritikerinnen Birgit Kelle und Gabriele Kuby an den rechtsextremen Rand zu drängen. Janssen bedient sich dabei der üblichen Methoden, indem sie als rechtsextremistisch diffamiert, was sich kritisch mit den Thesen der Gender-Theoretiker auseinandersetzt und vor den Gefahren der Gender-Lehren für Kinder, Ehe und Familie warnt. Janssen wirft Kuby vor, sie stelle “gendertheoretische” Inhalte “falsch und bewusst verzerrend” dar. …

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Wien 19.4.: Zweite Pegida-Demo

https://www.youtube.com/watch?v=AmnCNsaU_CQ 2. PEGIDA Wien | Demo 19.04.2015 (3 min):

Am 19.04.2015 fand die zweite PEGIDA-Veranstaltung in Wien statt. Laut Polizeiangaben waren 200 Pegida-Anhänger und 600 Gegendemonstranten anwesend.
400 Polizisten waren im Einsatz. …

Werner Wirth, Ignaz Bearth: Rütli-Schwur

https://www.youtube.com/watch?v=pWiWFhv5O0k Pegida Wien mit der Rede von Ignaz Bearth 19.04.15 (57 min):
0:00 Werner Wirth
8:00 Vorstellung Ignaz Bearth
8:33 Ignaz Bearth

https://www.youtube.com/watch?v=bb–TcJjg-A Pegida Demo 19.4.2015 Wien (11 min):
Rede Ignaz Bearth

https://www.youtube.com/watch?v=bQ1_SCib7MQ 2. Pegida-Demo in Wien (4 min):
Gegendemo

https://www.youtube.com/watch?v=CRPXjFawNic 2. Demo in Wien: Etabliert sich Pegida in Österreich? (2 min):
Edwin Wagensveld (Ed der Holländer)

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Ausweg im Migrantendrama: Von Australien lernen

http://www.andreas-unterberger.at/2015/04/der-einzige-ausweg-im-migrantendrama-von-australien-lernen/ (20.4.):

Wieder einmal ist die EU schuld, sind wir schuld, dass Hunderte, Tausende Menschen allein in den letzten Tagen im Mittelmeer ertrunken sind. Das wird ringsum behauptet. Das ist aber einfach nicht wahr. So tragisch diese Todesdramen auch sind: Daran sind nicht die EU-Europäer schuld, sondern viele andere.

Aber dennoch bestünde dringender Handlungsbedarf für Europa. Den es freilich noch immer nicht begreift. Den auch die vielen Leitartikler und Politiker nicht begreifen, die jetzt in Betroffenheit wehklagen und sofortige „humanitäre Hilfe“ verlangen. Solche Klage- und Hilferufe heißen nämlich in der wirklichen Welt nichts anderes als: Wir wollen noch viele weitere Millionen Afrikaner und Asiaten nach Europa hereinholen. Vor allem Moslems. …

… Die europäischen Regierungen trauen sich nicht zuzugeben: Es ist in nichts anderes als Krieg, wenn viele Millionen Menschen in ein anderes Land (oder eine Union) drängen, um dort dauerhaft zu leben, ohne dass dieses Land, diese Union sie gerufen hätte, sie im Land haben wollte. Ob man diesen schon seit Jahren millionenfach stattfindenden Andrang nun „Krieg“ oder „größte Völkerwanderung der Geschichte“ nennt, ist egal. Tatsache ist, dass sich Europa nur noch mit militärischen Mitteln dagegen wehren kann. …

… Dennoch gäbe es klare und zielführende Strategien, die letztlich auch eine militärische Dimension haben: Jeder, der illegal nach Europa einwandern will, muss durch die Gewissheit abgeschreckt werden, dass er zwar irgendwie nach Europa hineingelangen kann, dass er aber von dort umgehend wieder abgeschoben wird. Solange Europa dies nicht durch Taten jedem Afrikaner und Asiaten klarmacht, solange wird der Ansturm immer weiter anwachsen.

Genau eine solche Strategie verfolgt seit einigen Jahren Australien.

Ein Kommentator gibt auch zu bedenken:

… Warum wird hier verschwiegen, daß wir es hier mit Siedlungspolitik der EU (Regierungen) zu tun haben, deren Ziel es ist den HOOTON-Plan umzusetzen? Das Ziel dieses Planes ist es, die weiße Bevölkerung auszurotten, um einen negroiden Menschen durch Vermischung der Rassen zu schaffen, darum kommen nur junge Männer aus dem Orient und aus Afrika — aber sie kommen nicht von alleine – nein, Onkel ASYL (der GAUKLER) schwafelt ihnen vor, wie gut sie es bei uns haben werden. Ich bin davon überzeugt, daß die EU mit unser ALLER Steuergeld diesen Völkermord bezahlt! …

https://kreidfeuer.wordpress.com/2011/07/10/coudenhove-kalergi-praktischer-idealismus/:

… Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. … Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse … wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. …

Allzu fern ist diese Zukunft offenbar nicht…

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Ergänzung 24.4.2015:

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/deutschland-bei-der-fluechtlingsfrage-gespalten/ (24.4.):

BERLIN. Die Hälfte der Deutschen befürwortet die Aufnahme von mehr Flüchtlingen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins sprachen sich 50 Prozent der Befragten dafür aus, daß Deutschland noch mehr Asylbewerber beherbergen solle. 44 Prozent waren dagegen. …

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Dresden 16.4.: Querfront-Diskussion über Pegida

https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/04/17/querfront-in-dresden-compact-live-diskutiert-uber-pegida/:

145 Besucher bei COMPACT-Veranstaltung in Dresden

Spannend war es den ganzen Abend – kein Wunder bei dem Spektrum von Götz Kubitschek (Sezession) bis Jürgen Elsässer (COMPACT)… Aber kurz vor Ende gab es auch noch einen Überraschungsgast, der die Stimmung so richtig anheizte: Kathrin Oertel, bis Ende Januar neben Lutz Bachmann das Gesicht der Dresdner Bürgerbewegung.

… Und ab Montag gibt es das vollständige Video der Veranstaltung auf compact.tv!

Jürgen Elsässer: https://www.compact-online.de/volles-haus-bei-pegida-diskussion-von-compact-in-dresden/ (17.4.):

… “Pegida – Wie weiter?” lautet der Titel der zweiten Veranstaltung im Rahmen von COMPACT-Live in Dresden, und das Interesse war groß: 145 Besucher kamen und hörten 90 Minuten Referate und Debatten im links-rechts-übergreifenden Querfront-Format.

Im Mittelpunkt von Kubitscheks Referat stand eine Bilanz der Geschichte und der Erfolge von Pegida, Elsässer arbeitete die geschichtliche Bedeutung von Pegida und zwei Gefahren für die junge Bewegung heraus. Bei den Themen “Geert Wilders” und “die nächsten Schritte” gab es Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen den beiden Rednern.

Auf dem Blog von Jürgen Elsässer wird der Überraschungsgast des Abends vorgestellt, der die ohnedies spannende Debatte kurz vor Schluss noch einmal richtig angeheizt hat. …

Sebastian Hennig: https://www.compact-online.de/pegida-redivivus-forte-zu-risiken-und-nebenwirkungen-fragen-sie-ihren-neurechten-oder-ihren-nationalbolschewiken/ (18.4.):

… Beide Redner gaben zunächst eine kurze Einschätzung der Lage, die im Inhalt fast deckungsgleich war und im Ausdruck naturgemäß differierte. Kubitschek … Enttäuscht zeigte er sich vom Verhalten vieler Weggefährten, die nun im entscheidenden Augenblick nicht mehr zur Stelle seien, bedauert die politische Zähmung der „Jungen Freiheit“, die 25 Jahre durchgestanden hätte, um sich jetzt in den wichtigsten Fragen mit Hans-Olaf Henkel einig zu sein. Enttäuschend sei auch die AfD selbst, der Pegida einen veritablen innerparteilichen Ost-West-Konflikt beschert hat.

