GEZ-Rufmord an Lebensschützern aufgedeckt

Der Dokumentarfilmer Fritz Poppenberg deckt Manipulation und Irreführung durch ARD-Journalisten auf.

Kopp Online: Programmauftrag Desinformation?

… Die Filmdokumentation Programmauftrag Desinformation? Wie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Zuschauer getäuscht werden von Fritz Poppenberg stört diese Ruhe. Und zwar gründlich. Mit klaren, sachlichen Worten und leisen Bildern, die eine umso gewaltigere Wirkung angesichts der Ungeheuerlichkeit des minutiös aufgedeckten Skandals entwickeln, zeigt diese neue Dokumentation aus dem Hause Drei Linden Filmproduktion schonungslos die auf Manipulation und Irreführung zielende Arbeitsweise zweier für die ARD arbeitender Journalisten. Poppenberg gelingt dabei durch gründliche Recherche der Beweis, dass diese nicht auf schlampigem Arbeiten oder schlicht Dummheit beruht, sondern es wird bezwingend deutlich, mit welcher frechen Dreistigkeit und Verschlagenheit der einem Journalisten eigene Auftrag verhöhnt wird. Als Beispiel zieht Poppenberg den am 14. April 2011 in der ARD ausgestrahlten und vom rbb produzierten Kontraste-Beitrag »Comeback der Abtreibungsgegner – Wie Frauen in Not drangsaliert werden« heran.

In diesem Beitrag sollte es eigentlich um die Gehsteigberatung vor einer Münchner Abtreibungspraxis gehen. Bei der Gehsteigberatung bietet eine junge Frau – im gezeigten Fall eine Hebamme – Schwangeren Hilfe an, die auf dem Weg zu einer Abtreibung sind. Gehen die Frauen auf das Angebot ein, wird ihnen nicht nur erklärt, wie weit ihr ungeborenes Kind bereits entwickelt ist, ihnen werden auch die verschiedenen staatlichen und privaten Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt, wenn sie sich gegen die Tötung des Kindes entscheiden. Etwa 1.000 Kinder konnten so bereits vor dem sicheren Tod bewahrt werden – und 1.000 Mütter vor dem, was sie heute den schlimmsten Fehler ihres Lebens nennen würden.

Nun strahlt also ein öffentlich-rechtlicher Sender im Rahmen einer sich selbst als »investigativ, analytisch und kritisch« lobenden Kontraste-Sendung einen Beitrag zur Abtreibungsproblematik aus; der Sender hat dabei verfassungsrechtlich einen Schutzauftrag gegenüber dem ungeborenen Leben und einen Programmauftrag, den er selber wie folgt beschreibt: »Die Bürger/innen dürfen vom gebührenfinanzierten Rundfunk einen professionellen Journalismus erwarten, der sorgfältige Recherche, Seriosität, unabhängige Standpunkte und Fairness beinhaltet.« [1]

Wie es darum bestellt ist, wird bereits nach wenigen Minuten in Poppenbergs Dokumentation offensichtlich. Schon allein die Anmoderation des rbb-Beitrags verstößt so gründlich gegen jedes dieser hehren Ziele, dass sich ein genauerer Blick lohnt. Unumwunden und die Fremdschäm-Areale im Zuschauergehirn gnadenlos befeuernd gibt die Moderatorin zu: »Das haben wir nicht für möglich gehalten: Im Jahr 2011, lange nach der Debatte um den Paragrafen 218, sind in Deutschland die Abtreibungsgegner wieder da.«

… Weiter in der Anmoderation: »Und ihre Radikalität im Auftreten nimmt zu. So wie hier bei diesem bizarren Spektakel am 14. März in Münster.« Gezeigt werden dagegen nur Bilder von einem friedlichen Gebetszug von Lebensschützern. Das soll ein »bizarres Spektakel« sein, welches überdies noch »Radikalität« beweist? Journalistische »Seriosität« lässt sich dem sicher nicht entnehmen.

Was wirklich in Münster geschah, erfahren wir nicht bei Kontraste, sondern in Poppenbergs Film: Etwa 150 Gegendemonstranten, die dem Aufruf der »Antifaschistischen Linken« gefolgt sind, stören massiv den Menschenzug, lärmen und pöbeln, es kommt zu Ausschreitungen auch gegenüber der Polizei sowie zu Festnahmen; laut Polizei müssen sich 105 der Gegendemonstranten in der Folge auf ein Strafverfahren einstellen. Wie gesagt, kein einziges Wort oder gar Bild davon bei Kontraste. Dafür sehen wir in Poppenbergs Film einen der Autoren des rbb-Beitrags, Tom Fugmann, mitten in der Menge, sozusagen in engem Kontakt mit den Störern und Gewalttätern.

… So reihen sich in der Dokumentation Analysen des fast unglaublichen Vorgehens der Journalisten – Umdeutung von Bildmaterial, bewusste Darstellung von Lügen oder nicht belegbaren Behauptungen als Fakten, Unterschlagung von Material, Herstellen falscher Zusammenhänge und so weiter – aneinander, dass dem Zuschauer schier der Atem stockt. …

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