Kalter Staatsstreich auf Raten

Vom 17. bis 19. Juni 2011 fand in Löwenstein eine Jahrestagung des Vereins „Die Wende“ statt, dessen Teilnehmer, unter ihnen K. A. Schachtschneider, eine Redemokratisierung in der Europäischen Union und eine Rückkehr zum christlichen Menschen- und Gesellschaftsbild forderten.

Resolution der Jahrestagung in Stichworten:

1) EU-Gründung erfolgte auf christlicher Wertebasis
2) In letzten Jahren Verkehrung der Prinzipien ins Gegenteil
3) Statt christlicher Leitkultur greift individualistisch-säkulare Gesellschaft Platz
4) Verkehrung aller Werte: Aus Freiheit wird Herrschaft, aus Demokratie wird Diktatur, aus politischer Autonomie wird Bevormundung, aus Mündigkeit wird Unmündigkeit.
5) Umdeutung von Begriffen: Mensch, Familie und Ehe, Freiheit, Demokratie, Recht und Gerechtigkeit gegen Vernunft und demokratische Legitimation. Conclusio: kalter Staatsstreich auf Raten.

Weiter im Wortlaut:

In großer Sorge fordern wir alle Betroffenen in allen Staaten der Europäischen Union auf, diesen unheilvollen Entwicklungen mit geeigneten Mitteln Einhalt zu gebieten und wo nötig bisher eingetretene Fehlentwicklungen rückgängig zu machen. Wir fordern eine Redemokratisierung der politischen Entscheidungsprozesse und das Wieder-Einsetzen des Volkes als rechtmäßigen Souverän. Insbesondere halten wir es für erforderlich, die weitere politische Entwicklung Europas wieder mit dem christlichen Menschen- und Gesellschaftsbild zu fundieren. Die Entwicklung der derzeitigen Europäischen Union hin zu einer „Sowjetunion light“ muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Quellen:
http://www.medrum.de/content/resolution-der-jahrestagung-die-wende-im-juni-2011-keine-sowjetunion-light
http://kath.net/detail.php?id=31960  Schachtschneider

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2 Antworten zu Kalter Staatsstreich auf Raten

  1. U.K. schreibt:

    Ich bin ein toleranter Nichtchrist. Wer glauben will, dem werd‘ ich’s nicht verderben. Ich gehe sogar oft in die Kirche, höre Predigten, weil mir die Ruhe und das Miteinander gefallen.

    Und der ethische Staat läßt sich mit einem Satz Schopenhauers umreißen: Der alleinige Zweck des Staates ist, die Einzelnen vor einander und das ganze vor äußeren Feinden zu schützen.
    Davon aber sind wir Lichtjahre entfernt. In Europa hat das Monopolkapital geputscht und sich aufgeschwungen zur alleinigen Herrschaft! Faschismus! Und der läßt sich von oben nach unten durchbrechen. Wer der EU anhängt, hat nicht nur ein moralisches Problem, sondern leidet oft an partieller Blindheit, ausgelöst durch das penetrante Nazigerede, das alle und im Besonderen den EU-Gegner verfolgt. Dabei braucht ein echter Nazi zwingend das Großkapital im Rücken. Sonst ist er nur ein Strolch!

    Der Klammergriff des Kapitalmarkts ist mit der EU zu einer alles erdrückenden Last geworden und er droht den Planeten zu erwürgen.

    Gerhard Schröder hat das System EU auf eine einfache Formel gebracht und damit die Beziehungen des Einzelnen zum Kapitalmarkt hergestellt: Ich-AG, Deutschland AG, Europa AG!

    Zynismus und Despotismus sind die Markenzeichen der scheinheilgen Postdemokratie: jeder EU-Abgeordnete trifft in Brüssel auf 26 Lobbyisten. Gesetze und Richtlinien werden ausgedacht in nicht demokratisch legitimierten Kommissionen und von den Abgeordenten einfach durchgewunken.