Jürgen Elsässer verweist auf den selbstverständlichen Nationalismus der alten Linken und kommt zu der Einsicht, dass die erstrebte Querfront sich nur von rechts nach links aufbauen ließe. Dem hält Götz Kubitschek entgegen, dass zunächst die Rehabilitierung der Rechten durch die Linke geleistet werden müsse. Auch betonte er seine anhaltende Distanz zu jedem gesellschaftlichen Experiment, für das die Linke immer noch steht. Kubitschek hält den Menschen für nicht optimierbar und wiederholte seine Prägung aus seiner zweiten Rede bei Legida: „Der Mensch ist ein Entwurf Gottes“. Damit trat zugleich der eigentliche Anlass des Treffens hervor: Beide Referenten hatten schon im Vorfeld klargestellt, dass sie dem Auftritt von Geert Wilders gelinde gesagt skeptisch gegenüberstehen. Sie sind sich darin einig, dass Pegida sich nicht in eine Frontstellung gegen den Islam ziehen lassen darf.

Auch die Überzeugungen von Tatjana Festerling wurden in ihrer Ambivalenz für die Ziele von Pegida beleuchtet, ihr Antritt zur OB-Wahl aber von beiden befürwortet. Elsässer wies darauf hin, dass er den Ansatz von HoGeSa zutreffender fand, nämlich eine Position nicht gegen den Islam, sondern gegen die Salafisten einzunehmen, zu deren Opfern in den Bürgerkriegsländern an erster Stelle die einfachen Muslime gehören. …

Elbebiber: https://castorfiberalbicus.wordpress.com/2015/04/17/kathrin-oertel-sorgt-fur-tumult-bei-pegida-diskussion/:

Der eigentliche Knaller kam zum Schluss. Die letzten Reden der knapp zweistündigen Veranstaltung waren schon gehalten, als der Moderator sagte, es gäbe noch eine Wortmeldung. Die Vorstellung der Dame wäre unnötig gewesen.

Viele hatten die ehemalige Pegida-Frontfrau Kathrin Oertel schon erkannt, die im Publikum saß. Eingeladen hatte das Compact-Magazin in das Dresdner Restaurant „Zum Steiger“ zu einer Diskussion mit dem eigenen Herausgeber Jürgen Elsässer und dem Verleger Götz Kubitschek unter dem Titel: Wie weiter mit Pegida? Dabei war natürlich immer wieder von der Spaltung der Bewegung durch den überraschenden Austritt eines großen Teils des Orga-Teams und der markanten Sprecherin Oertel die Rede gewesen.

Das könne sie so nicht stehen lassen, sagte die ehemalige Miss Pegida. … [Äußerst lesenswert! Hier weiter]

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Ergänzung 20.4.2015:

https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/04/19/video-kubitschek-elsasser-und-oertel-zu-pegida-wie-weiter/:

https://www.youtube.com/watch?v=KRkbrKWHmDg PEGIDA – Wie weiter? COMPACT-Live (Götz Kubitschek, Jürgen Elsässer, Kathrin Oertel) (1h45)
Mitschnitt der COMPACT-Live-Veranstaltung am 16.4.2015 in Dresden …

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Graz 23.4.: CSI-Schweigemarsch für verfolgte Christen

http://www.csi.or.at/index.php/veranstaltungen/termine/194-csi-schweigemarsch-in-graz-am-do-23-april:

CSI-Schweigemarsch [für verfolgte Christen] in GRAZ am Do., 23. April [2015]

Treffpunkt um 17:45 Uhr am Schloßbergplatz
Route: Schloßbergplatz — Hauptplatz — Dom

19:00 Uhr: Ökumenischer Wortgottesdienst im Grazer Dom
[bzw. ebenfalls 19:00 Uhr: Katholischer Gottesdienst in der Franziskanerkirche]

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http://www.johanneskirche.at/node/682 CSI-Schweigemarsch durch Graz

http://www.sonntagsblatt.at/upload/file/sobl_20150419_16_SD_1_24_w%281%29.pdf

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Ergänzung 25.4.2015:

http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/graz/4716274/Schweigemarsch-gegen-Christenverfolgung (24.4.):

500 Menschen beteiligten sich am Donnerstag an Demonstration in Graz. Auch Gedenken an Genozid an den Armeniern vor 100 Jahren.

Rund 100 Millionen Christen werden laut dem Hilfswerk Open Doors derzeit weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt. Besonders schlimm ist die Situation in Nordkorea, doch auch in Somalia, dem Irak, Syrien, Afghanistan, dem Sudan, Iran, Pakistan, Eritrea und Nigeria werden Christen diskriminiert, misshandelt, gefoltert, vergewaltigt, mit dem Tod bedroht und umgebracht.

Dieser Menschen gedachten am Donnerstag 500 Menschen bei einem Schweigemarsch in Graz — unter ihnen der evangelische Superintendent Hermann Miklas, Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz und CV-Vorsitzender Gerhard Leitinger. In seiner Rede rief Elmar Kuhn von CSI (Christian Solidarity International) schließlich zu Frieden und Versöhnung auf: “Beten wir lieber für die Verfolger, dass sie ihr schlechtes Tun erkennen und einstellen. Damit alle Religionen in Frieden miteinander leben können.” …

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https://www.oecv.at/News/Detail/2349 Beeindruckende Demonstration gegen Christenverfolgung in Graz (24.4.):

Der heurige Schweigemarsch in Graz war nicht nur der bisher größte, er war auch sicher der bunteste. Das lag daran, dass dieses Mal sehr viele Armenier mitgingen, um an den Genozid an ihrem Volk von 1915 zu erinnern. Die vielen bunten armenischen Fahnen, dazu die Couleurs der Teilnehmer aus ÖCV, MKV, VCS, VfM, KÖL und ÖKV, die wie gewohnt einen großen Teil der Mitmarschierer stellten, ergaben ein besonders buntes Bild.

Dementsprechend viele Teilnehmer gab es daher beim bereits vierten Schweigemarsch gegen Christenverfolgung in Graz. Was mit wenigen Teilnehmern 2012 begann, hat sich mittlerweile zu einer ansehnlichen Kundgebung entwickelt. Auch heuer gingen wieder einige bekannte Persönlichkeiten mit. Unter anderen sah man den Superintendenten der evangelischen Kirche in der Steiermark, Hermann Miklas, Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz, Domkapitular Bernhard Körner, Künstlerpfarrer Hermann Glettler, Armenpfarrer Wolfgang Pucher, den steirischen CV-Vorsitzenden Gerhard Leitinger (Trn, ErG, EKG) sowie MKV-Steiermark-Vorsitzenden Udo Eiselt (Trn, ErG). Elmar Kuhn

Seinen Abschluss fand der Schweigemarsch mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Franziskanerkirche. …

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Der Völkermord an den Armeniern und Aramäern

Wolfram Schrems: http://www.katholisches.info/2015/04/17/der-voelkermord-an-den-armeniern-und-aramaeern-von-1915-konsequenzen-fuer-heute/:

Am 24. April jährt sich zum 100. Mal die handstreichartige Verhaftung armenischer Honoratioren, Intellektueller und Führungspersonen in Konstantinopel, Auftakt zum ersten Völkermord im 20. Jahrhundert. Die Wissenschaftler nehmen heute etwa eineinhalb Millionen ermordete Armenier und etwa eine halbe Million anderer Christen, syrisch-orthodoxe Aramäer, Assyrer, katholische Chaldäer und andere, an. Auf Armenisch wird dieser Genozid „Aghet“ (Katastrophe) genannt, auf Aramäisch „Seyfo“ (Schwert).

