Graz: Verrat am Christentum

Eine Grazer Pfarre veranstaltet im Jänner eine Schwerpunktreihe zum Thema Islam. Sie besteht aus einem

  • Hinführungsabend (!), einem
  • Vertiefungsabend, einem
  • Begegnungsabend (bei einer muslimischen Gemeinde, mit „Möglichkeit, das Abendgebet mitzufeiern“; inklusive Koranrezitationen und Moscheebau-Informationen. Nur mit Anmeldung) und einem
  • Podiumsdiskussionsabend, natürlich ohne kritische Stimmen.

So sollen die Christen eingelullt werden. Darüber, dass der Islam eine brandgefährliche, Menschen und insbesondere Frauen und Andersgläubige verachtende, aggressive Politideologie mit religiösem Deckmantel ist, wird man sicher von den Vortragenden nichts hören. Auch nicht über die Christenverfolgungen, die sich im islamischen Frühling Nordafrikas verstärkt haben.

Ergänzung 21.12.: Inge Thürkauf beleuchtet in Schreibfreiheit die Stellung der Frau im Islam.

Ergänzung 2.1.2012:
Siehe auch http://sosheimat.wordpress.com/2012/01/02/grazer-pfarre-sucht-spiritualitat-im-islam/
und http://koptisch.wordpress.com/2012/01/02/grazer-pfarre-sucht-spiritualitat-im-islam/

Weiters: http://sosheimat.wordpress.com/2012/01/02/ein-europaisches-tabu-die-weltweite-christenverfolgung/

Ergänzung 15.1.2012:

Die Kleine Zeitung, der die Islamisierung unserer Heimat ebenso ein Anliegen zu sein scheint, spricht von „Drohmails“ und „Hassmails“, die die Veranstalter von „christlichen Fundamentalisten“ erhalten hätten; einen Beleg dafür bleibt sie freilich schuldig:

… Doch Muslime auf Pfarrboden, das rief auch einige Fundamentalisten – allerdings christliche – auf den Plan. Schon der erste Infoabend „Was ist der Islam?“ Anfang dieser Woche wurde im Vorfeld von Drohmails begleitet. Das Störfeuer galt der Vortragenden Selma Hajdarevic-Kurtalic, einer Muslimin, aber vor allem den Veranstaltern.

„Seit Termin und Inhalt der Veranstaltung bekannt waren, hagelte es wilde Mails mit Drohungen, diese Reihe lieber bleiben zu lassen. Ich habe so was noch nie erlebt und war sehr betroffen“, sagt Waltraud Schaffer, Pastoralassistentin der Pfarre und Initiatorin.

Erstaunt hat sie, dass diese Hassmail-Schreiber, hinter denen Schaffer eine kleine radikale Gruppe vermutet, überwiegend aus der Schweiz, Deutschland und Wien kommen.

… Die mit rund 150 interessierten Besuchern gut besuchte Veranstaltung ging mit Polizeipräsenz ohne Zwischenfälle über die Bühne. „Das hat sicher auch die eine oder andere Wortmeldung diszipliniert“, vermutet Besucher Georg Tafner, für den es Bürgerpflicht ist, andere Meinungen, auch die der Muslime, zu hören. …

Übrigens, der von der Kleinen Zeitung verschleiernd „Besucher“ genannte Georg Tafner wird als Religionswissenschaftler die Podiumsdiskussion am 30.1. moderieren.

Es ist eine Schande, wie unsere christlichen Geschwister in Ägypten, Nigeria und anderswo verraten und wie wir von den eigenen Leuten vergackeiert werden.

Siehe auch: http://sosheimat.wordpress.com/2012/01/15/graz-islam-abend-per-mails-bedroht/

Ergänzung 20.1.2012:

Auf SOS-Österreich berichtet ein Teilnehmer vom zweiten Abend:

… In der anschließenden Diskussion wurde von Besuchern doch auch angesprochen, dass der Vortrag nicht das gebracht hat, was man eigentlich erwartet hat. Sie [die Vortragende, Prof. Ulrike Bechmann] begründete das damit, dass sie so viele Drohanrufe und -Mails erhalten hat, dass sie einen anderen Vortrag gebracht hat, als ursprünglich vorgesehen….

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