    Die Interessen des Großkapitals gnadenlos gegen die Völker verfolgt, Billionen abgezogen und den Banken in den gierigen Rachen geworfen! geht’s deutlicher?

    Hier: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/redaktion/eu-skandal-finanzminister-schaeuble-hat-neuesten-griechenlandvorschlag-von-deutsche-bank-chef-schre.html;jsessionid=6854DF8B1E6D75447197F2615DCA30BE

    „Der Faschismus ist Ausdruck eines bestimmten Grades der Verschmelzung von Monopol und Staatsmacht, der Tendenz des staatsmomopolistischen Kapitalismus, alle Sphären der Gesellschaft der staatsmomopolistischen Formierung zu unterwerfen und damit die maximale Konzentration aller ökonomischen und politischen Kräfte zu erreichen.“ (Plitisches Wörterbuch)

    Nicht die Farbe entscheidet, sondern die Gesinnung: Wer der EU anhängt ist ein Faschist, gleich ob Deutscher, Finne, Angestellter, Politker, Wirtschaftsboss oder Ausländer! Denn letztere sind nur hier, weil A: die Wirtschaft das verlangt und B: aus dem Bestand Brüssels!

    Was wir dringend brauchen, ist eine öffentliche Debatte über die Strukturen der EU, und was Faschismus ist!

    Die größten Kritiker der Molche sind selber solche! Die Griechen haben Recht! Das ist der Trick!

    Weg mit der EU!

  2. Dieter Schimmelpfennig schreibt:

    Danke U.K. für Deinen offenen und sehr ehrlichen Beitrag.
    Auch daß Du in Kirchen gehst, trotz Unglauben, das ist interessant.
    Hast Du Gott schonmal gefragt, daß ER sich Dir offenbaren möge?
    In meinem Leben hat er sich offenbart und alles ist neu eworden.
    Das kam vor allem durch die nette Gemeinschaft mit ernsthaft Gläubigen.
    Ich habe zuerst garnicht gefragt. Jesus ist in das Boot meines Lebens gestiegen, weil ER sah,
    daß die Klippen, die das Ende bedeuten, auf mich zu kamen.
    Bin dankbar für meine Errettung durch Gott, das kannst Du mir glauben.
    Soweit die Vorbemerkung. Nun zum Kontext „Kalter Staatsstreich auf Raten“
    Möchte in diesem´Zusammenhang auf das Buch von und den TV-Beitrag mit Dr. Lothar Gassmann unter der Überschrift „Diktatur Europa?“ hinweisen. Hier wird meines Erachtens deutlich die Aufgabe und die Situation der Christenheit in diesem Bezug herausgearbeitet.
    Geht es uns nicht gemeinsam um Aufmerken und Aufstehen gegen die Unterminierung der christlich-abendländischen Kultur? Ich denke ja!
    Und sage auch: Weg mit dieser EU, wir benötigen unter anderem die Wiederherstellung und Sicherstellung der Souveränität Deutschlands, der Souveränität einer deutschen Währung, die Schließung der Grenzen auch für das unkontrollierte Ein- und Auswandern von Kapital sowie die Rückgewinnung der Subsidarität.
    Wenn Deutschland wieder stabil ist, dann haben wir eine gute Ausgangsposition der Kooperation in Europa und weltweit. Dagegen ist nichts einzuwenden, oder? Wenn die EU so weiter macht, wie sie weiter macht, wird diese Welt schmerzvoll besonders für die Armen und Geringsten unter uns zerbrechen und die Christenheit schon vorher in das Meer dieser Welt verschlungen und bezwungen werden. Das glaube ich anz bestimmt.
    Dann kommt etwas anderes auf.
    Etwas sehr unheimliches, spürt Ihr es auch?
    Deshalb benötigen wir umso mehr Gottes Hilfe und Gottes Segen. In Jesus Christus verbunden,
    Dieter

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