… Das jungtürkische Komitee für Einheit und Fortschritt, das zunächst von den Armeniern im Osmanischen Reich in der Hoffnung auf Verbesserungen der politischen Lage unterstützt wurde, nahm die Verbindung armenischer Gruppen mit dem Zaren zum Vorwand, die Türkei gewaltsam ethnisch zu homogenisieren.

Das dabei eingesetzte Mittel war die „Umsiedlung“ in die syrische Wüste (Deir-ez-Zor). Dabei war der Tod durch Erschöpfung und durch die Übergriffe der lokalen Bevölkerung einkalkuliert bzw. beabsichtigt. …

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/12/papst-franziskus-armenier-opfer-des-ersten-voelkermords-im-20-jahrhundert/:

Papst Franziskus hat die Vertreibung der Armenier als Völkermord bezeichnet. Er stellte das Verbrechen damit in eine Reihe mit den Taten der Nationalsozialisten und des Stalinismus. Die Türkei hat aus Protest gegen die Aussagen ihren Botschafter im Vatikan ins Außenministerium einbestellt. …

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http://www.kleinezeitung.at/s/politik/aussenpolitik/4709049/Turkei_EU-fordert-Anerkennung-des-ArmenierVolkermords- (15.4.):

Kein Blatt vor dem Mund nimmt sich das EU-Parlament. In einer Entschließung forderten die Abgeordneten die Türkei auf, “den Völkermord an den Armeniern anzuerkennen und so den Weg für eine Aussöhnung der Türken und der Armenier zu ebnen”. …

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Ergänzung 22.4.2015:

http://www.freiewelt.net/nachricht/regierung-spricht-nun-doch-von-voelkermord-10058415/ (21.4.):

Die [deutsche] Bundesregierung wird nun in Bezug auf die Ermordung hunderttausender Armenier im Ersten Weltkrieg doch den Begriff »Völkermord« verwenden. …

http://www.kleinezeitung.at/s/politik/innenpolitik/4713270/Alle-Parlamentsklubs-verurteilen-Volkermord-an-den-Armeniern (21.4.):

Alle sechs Nationalratsfraktionen haben sich zu einer gemeinsamen Erklärung zusammengefunden, die den vor 100 Jahren verbrochenen Massenmord an Armeniern im Osmanischen Reich als Genozid verurteilt. Verwiesen wird in dem der APA vorliegenden Papier auch auf die historische Verantwortung Österreichs, war die k.u.k.-Monarchie doch im Ersten Weltkrieg mit dem Osmanischen Reich verbündet. …

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/unwuerdiger-eiertanz/ (22.4.):

Die Ausmordung der Armenier, die die von der jungtürkischen Partei gestellte politische Führung des Osmanischen Reichs vor hundert Jahren, am 24. April 1915, in Gang gesetzt hat, war ein Völkermord. Was sonst? Einmal mehr führt die deutsche Politik um die Benennung dieser Selbstverständlichkeit einen unwürdigen Eiertanz auf.

Immerhin, das Wort „Völkermord“ soll nun erstmals in einem vom Bundestag zu beschließenden Dokument zu den türkischen Verbrechen am armenischen Volk vorkommen. Wenn auch schüchtern versteckt in einer gewundenen Wortgirlande und mit dem so unnötigen wie offenbar unvermeidlichen Verweis auf den „Holocaust“ der Nationalsozialisten.

… Die Gründe für diese Feigheit vor dem freien Wort sind leicht auszumachen: Die Bundesregierung will die Türkei und ihren Präsidenten Erdogan nicht erzürnen. Der hat schon dem Papst vorgeworfen, „Unsinn“ zu reden, weil er den Völkermord Völkermord nennt, und dem EU-Parlament „religiösen und kulturellen Fanatismus“ unterstellt, weil es die Türkei zur Anerkennung der Fakten aufgefordert hat. Wer die Türkei wegen eines von Türken begangenen Völkermordes kritisiert, ist also ein „Rassist“. Man stelle sich diese Reaktion mal, mutatis mutandis, aus deutschem Politikermund vor. …

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Moslemische Bootsmigranten werfen Christen über Bord

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2015/moslemische-bootsfluechtlinge-toeten-christen-bei-ueberfahrt/ (16.4.):

PALERMO. Die Polizeipräfektur in Palermo hat fünfzehn moslemische Asylbewerber verhaftet. Die Einwanderer aus Afrika sollen laut Zeugenaussagen bei ihrer Bootsüberfahrt in der Straße von Sizilien zwölf Christen über Bord geworfen haben. Diese seien daraufhin ertrunken.

Dem vorausgegangen war ein heftiger Streit mit anschließender Schlägerei, berichteten die Zeugen.

Ein konkreter Anlaß des Streites ist derzeit nicht bekannt. Den Verhafteten wird nun „mehrfacher Totschlag, erschwert durch religiösen Haß“ vorgeworfen, zitiert die Nachrichtenagentur AFP die Polizeipräfektur. …

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Entmutterte Kinder sind verderbensanfällig: Der Wolf und die sieben Geißlein

Bärbel Fischer: http://www.freiewelt.net/vom-wolf-und-den-sieben-geisslein-10058231/ (17.4.):

… Wenn ich heute meinen Enkeln das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein erzähle, läuft es mir selbst eiskalt über den Rücken, weil mir klar wird, dass dieser Wolf heute leibhaftig existiert, ebenso seine Verstellung, seine Heuchelei, seine Gier und Wolllust.

Ich merke, dass die arglosen Kinder, allein gelassen, sich nicht wehren können gegen die List des Stärkeren. Ihr Vertrauen wird ausgenutzt. Am Ende sitzen sie im vor Fleischeslust stinkenden Bauch des Ungeheuers, bekommen keine Luft mehr, sind jeder Freiheit beraubt, Opfer einer Ideologie, die nichts anderes will als Fleisch und Befriedigung. Liebe und Rücksichtnahme gehören nicht in das Vokabular des Wolfes. Zu guter Letzt obliegt es den Müttern, ihre Kinder dem Wolf zu entreißen und zu befreien.

… In Zeiten von Bildungs- und Aktionsplänen wird mir wieder bewusst, dass man Kindern zuerst die Mutter nehmen muss, um ungestörten Zugriff auf die Jugend zu haben. Darum treibt man zuerst die Mütter mit geheuchelten Versprechungen wie Selbstverwirklichung, Chancengleichheit oder Gleichstellung aus dem Haus und in den Erwerb, und das möglichst in Vollzeit und lockt sie mit Konsum und Rentenansprüchen. Sind die Kinder schließlich dem Elternhaus entrissen, so hat der Verführer leichtes Spiel. …

Ob sich die heutigen Mütter wohl rechtzeitig besinnen?

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Ergänzung 19.4.2015:

http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=18&t=1318 Der Wolf und die sieben Geißlein — Deutung C. Meves (15.8.2010):

Wir sind in Mitteleuropa zur Zeit einem wolfsähnlichen Untier ausgeliefert, das in Gestalt des Kollektivismus dazu angesetzt hat, unsere Kinder zu verschlingen: die frühe Ablösung aus ihrer häuslichen Umgebung wird zu einer hochgradigen Gefahr für das Leben der jungen Generation – hier in Gestalt der Geißlein.

In einer Interpretation des Märcheninhalts wurden den Zuhörern die hinterlistigen Verführungsstrategien dieses Wolfes verdeutlicht. Sie wurden in Beziehung gesetzt zu den allgemeinen Intentionen, die Familie abzuschaffen und die Kinder durch Krippen, Pflicht-Kitas sowie Einheits-Ganztagsschulen fremd zu betreuen, obwohl längst wissenschaftliche Erfahrungsberichte darüber vorliegen, dass ein solches Übermaß der Entfernung aus der Erziehungsmöglichkeit durch Eltern ebenso schädlich ist wie das im Märchen als ein tödliches Verschlungenwerden der Geißlein symbolisch ausgedrückt ist.

