Islamophobie-Kongress im Elfenbeinturm

Am 18.6.2011 fand im Islamischen Zentrum Wien ein hochkarätig besetzter Islamophobie-Kongress statt.

Während einerseits die zunehmende Säkularisierung Europas und der „diktatorisch-totalitäre Relativismus“ zurecht beklagt wurde, wurde andrerseits der Islam als aufstrebende „Religion“ willkommen geheißen („Ich freue mich über das Minarett hier in Wien, das zum Himmel ragt…“).

Völlig ausgeblendet blieb die vorrangige polit-ideologische Komponente des Islam mit Scharia und anderen mit einem Rechtsstaat völlig inkompatiblen Elementen.

http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/39996.html

Nachtrag 20.6.:

http://www.suite101.de/content/unbehagen-mit-der-religion–und-mit-der-islamophobie-a115778
http://www.newsgrape.com/a/islamophobie-und-religionsfeindlichkeit/
‚Herr Abt, betrachten Sie dieses Haus als Ihr Haus!‘ (kath.net)
http://sosheimat.wordpress.com/2011/06/20/alt-abt-gregorgraf-henckel-von-donnersmarck-islam-ist-kein-grund-zur-angst/

Weitere Kritik:

Zu Bonelli: Hier liegt ein riesengroßes Missverständnis vor; es gibt keine Kritik oder gar Phobie gegenüber jenen religiösen Komponenten des Islams, die mit dem Christentum vergleichbar sind, aber es gibt natürlich massive Kritik gegenüber der Scharia und anderen frauen- und kuffarfeindlichen Komponenten, die einfach demokratieinkompatibel sind. Auch Bonellis drei Kränkungen haben nichts mit Islamkritik zu tun. Die Nennung islamischer und christlicher Fundamentalisten in einem Atemzug halte ich schlicht für unerträglich. „Es ist unglaublich, mit welchem Fanatismus sie [sc. die katholischen Fanatiker] die katholische Lehre vergewaltigen, um ihre eigene Islamophobie zu rechtfertigen.“ Unfassbar! Die Rolle, die in früheren Zeiten die Juden innehatten, schiebe man heute den Muslimen zu. Diesen Vergleich finde ich komplett daneben. Religionen seien friedlich, würden aber oft missbraucht. Der Mann hat leider keine Ahnung vom Islam. Ich empfehle, eine Zeitlang islamkritische Websites zu besuchen, um aufzumerken und zu erkennen, wie der Hase läuft.

Zu Henckel-Donnersmarck: Kennt die Realität in den islamischen Ländern offenbar leider zu wenig.

Ergänzung 30.8.:
Es sind nun Videos von den Vorträgen verfügbar:
http://www.rpp-media.org/index.php?v=11

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