Haderthauer: Betreuungsgeld erhöhen!

Bayerns Familienministerin Haderthauer möchte das Betreuungsgeld deutlich erhöhen, meldet der Bayerische Rundfunk. Ihr Ziel sei es, endlich Gestaltungsfreiheit für junge Eltern zu schaffen. Für angemessen hält sie 500 Euro pro Monat, schließlich koste ein Krippenplatz den Steuerzahler das Doppelte.

Eltern bräuchten Wahlfreiheit für ihre Mischung aus Familie und Beruf. Nur so könnten sie optimal auf die Bedürfnisse ihrer Kleinkinder eingehen. Dazu gehörte neben der staatlichen Förderung von Krippen und Tagesmüttern auch die staatliche Förderung der familiären Kindererziehung.

Der Landesvorsitzende des Familienbundes der Katholiken in Bayern Johannes Schroeter sagte: „Finanziell sehe ich überhaupt kein Problem. Wenn die öffentliche Hand außerfamiliäre Ganztagsbetreuung mit 800 EUR bis 1000 EUR pro Kind und Monat unterstützt, wird sie leicht 500 EUR pro Kind und Monat für die familiäre Ganztagsbetreuung aufbringen können.“

Siehe auch:
Wolfmayr.org: Krippenplatzkosten
http://www.freiewelt.net/nachricht-2009/erziehungsprimat-der-eltern—interview-prof.-johannes-schroeter.html

Mögen die Mütter ihr Herz sprechen lassen und dem schädlichen Krippenwahn eine deutliche Absage erteilen!

Ergänzung 24.9.:
Birgit Kelle zeigt auf, wie Deutschland im Streit um die „Herdprämie“ den skandinavischen Ländern hinterherhinkt. Und was es mit der „Wahlfreiheit“ auf sich hat.

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