Und in gleicher Weise lässt sich erkennen, dass es auch heute leider viele Leute gibt, die dem Wolf die Pfote weiß machen: Zur Zeit ist das ein Mainstream von Journalisten, und nicht selten sogar von sogenannten Wissenschaftlern, die — lediglich aus Angst vor dem Verlust ihrer Existenz — sich an den Täuschungen beteiligen, solange, bis schließlich alle Geißlein — und das heißt die Mehrheit in der Bevölkerung – meinen, dass diese Weißmacher das Richtige vertreten, sodass sie auf die Lüge hereinfallen, in der Märchensprache also die Tür entriegeln. …

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Thomas Böhm: https://conservo.wordpress.com/2015/04/19/der-hirte-und-die-schaflein-im-trockenen/:

Es war einmal ein Hirte, der hieß Merkl. Jeden Morgen trieb er seine 80 Millionen Schafe auf die saftige Wiese, wo sie sich sattfressen konnten. Seine Kettenhunde Thomas, Manuela und Heiko passten auf, dass keines seiner Tiere in die falsche Richtung laufen oder gar ausbüxen konnte, derweil es sich der Hirte auf einem Hügel gemütlich machte und an seiner Pfeife nuckelte. …

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Leihmutterschaft: Entrechtung und Ausbeutung

Christine Jurczik: http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2015/04/leihmutterschaft-wird-zur-ausbeutungs.html Leihmutterschaft wird zur Ausbeutungs-Industrie (14.4.):

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet am 10.04.15 über das florierende Geschäft mit den “Kinderherstellern“ für homosexuelle Paare. Ein Fertilitätszentrum hat dokumentiert, dass in den Jahren zwischen 2007 und 2011 mehr als zwanzigmal so viele homosexuelle Paare zu seinen Kunden gehörten wie in dem halben Jahrzehnt davor.

Auf der Leihmüttermesse am 21. März 2015 von „Families Through Surrogacy“ in London – von der die FAZ ausführlich berichtet – trafen sich vor allem homosexuelle Männer, die den Wunschtraum von einer Familie naturgemäß nur über eine Leihmutter verwirklichen können.

Zu den Besuchern reihten sich Experten, Juristen und Reproduktionsmediziner. Und vor allem: Leihmütter-Agenturen, bei denen sich alles um Verträge, Paragraphen und Geld dreht – um viel Geld, so die FAZ.

… Zum „Image“ der Leihmütter: Ein Arzt offenbart, das seien ungebildete Mädchen, Analphabeten. Sie werden weder informiert noch gefragt.

… Eines wird überdeutlich: Leihmutterschaft ist nichts anderes als eine Ausbeutung und eine Entrechtung der Frauen, resümiert die FAZ. …

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Ergänzung:

Christine Jurczik: http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2015/04/warum-leihmutterschaft-weltweit.html Warum Leihmutterschaft weltweit verboten werden muss (14.4.):

… Denn die Debatte über Moral und Ethik läuft ausschließlich unter dem Aspekt des Leidens am unerfüllten Kinderwunsch.

Doch es gibt kein Menschenrecht auf Kinder – das wäre nichts anderes als eine neue getarnte Version der Sklaverei.

Auf diese Entwicklung kann es nur eine Antwort geben: weltweites Verbot von Leihmutterschaft!

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LSVD agitiert gegen „Besorgte Eltern“

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2397:homolobby-ruft-zum-kampf-gegen-eltern-auf&catid=1:neuestes&Itemid=33 (17.4.):

Der extrem einflussreiche Homolobby-Verband LSVD hat zum Kampf gegen Eltern aufgerufen, die sich gegen die Gender-Indoktrination und Frühsexualisierung in Kindergärten und Schulen wenden. In einer Erklärung des Verbandes zum 25-jährigen Bestehen der Organisation heißt es: „Wenn ‘Besorgte Eltern’ gegen Bildungspläne auf die Straße gehen, die ein zeitgemäßes Familienbild vermitteln sollen, sind wir alle gefordert“.

Weiter heißt es in dem Kampfaufruf gegen die Eltern, die ihre Kinder vor dem Zugriff der sexuellen Umerziehung beschützen wollen: „Wir wehren uns gegen eine Rolle rückwärts. Akzeptanz und Vielfalt müssen täglich eingefordert und verteidigt werden.“ Die Homos meinen, dass „gleiche Rechte und Respekt“ in Deutschland nicht gesichert seien. Wovor soll man Respekt haben? Davor, dass diese Lobby die natürliche Ehe und Familie zerstören will? Vor einem ausschweifenden, gegen die Natur gerichteten sexuellen Verhalten, das andere Menschen mit in diese Verhaltensweisen hineinziehen will?

Der inzwischen völlig im Mainstream mitschwimmende Bundespräsident Gauck, dessen Aufgabe es eigentlich wäre, die Eltern zu unterstützen, gratulierte den Homos auch gleich zu ihrem „Jubiläum“. In den üblichen Worthülsen, die den Angriff auf das „natürliche Sittengesetz“ (Grundgesetz) und damit die Zerstörung der staatlichen Ordnung verschleiern sollen, spricht Gauck von „Respekt für Vielfalt“, [der] eine dauerhafte Aufgabe sei, und lobt die Homolobby dafür, dass sie dafür seit 25 Jahren kämpft, gegen Eltern und Familie, gegen das Recht… Er ermutigt die Homos,  …

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EU: Bargeldverbot ab 2018?

http://kpkrause.de/2015/04/13/bargeld-lacht-aber-bald-nicht-mehr/:

Auf dem Weg zum Verbot – Die perfide Botschaft bekommen wir tröpfchenweise – Still und leise laufen die Vorkehrungen – Die Anhänger der Freiheit müssen schrill die Alarmglocken läuten – Zu viele Bürger sind ahnungslos, kritiklos, unterwürfig

Mit Bargeld bezahlen ist altmodisch, bargeldlos bezahlen modern. Tröpfchenweise bekommen wir Bürger diese perfide Botschaft seit drei, vier Jahren subkutan vermittelt, garniert mit unterschiedlichen Begründungen. Sie wirken zugleich wie lauter kleine Testballons, um abzuwarten, ob und wie die Bürger darauf reagieren.

Aber bisher haben sie sich so gut wie nicht gerührt. Sollten sie die Botschaften übersehen oder überhört haben? Oder finden sie es vielleicht sogar gut, nicht mehr mit Bargeld herumlaufen zu müssen? Oder halten sie die Absicht, das Bargeld abzuschaffen, für so absurd, dass diese sich von selbst erledigt? Danach aber sieht es überhaupt nicht aus. …

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Pegida 13.4.

Dresden:
https://www.youtube.com/watch?v=QaGhxCg05GU LIVE: Geert Wilders joins PEGIDA rally in Dresden (13.4.   2h15):
42:50 Lutz Bachmann „Guten Tag, Dresden!“
47:27 Michael Viehmann (NRW)
49:06 Theodor Körner (FfM)
50:45 Geert Wilders
1:18:20 Tatjana Festerling
1:30:52 Götz Kubitschek
1:42:20 Lutz Bachmann
1:44:02 Ed aus Utrecht
1:48:20 Schlussworte Lutz Bachmann
1:49:49 Kai Hymne
1:52:30 „Veranstaltung beendet“

Zweite Kamera:
https://www.youtube.com/watch?v=sbse5JUDin0 LIVE: PEGIDA Protest in Dresden, Germany (13.4.   4h46)

http://www.mmnews.de/index.php/net-news/42106-geert-wilders-spricht-bei-pegida-demo (13.4.):

Der niederländische Politiker und Islamkritiker Geert Wilders ist am Montag bei der Pegida-Demo in Dresden aufgetreten. “Unsere eigene Kultur ist ja die beste Kultur”, sagte Wilders zu Beginn seiner auf Deutsch gehaltenen Rede. Er habe keinen Hass gegen Moslems oder gegen die politischen Gegner. Dass man friedlich für seine Interessen demonstrieren könne, unterscheide Deutschland gerade von Ländern wie Saudi-Arabien oder dem Iran. Es gehe darum, diese Freiheit zu verteidigen. …

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Ergänzung 14.4.2015:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/42127-die-rede-von-geert-wilders (14.4.):

Geert Wilders gilt in den Medien als eine der umstrittensten Persönlichkeiten. Bei Pegida hielt er gestern eine Rede. Wir veröffentlichen den Text hier im Wortlaut, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann.

