Der lange Kreuzweg der Kopten

Jürgen Liminski: Die Zukunft der Christen in Ägypten sieht düster aus:

Ayman Nabil war Kopte. Und er war stolz, Christ zu sein. Auf seiner Hand trug er ein Kreuz eintätowiert, so wie viele Kopten es haben. Das gefiel seinem Lehrer nicht. Der forderte den 17-jährigen Schüler auf, das Kreuz zu verdecken. Ayman berief sich auf Recht und Verfassung in Ägypten, sie erlaubten es, Zeichen der Religion offen zu tragen. Und um dieses Recht zu unterstreichen, zog er das Kreuz heraus, das er an einer Halskette trug, und ließ es über dem Hemd hängen. Der Lehrer schrie und forderte einige muslimische Mitschüler auf, sich auf Ayman zu stürzen. Sie taten es und schlugen ihn im Klassenzimmer so lange, bis er nicht mehr atmete. Ayman Nabil starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Zu seiner Beerdigung kamen fünftausend Menschen. Sie trugen Plakate mit der Aufschrift: „Ayman, Märtyrer des Kreuzes“. …

Original: http://www.der-fels.de/2011/12_2011.pdf   (mit Bildern, mehrere Artikel)

Siehe auch: „Arabischer Frühling“

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