Zwischen Krippenmanie und „Verdummungsprämie“

Stefan Fuchs vom Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie prangert auf FreieWelt.net die zu Lasten der häuslichen Betreuung gehende Verkrippungspolitik an:

Institution statt Familie: Siegt die Dummheit bei der Kinderbildung?   Auszüge:

… belegen einschlägige Studien, dass nur bei hoher Betreuungsqualität eine (zeitlich begrenzte) außerfamiliäre Betreuung für Kleinkinder förderlich oder zumindest unschädlich sein kann.

… dazu ist die finanzielle Familienförderung in Verruf: Den Eltern gewährtes Bargeld würde von diesen lediglich für Flachbildschirme, Spirituosen und Zigaretten verschwendet, während ihre Kinder verwahrlosten. Die Polemik auf die Spitze trieb jüngst ein Bertelsmann-Funktionär: Ein Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kleinkinder zu Hause erziehen, denunzierte er als „Verdummungsprämie”.

Meist kommt die öffentliche Disqualifikation familiärer Erziehung weniger verbalradikal daher; sie artikuliert sich eher in gefälligen Begriffen wohlmeinender Fürsorge: Eltern sollen durch „soziale Dienste” von der „Alleinzuständigkeit” für ihre Kinder entlastet und Kinder durch Bildungsangebote gefördert werden.

… Krippenplatz, der in Westdeutschland etwa 1200 € pro Monat kostet…

… Den verbreiteten kulturpessimistischen Klischees widerspricht die erstaunlich gute Ausstattung der meisten Mehrkinderhaushalte mit Spielzeug, Sachbüchern, Lernsoftware und Musikinstrumenten.

… Wahrhaft verdummend sind daher nicht Transfers an Eltern, sondern die öffentliche Geringschätzung elterlicher Erziehungsmühen.

Kommentator Frank Martin schreibt zu Recht:

… Alles Geld, das er [der Staat] für KiTas einsetzt, hat er vorher den Bürgern weggenommen. Wenn also Eltern ihre Kinder zuhause erziehen, dann kann es nur darum gehen, dass sie das ihnen zuvor genommene Geld zurückerhalten oder eben nicht erst besteuert werden. Die Argumentation der Erziehungsgeldbefürworter krankt leider an einer Bittstellerhaltung, die natürlich bei allen, die Subventionen aus guten Gründen ablehnen, auf Kritik stößt. Also: Es ist das Geld der Familien, das bei den Familien zu bleiben hat und nicht in Kinderverdummungsprojekte der Politkaste fließen darf.

Siehe auch: Demontage des Betreuungsgeldes

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