Rede von Geert Wilders bei Pegida in Dresden am 13.4.2015:

Hallo Deutschland, hallo Dresden! …

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https://www.youtube.com/watch?v=ANhh2HA71-4 PI-Exklusiv-Interview Lutz Bachmann Dresden 13.04.2015 (6 min)

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Ergänzung 17.4.2015:

https://newpi.wordpress.com/2015/04/17/medienspiegel-zur-dresden-pegida-mit-geert-wilders/

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Frühsexualisierung und Gender-Indoktrination auch an Österreichs Schulen?

Christian Spaemann: http://www.andreas-unterberger.at/2015/04/der-grundsatzerlass-sexualerziehung-des-bildungs-und-frauenministeriums/ (9.4.):

Am 23. März 2015 hat das Bundesministerium für Bildung und Frauen den Entwurf für eine Aktualisierung des Grundsatzerlasses „Sexualerziehung in den Schulen“ an Experten und Elternverbände mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet. Dabei handelt es sich um eine komplette Neufassung des Grundsatzerlasses von 1970, zuletzt gültig in der Fassung von 1990. Nach dem Willen der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek erfolgt diese Aktualisierung „auf dem Hintergrund aktueller internationaler Entwicklungen und Standards“, um damit eine … „bedarfsgerechte Strategie im Bereich der schulischen Sexualerziehung für eine von Vielfalt geprägte Gesellschaft umzusetzen.

Im Zusammenhang mit dem vorliegenden Entwurf und im Vergleich mit dem bisher geltenden Grundsatzerlass ergeben sich folgende Fragen:

  • 1. Wird der notwendigen Wertorientierung in der Sexualerziehung ausreichend Rechnung getragen?
  • 2. Inwieweit wird das Recht der Kinder berücksichtigt, von ihren Eltern geleitet zu werden?
  • 3. Wird dem Aspekt der Gefahrenabwehr ausreichend Rechnung getragen?
  • 4. Wie steht der vorliegende Entwurf zu den Formen sexuellen Missbrauchs, die von gewissen Strömungen der gegenwärtigen Sexualpädagogik ausgehen?
  • 5. Welchem geistigen Hintergrund ist der vorliegende Entwurf verpflichtet?

… Abschließend kann festgehalten werden, dass der vorliegende Entwurf zur Neufassung des Grundsatzerlasses „Sexualerziehung“ von einem wissenschaftlich fragwürdigen Menschenbild der Gendertheorie ausgeht, das in manipulativer Weise unter dem Deckmantel der Toleranz und Nichtdiskriminierung unreflektiert an die Schüler und Schülerinnen herangetragen werden soll. Er verstößt damit gegen das Neutralitätsgebot des Staates, gegen Kinder- und Elternrechte und gegen anerkannte pädagogische Prinzipien wie das Indoktrinationsverbot und das Kontroversitätsgebot. Zudem ist dieser Entwurf dazu geeignet, Formen von Sexualkundeunterricht zu begünstigen, die selber Missbrauch an Kindern und Jugendlichen darstellen.

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Ergänzung 13.4.2015:

Gesamttext, mit Fußnoten und ausführlichen Quellenangaben:
http://www.sexualerziehung.at/wp-content/uploads/Stellungnahme-Entwurf-Spaemann.pdf

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Ergänzung 18.4.2015:

http://news.orf.at/stories/2273967/ Sexualerziehung: Kirchenkritik an geplantem Erlass (17.4.):

„Scharfe Kritik“ am vom Bildungsministerium vorgelegten Entwurf eines neuen Erlasses zur schulischen Sexualerziehung übt das katholische Institut für Ehe und Familie [IEF].

Der Entwurf gebe eine „wertlose“ Sexualpädagogik vor, konfrontiere Kinder auf nicht altersgemäße Weise mit Pornografie und gehe „auf leisen Sohlen vorbei an den Eltern“, so der Direktor der Einrichtung der Bischofskonferenz, Johannes Reinprecht.

… Der Erlass müsse „grundlegend überarbeitet“ sowie dessen Inhalte und Hintergründe „breit und offen“ debattiert werden, so Reinprecht laut Kathpress. Der von einem Expertenbeirat erstellte Vorschlag soll den derzeit gültigen, rund 25 Jahre alten „Grundsatzerlass Sexualerziehung in den Schulen“ ersetzen. …

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http://www.ief.at/content/site/aktuelles/article/634.html?SWS=f9fhcgl2urcqsnn43i3i1l0nv6 Johannes Reinprecht, Direktor des IEF, übt scharfe Kritik am Ministerratsvorschlag zur Sexualerziehung (17.4.):

… Der von einem Expertenbeirat erstellte Vorschlag, der den derzeit gültigen Erlass von 1990 bzw. 1994 ersetzen soll, sieht u. a. Sexualerziehung als Bestandteil aller Unterrichtsfächer und schon ab dem Kindergarten vor. …

Dass Sexualerziehung im neuen Entwurf nur noch als “Form der schulischen Bildung” definiert wird, ist einer der Hauptkritikpunkte für Reinprecht. “Eltern werden somit von Hauptverantwortungsträgern zu bloßen Einflussfaktoren wie die Mitschüler oder andere Peers. Besonders im Bereich der Sexualpädagogik sollte es jedoch Aufgabe der Bildungspolitik sein, die Eltern zu stärken und nicht zu hintergehen”, betonte der IEF-Direktor. Das Ministerium plane einen Paradigmenwechsel, achte doch der derzeit noch gültige Erlass ausdrücklich auf Kontexte wie sittliche Normen, das “Sorgetragen für den Nächsten” sowie die Familie.

Der Institutsleiter warf dem Ministerium “Etikettenschwindel” vor: Heimlich wolle man eine “ideologische Basis für die Umsetzung sexualpädagogischer Programme an Schulen schaffen, die das Gegenteil von dem sind, was sie zu sein vorgeben“. Wohlklingende Behauptungen etwa wie Sorge um Respekt vor jedem Menschen, Streben nach Gleichberechtigung aller und Schutz vor Missbrauch würden nicht eingelöst, vielmehr wolle man unhinterfragt und “wohlklingend verpackt” die Gendertheorie als “fächerübergreifendes Kompetenzthema” einführen.

Unter Vorgabe des Missbrauchsschutzes wolle der Erlassentwurf laut Reinprecht die Kinder “eindeutig pornographischen Inhalten, die nichts mit einfühlsamer Sexualpädagogik zu tun haben und schon gar nicht altersgerecht sein können” aussetzen. Der Text fordere zudem über die kognitive Vermittlung biologischen Basiswissens hinaus den Einsatz von Theaterpädagogik und Gruppendynamik, was unnötig sei: Eltern würden diese Aufgabe bisher auch bloß durch einfühlsames, altersgerechtes Reden über Sexualität meistern. Reinprecht warnte vor einer Entwicklung wie etwa in Baden-Württemberg, wo der Bildungsplan Kinder dazu animiert, Lieblingsstellungen vorzeigen oder gruppendynamisch “Gänsehaut erzeugende” Massagen zu üben.

