Kinderkrippen: Tod der Liebe

Eva Herman geht mit Politik und Medien wegen deren Krippenmanie hart ins Gericht:

Sie glauben, es sei gut, Kleinstkinder aus ihrem Zuhause zu reißen und in überfüllte Krippen zu stecken. Sie glauben, sie täten den Kleinen etwas Besonderes, während sie in Wahrheit deren Herzen verwunden. Sie glauben offenbar auch, alle Mütter und alle Väter wünschten sich das. Ignorierend, dass die meisten es aus Geldnot, aus Verzweiflung tun müssen: Ihre Kinder weggeben.

Und weiter glauben die da oben in der Hauptstadt, sie hätten auch das Recht, diesen Kollateralschaden anzurichten. Durch Geldentzug und politischen Druck. Und die Medien? Ach, die Medien, ihre Vertreter haben doch selbst längst jeglichen Glauben verloren. In vorauseilendem Gehorsam kriechen sie vor jedem neuen politischen Plan her und ebnen mit ihrem bleichen Geist devot den Weg für neue Grausamkeiten.

… Unsere Kinder funktionieren nicht mehr. Zu wenig Liebe, schon in frühstem Stadium, später ebenso.

… Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Wer keine Liebe lernt, wird sie nicht geben können. Wer keine Aufmerksamkeit erhält, hat sie später auch nicht für andere. Wer rücksichtslos hin- und hergestoßen wurde, wird rücksichtslos gegen andere werden. Wem nie in seiner Seelennot geholfen wurde, der wird auch anderen Menschen nicht helfen. Seine Seele bleibt kalt. Seine Empathie versiegt. Seine Liebe stirbt…

Das Bestürzende dabei ist, dass die Globalisten (EU, Barcelona-Ziel) diese frevelhafte Politik vorschreiben, die kurzsichtig zugunsten der Wirtschaft, aber im Ergebnis zu Lasten der Familien, zu Lasten der Menschen agiert.

Ergänzung 14.11.:
Auch das Familiennetzwerk weist auf die Risken der Krippenbetreuung hin: Die ideale Betreuungsform in den ersten drei Jahren ist und bleibt die familiäre Erziehung. (Oder via Kath.net: Erziehung in der Familie ist konkurrenzlos):

… Zusammenfassend ist zu fordern, dass, angesichts der Risikobetreuung in Krippen, ab sofort die Familien zu unterstützen und zu fördern sind.

Die seriösen, wissenschaftlichen Befunde zur Krippenforschung beschreiben die Risiken eindrücklich und können eine bedenkenlose Befürwortung der Krippenbetreuung nicht unterstützen. „Leider sind die Entwicklungsbeeinträchtigungen, die die Krippenbetreuung den Kleinstkindern zufügt, nicht so leicht erkennbar, wie z.B. die Pusteln bei Masern“, erklärt Prof. Dawirs vom Institut für Bindungswissenschaften. Laut einer Arbeit von Roisman et al. 2009 sind gerade für psycho-sozial belastete Kinder individualisierte Alternativen wichtig, also z.B. liebevolle Omas, Tanten, enge Freunde der Familie oder Pflegeeltern. Diese Kinder haben oft ein Defizit in der seelischen und emotionalen Reifung, und in dieser Kategorie werden sie in Krippen sogar zusätzlich belastet oder geschädigt. (Roisman nennt dies „second hit“). Die Kinder erwerben zwar evtl. vermehrt kognitive Inhalte (so dass sie äußerlich betrachtet tatsächlich erfolgreich gefördert wirken mögen), aber ihre seelische Entwicklung stagniert bzw. sie verwahrlosen emotional weiter.

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