Um “Werte” sei der Ministerientext zwar “sporadisch bemüht”, führe diese aber nicht näher aus, so der Familienexperte weiter. Stattdessen werde als Richtschnur auf die WHO und die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verwiesen, “deren Standards allerdings für Österreich nicht rechtsverbindlich sind und auch von ihren Grundprinzpien her massiv zu hinterfragen sind”. …

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Ergänzung 20.4.2015:

Gudula Walterskirchen: http://diepresse.com/home/meinung/meinungimport/4712198/Sexualerziehung_Ein-neuer-Erlass-der-an-Kindesmissbrauch-grenzt (20.4.):

Die Bildungsministerin will neue Standards in der Sexualpädagogik an Schulen: Ausschaltung der Eltern sowie “Lust” und “Genuss” statt Werte und Beziehung.

Bereits die Ankündigung eines „modernen“ neuen Sexualkundeunterrichts durch Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Herbst 2014 ließ Schlimmes ahnen: „Möglichst früh“ solle dieser einsetzen, also noch im Kindergarten. Ende März schickte sie den Entwurf für eine Aktualisierung des Grundsatzerlasses „Sexualerziehung an den Schulen“ zur Stellungnahme an Elternverbände und Experten. Diese hatten nur wenige Tage Zeit zur Begutachtung, die Frist lief bereits am 10. April wieder ab.

Sind schon einige bisherige Aufklärungsprojekte höchst fragwürdig, wie etwa der Lovetour-Bus oder die Broschüre „Love, Sex und so…“, so übertrifft der Entwurf die schlimmsten Befürchtungen. Etwa im Hinblick auf die Elternrechte: Bisher wird die Sexualerziehung als „primäre Aufgabe der Eltern“ definiert, die Schule wirke lediglich daran mit. Nun soll das Verhältnis umgekehrt werden: Von Zusammenarbeit mit den Eltern oder gar deren Vorrang ist keine Rede mehr. Der Staat will also die Sexualerziehung der Kinder übernehmen und den Eltern damit aus der Hand nehmen. Die Ministerin will ein eigenes Budget dafür reservieren. …

… Als Vorwand für diese grenzwertige Form der Sexualerziehung wird genannt, Kinder könnten sich besser gegen Missbrauch schützen, wenn sie möglichst früh über Sexualität und alle ihre Formen Bescheid wüssten. In Deutschland und der Schweiz, wo diese Standards bereits umgesetzt wurden, laufen Eltern dagegen Sturm. Viele Experten, allen voran der Arzt und Autor Remo Largo, warnen dort vor den Folgen dieser Sexualerziehung.

Auch in Österreich besteht Grund zur Sorge, denn diese Form von Sexualpädagogik hat mit der Vermittlung von Faktenwissen nichts mehr zu tun, sondern grenzt an Kindesmissbrauch! Um Gefahr für das seelische Wohl unserer Kinder abzuwenden, sollte der Entwurf dort landen, wo er hingehört: in der Mülltonne. …

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Ergänzung 24.4.2015:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2398:schule-gender-umerziehungslager-in-oesterreich&catid=1:neuestes&Itemid=33 (23.4.):

Was in Deutschland besonders von den linksradikalen sogenannten „Grünen“ vorangetrieben wird, funktioniert in Österreich auch mit der mitregierenden SPÖ. Der Ministerialentwurf zur Sexualerziehung der Sozialisten unterscheidet sich kaum von den Plänen in Deutschland, nur dass in Österreich solche Maßnahmen gleich für das ganze Land durchgesetzt werden, weil der Föderalismus dort unterentwickelt ist. Die Sozialisten planen, die Eltern in der Sexualerziehung komplett zu entmachten und die Schule zum Umerziehungslager für ihre Gender Mainstreaming Ideologie zu machen.

So heißt es nach Angaben der TAGESPOST (Nr. 48, vom 23.04.2015, Seite 2) in dem Entwurf der linksradikalen Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek: „Sexualerziehung beginnt mit dem Schuleintritt der Kinder und endet mit dem Austritt der Jugendlichen aus dem Schulbereich“. Wohlgemerkt: Es gehört in freien Staaten und in der gesamten Menschheitsgeschichte zu den fundamentalen Rechten der Eltern, ihre Kinder zu erziehen. Sie können dieses Recht an die Schule teilweise abgeben. In Diktaturen war das freilich anders und wir alle erkennen immer deutlicher, dass sich die EU-Staaten immer mehr in Richtung Diktatur entwickeln. Proteste sind deshalb ebenso „wirksam“ wie in der DDR.

Es geht aber noch deutlicher weiter: „Es ist nicht Aufgabe der Schule, bestimmte Werte vorzugeben. Vielmehr soll Schule dazu beitragen (das Weglassen des Artikels ist ein typisches Kennzeichen linker Schreiberlinge), dass Kinder und Jugendliche befähigt werden, eigene Wertvorstellungen zu entwickeln“. Wie soll jemand einige „Wertvorstellungen entwickeln“, wenn er gar keine vermittelt bekommt? Dass die Schule keine Werte „vorgeben“ darf, damit ist gemeint, dass keine klassischen Werte vorgegeben werden dürfen. Denn was anschließend folgt, ist nichts anderes als die Vorgabe von (Un-)Werten, deren Ziel es ist, die Identität der Kinder zu zerstören, ihre Scham auszurotten und sie für die moderne, kranke Ideologie des Gender Mainstreaming zu sensibilisieren. Dazu heißt es dann:

„Sie sollen sich an der Gleichstellung der Geschlechter sowie der Vielfalt der Lebensformen (sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität) orientieren.“ Dies sind die Genderbegriffe, die den Kindern jede Art sexueller Perversion als besondere „Lebensform“ vermitteln soll und ihnen deutlich machen soll, dass keiner als Mann oder Frau geboren, sondern dazu gemacht wird („Geschlechtsidentität“). Es folgen die üblichen einlullenden Schwafelworte wie „Toleranz“, „Offenheit“, „Respekt“ gegenüber jeder Perversion und „verschiedenen Lebensstilen“. Die „Menschenrechte“ und die WHO müssen herhalten, um „sexuelle Rechte“ zu proklamieren, wozu das „Recht“ gehört, auf „einen bestmöglichen Standard sexueller Gesundheit, einschließlich des Zugangs zu sexueller und reproduktiver Gesundheitsversorgung“. Wie die TAGESPOST richtig sagt, ist dies die „international gängige Code für Abtreibung“.

Woher nehmen Politiker sich überhaupt das Recht, in die intimsten Dinge des Menschen hineinzuregieren? Was geht es Politiker an, was Menschen in ihrem privaten Leben zuhause tun? Die Grundlage für eine derartig naturrechtsfeindliche Politik ist die linke Ideologie, die wir in den auf 1968 folgenden Jahren von linksradikalen Chaoten zu hören bekamen, nach der alles politisch ist. Dies ist das Gegenteil einer freien Gesellschaft; es ist eine linke faschistische Ideologie, die den Menschen selbst in seinen privatesten Umfeld hineinregiert und diktiert, wie er denken und handeln darf.

Warum lassen sich die Eltern das gefallen? Sie lassen es sich nicht gefallen, aber sie haben keine Stimme, die ihre Rechte verteidigt. Die ehemals konservativen Parteien sind zu den Linken übergelaufen und hecken mit ihnen selbst derartige Pläne aus. Und die Bischöfe der katholischen Kirche, die sich um jeden Mist kümmern, der nicht zu ihren Aufgaben gehört, ducken sich weg, um bloß nicht anzuecken.

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Die Ukraine, der Westen und Russland (4)

(Fortsetzung zu https://kreidfeuer.wordpress.com/2014/08/30/die-ukraine-der-westen-und-russland-3/)

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/12/franzoesischer-geheimdienst-russland-plante-nie-eine-invasion-in-der-ukraine/:

… Der Chef des französischen Militär-Geheimdienstes (Directorate du renseignement militaire, DRM), General Christophe Gomart, hat vor dem Verteidigungsausschuss der französischen Nationalversammlung ausgesagt, dass die französischen Geheimdienste vor der Eskalation der Ukraine-Krise mit Russland keinerlei Anzeichen ausgemacht hätten, denen zufolge Russland eine militärische Operation auf dem Boden der Ukraine geplant hätte.

… Mit dieser Aussage, die im Ausschuss erstaunlicher Weise nicht weiter diskutiert wurde, widerspricht der französische General der offiziellen Nato-Doktrin, wonach Russland massive Vorbereitungen getroffen habe, um in der Ukraine einzumarschieren.

… Seine Aussagen decken sich mit der Kritik von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der sich über Nato-Oberbefehlshaber Philip Breedlove wegen offenkundiger Unterschiede in den geheimdienstlichen Erkenntnissen über die Lage in der Ukraine beschwert hatte. Der US-General habe nach Ansicht der Regierung die militärische Rolle Russlands seit Beginn der Krise übertrieben dargestellt, berichtete der Spiegel vor einigen Wochen. Demnach sprach das Kanzleramt von „gefährlicher Propaganda“, während Außenminister Frank-Walter Steinmeier bei Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg intervenierte.

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Ergänzung 18.4.2015:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/peter-harth/journalisten-mord-politische-saeuberung-geht-in-der-ukraine-weiter.html (18.4.):

Washington-Marionette Poroschenko und seine Regierung rotten in der Ukraine offenbar die russlandfreundliche Opposition aus. Erst sterben viele Gefolgsleute von Ex-Präsident Janukowitsch – jetzt weitet sich die Hetzjagd auf alle aus, die gegen Kiews neue Machthaber sind. Der Journalist Oles Busina wird von zwei Maskierten hingerichtet, nachdem er die Zensur im Land kritisiert. Russlands Präsident Putin spricht von politischen Morden, vor denen der Westen die Augen schließt.

Die politische Säuberung erreicht im Bürgerkriegsland Ukraine einen neuen Höhepunkt. Zwei Maskierte haben am Donnerstag den regierungskritischen Journalisten Oles Busina in Kiew erschossen. Direkt vor seiner Wohnung im Zentrum der Hauptstadt. Das ukrainische Innenministerium spricht von mehreren Schüssen aus einem vorbeifahrenden Ford Focus. Sie treffen den Journalisten, während er vor der Haustür steht.

… Offenbar sind neue Kämpfe nur noch eine Frage der Zeit. Das und die Auftragsmorde an unbequemen Regierungskritikern wie Busina zeigen: In Kiew etabliert sich eine autokratische Macht-Clique – und keine Demokratie, die nach dem westlichen Vorbild strebt. Poroschenkos Clique will keinen Dialog, sie will ihre Gegner im Land vernichten.

… Moralische Empörung, eine Anklage in Richtung Kiew oder wenigstens überhaupt eine Wertung? Fehlanzeige. Der journalistische Antrieb, die Hintergründe dieser Taten aufzudecken? Nichts davon.

Dabei sind die Morde in der Ukraine politisch weitaus gefährlicher als der Nemzow-Mord in Russland. Sie entblößen eine Kiewer Regierung, die in Mafia-Manier Vergeltung sucht und offenbar jede moralische Integrität aufgibt. …

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Ergänzung 19.4.2015:

https://castorfiberalbicus.wordpress.com/2015/04/16/niemand-hat-die-menschen-gezwungen-die-krim-ein-jahr-danach/:

Castorfiberalbicus sprach dazu mit der 31-jährigen Journalistin Anastasia Vinnichenko. Sie arbeitet als Redakteurin beim Internetsender Newsfront in Simferopol, der Hauptstadt der Krim. …

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Kampf gegen alles, was russisch ist:
Alexander Woloch: https://www.compact-online.de/ukraine-auf-dem-weg-ins-vorgestern/ (16.4.):

Was ist heute in der Ukraine los? Hier der Blick eines Insiders:

… Es gibt in der Ukraine die Partei „Oppositionsblock“, ein Sammelbecken der sechs ukrainischen Parteien, die die Maidan-Revolution/den Umsturz nicht akzeptieren wollen. Sie wird nicht verboten, sie wird „volkslustriert“. Die Volkslustration, also Säuberung der Macht durch das Volk, sieht auf ukrainisch so aus: Es wird eine aufgebrachte Menge zusammengetrommelt und auf einen der Politiker (Kommunisten, Oppositionsblock) gehetzt. Vorwiegend werden Politiker in einen Müllcontainer gesteckt und so durch die Straßen gezogen. Diejenigen, die sich wie Nestor Schufritsch in Odessa dem widersetzen, schlägt man blutig. Obwohl solche entwürdigende und schmerzhafte „politische Auseinandersetzungen“ zu Hunderten stattgefunden haben, wurde noch kein einziger Angreifer bestraft: Alle, die anschließend „Ruhm der Ukraine!“ schreien, genießen in der Ukraine praktisch diplomatische Unantastbarkeit. Im Internet kursieren bereits Lustrations-, aber eigentlich Proskriptionslisten, mit Namen und Adressen von Oppositionellen. …

Kauft nicht bei Russen! …

Pressefreiheit nur hinter Gittern …

Wer herrscht in der Ukraine? …

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EU fordert von Schweiz neues Zuwanderungsreferendum

… eben so oft, bis das Ergebnis der EU-Nomenklatura passt.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/11/eu-verlangt-von-schweiz-neue-volksabstimmung-ueber-zuwanderung/:

Die EU verlangt von der Schweiz eine neue Volksabstimmung zur Einwanderung. Im vergangenen Jahr hatten die Schweizer mehrheitlich für eine Beschränkung gestimmt. Doch die EU sieht darin die Personenfreizügigkeit limitiert, an die sich die Schweiz als Schengen-Staat halten muss. …

… In einem Interview mit der Schweizer Tageszeitung La Liberté sagte der hochrangige EU-Diplomat Maciej Popowski, dass ein neues Referendum „unvermeidlich“ sei und „wahrscheinlich am Ende des Jahres 2016“ stattfinden werde. …

Popowskis Aussage kommt einer indirekten Drohung gleich. Denn die Schweiz hat einen privilegierten Zugang zum EU-Binnenmarkt, ohne EU-Mitglied zu sein. Eine Beschränkung hätte dramatische Folgen für das Land, berichtet die NZZ. …

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Wortkargheit gegenüber den Kindern – Beispiel für neue Armut

Während die Kaufkraft in Deutschland, z. B. gemessen in gekauften Hühnereiern pro geleisteter Stunde Arbeitszeit, seit 1950 auf über das Vierzehnfache gestiegen ist, krankt es auf anderen, vor allem geistig-seelischen Gebieten:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article139174824/Die-neue-Armut-der-Deutschen.html (7.4.):

… Mittelschichtseltern sprechen mehr mit ihren Kindern als Unterschichtseltern – und sie sprechen auf andere Weise mit ihnen. Eine “Wortlücke” von 30 Millionen Worten, die zu einem Vierjährigen aus prekären Verhältnissen nicht gesagt wurden, ermittelten die Kinderpsychologen Betty Hart und Todd Risley von der Universität Kansas in den 80er-Jahren. Die andere Armut kann also auch Wortlosigkeit sein. Nach den Erkenntnissen von Hart und Risley wirkte sich das Schweigen unmittelbar auf die kognitive Entwicklung der Kinder aus.

Es geht auch um das, was gesagt wird. Während Mittelschichtskinder in einer Stunde 32 Ermutigungen und nur fünf Verbote hörten, wurden den benachteiligten Kindern elf Verbote um die Ohren gehauen – und sie erfuhren nur fünf Ermutigungen.

Eine Initiative, die direkt und aufsuchend die Eltern-Kind-Kommunikation in den Fokus nimmt, könnte auch die deutsche Wortarmut lindern. …

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Auch andere Erkenntnisse aus obigem Artikel der WELT sind wissenswert:

… Stabile Beziehungen sind wichtig fürs Glück

Der amerikanische Politikwissenschaftler und Soziologe Robert Putnam setzt sich in seinem neuen Buch “Our Kids” mit der dramatischen Bedeutung auseinander, die Klassenzugehörigkeit in den USA für die Bildungsbiografien von Kindern erlangt – während ihr ethnischer Hintergrund immer unwichtiger wird. Dabei spielen geradezu reaktionär anmutende Kriterien eine Rolle: Kinder von verheirateten Eltern haben wesentlich bessere Chancen, einen College-Abschluss zu machen, als die Kinder von Nichtverheirateten oder Alleinerziehenden. …

Auch in Deutschland sind nicht Kinder das Armutsrisiko, sondern auseinanderbrechende Elternpaare, mit all den materiellen und immateriellen Folgen der Trennung: weniger Einkommen, weil nicht beide Partner voll arbeiten können; doppelte Haushaltsführung; fehlende männliche Vorbilder; Erschöpfung, weil sich zwei Erwachsene besser als einer gegen den Kinderstress feien können. Einsamkeit. …

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US-Vormachtstellung in der Welt schwindet — Beispiel Jemen

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/11/die-eigenen-werte-verraten-das-ende-amerikas-als-weltmacht/:

Die USA verlieren den Nimbus einer Weltmacht. In kurzer Folge konnte die US-Regierung ihre geopolitischen Interessen an mehreren Schauplätzen nicht mehr durchsetzen und musste – mehr oder weniger ungeordnet – den Rückzug antreten. Die nächste Schlappe droht im Jemen. …

… Im Jemen wiederholt sich darüber hinaus ein Muster, das schon den Ukraine-Konflikt für die US-Ambitionen zu einer aussichtslosen Sache gemacht hat: Die territoriale Integrität existierender Staaten ist das eine. Doch dagegen steht das von den UN garantierte Selbstbestimmungsrecht der Völker. Bei der deutschen Wiedervereinigung und in Jugoslawien haben die USA und die Nato noch genau für dieses Recht gekämpft. Damals war von der territorialen Integrität der DDR oder Jugoslawiens keine Rede.

Im Jemen wird offensichtlich, wie inkonsequent die US-Außenpolitik ist: Die Luftangriffe Saudi-Arabiens gegen den Jemen haben weder die USA noch die EU als Verletzung der territorialen Integrität eines Nachbarstaats angeprangert. Sie haben sich genauso verhalten, wie sie es den Russen in der Ukraine vorwerfen: Ein Nachbar schützt seine Einflusssphäre. Im Fall des Donbass und der Krim heißt das „Aggression“. [Bei den] Aktionen der Saudis – einer die Menschen- und Bürgerrechte qua Verfassung nicht akzeptierende Feudal-Theokratie – wird dagegen von „legitimen Sicherheitsinteressen“ gesprochen.

Würde die westliche „Wertegemeinschaft“ nicht mit zweierlei Maß messen, hätten die USA und EU über Saudi-Arabien Sanktionen verhängen müssen. Stattdessen liefern europäische und amerikanische Rüstungs-Unternehmen weiter Waffen nach Riad. Diese Waffen werden nun eingesetzt, um im Jemen eine humanitäre Katastrophe zu verschärfen, wie Hilfsorganisationen, auf die keiner hören will, beklagen. Der geistliche Führer des Iran, Ayatollah Chamenei, spricht gar von einem Völkermord.

Die Vormachtstellung der USA in der Welt ist nicht deswegen im Schwinden, weil autoritäre Regime wie jenes der Kommunisten von China oder von Oligarchen beherrschte Systeme wie jenes in Russland bessere Gesellschaftsmodelle anzubieten hätten. Die Schwäche Amerikas in der Welt rührt von der Preisgabe der eigenen moralischen Standards. Selbst wenn die moralische Überlegenheit in den vergangenen Jahrzehnten oft nur eine Projektion unterdrückter Völker gewesen ist: Toleranz, Offenheit und die Möglichkeit, vom Tellerwäscher zum Millionär aufzusteigen, waren für die meisten Länder der Welt der Marken-Kern eines Amerika, das man als Verbündeten allen anderen Knechtschafts-Verhältnissen vorgezogen hat. …

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„Alles muss rein!“ — Krieg gegen das eigene Volk

Konrad Kustos: http://www.freiewelt.net/raum-ohne-volk-10057876/ (11.4.):

Der griechische Außenminister Nikos Kotzias warnte kürzlich vor Millionen Immigranten, die Deutschland überschwemmen würden, sollte sein Land wirtschaftlich zusammenbrechen. Schon schießt man in internationalen Konflikten also nicht mehr mit Kanonen, sondern mit Landsleuten. Dabei geht in diesem Fall der Schuss nach hinten los: Die Herrschenden der EU, und nicht nur die, wollen ja gerade möglichst viele Immigranten für ihre Länder haben, weil sie allgemeine Vorteile verkünden und sich individuelle Vorteile ausrechnen – unterstützend begleitet von einer Phalanx der Treudoofen, die denen glauben, es gehe um bedauernswerte Flüchtlinge.

Zum postmodernen Aggressionsszenario passt die Drohung des IS, Europa mit unzähligen Moslems zu überschwemmen, doch auch da hätten die Aggressoren der neuen Art früher aufstehen müssen – denn es sind ja schon ordentlich viele hier.

Zur Verteidigung gegen ein Flüchtlingsbombardement haben die europäischen Menschenfreunde jedenfalls nicht viel zu bieten angesichts ihrer Doktrin: Alles muss rein. Im eigenen Lande existiert eine unheilige Allianz von moralischen und ökonomischen Kriegsgewinnlern, die letztlich Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt. …

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„Die Grünen und die Pädosexualität“ — Fortsetzung

Michael Paulwitz: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/werner-vogel-und-der-gruene-asyl-und-paedophilen-lobbyismus/ (10.4.):

Wer sich mit den Grünen beschäftigt, stößt allenthalben auf Unappetitliches. Sollte einer geglaubt haben, mit dem Bericht des Politikwissenschaftlers Franz Walter über „Die Grünen und die Pädosexualität“ wären die pädophilen Verirrungen der Grünen „aufgearbeitet“, hat er sich gleich zweimal geirrt: Abwegige Sexualpolitik betreiben die Grünen bis heute, und im Walter-Bericht steht auch längst nicht alles drin, was die Grünen sich in den Achtzigern an ekelhaften bis kriminellen Aktivitäten auf diesem Gebiet geleistet haben.

Einer, der nach Recherchen des FAZ-Journalisten Christian Füller nur am Rande und noch dazu falsch geschrieben vorkommt, war der einstige Star-Grüne und Beinahe-Alterspräsident des 1983 gewählten Bundestags Werner Vogel. …

… Soll man sich da noch wundern, daß die Aufarbeitung der pädophilen Frühzeit bei den Grünen so locker und nonchalant abgehakt wurde und ihr vergessener Alt-Star Werner Vogel darin so auffällig verschont wird? Seine spezielle Kombination von Asyl- und Frühsexualisierungslobbyismus gehört halt doch bis heute zur politischen DNS der Grünen. Nur daß beim organisierten politischen Kindesmißbrauch inzwischen „Gender“ oder „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ draufsteht,

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Ergänzung 17.4.2015:

http://www.freiewelt.net/interview/sexuelle-befreiung-als-kollektive-taeterstrategie-10057974/ (14.4.)

Alternativbewegung und Reformpädagogik haben eine dunkle Seite: den als »pädagogischen Eros« verharmlosten sexuellen Missbrauch. Die Aufarbeitung steht noch aus, erklärt Christian Füller. …

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