Heinisch-Hosek gegen die Familien

Die SPÖ-Ministerin Heinisch-Hosek will den Familien mit aller Gewalt den Garaus machen. Laut Kleiner Zeitung widersetzt sie sich Plänen der ÖVP, Familien steuerlich zu entlasten:

Frauenministerin Heinisch-Hosek hält nichts vom Vorschlag ihres Koalitionspartners ÖVP einer steuerlichen Entlastung der Familien.

… Besser wäre es, alle unübersichtlichen Angebote zusammenzuführen und teils in Sachleistungen umzuwandeln.

In einem anderen Bereich tritt die ÖVP offensichtlich offene Türen bei Heinisch-Hosek ein. Mikl-Leitner hatte in der Tageszeitung „Österreich“ vorgeschlagen, dass auch Väter nach der Geburt ihres Kindes gleich drei Monate in Karenz gehen können. „Da bin ich dabei“, so die Frauenministerin, unbezahlt dürfe dies aber nicht der Fall sein.

In der Frage der Teilzeitarbeit für Frauen ist die Ministerin weiterhin gegen die Linie des Koalitionspartners, der hier für Wahlfreiheit eintritt. Fast jede zweite Frau in Österreich arbeite Teilzeit. Das hebe effektiv zwar die Erwerbsquote, meistens handle es sich dabei um nicht gut bezahlte Arbeit, wovon nur die wenigsten leben könnten. Nach wie vor wünscht sich die Ministerin Frauenquoten in der Privatwirtschaft.

Das Thema „Papa-Monate“ stößt auch anderweitig sauer auf: http://unzensuriert.at/content/007493-Frauenministerin-Heinisch-Hosek-will-Vaeter-zwangsverpflichten

Siwla bringt auf Schreibfreiheit die Sache auf den Punkt:

Das Ziel der Linken ist und bleibt:
Mütter an die Maschinen, Kinder in die Kasernen!

Ergänzung 6.3.2012:

ORF (4.3.): „Männer machen MBA“

… Es könne nicht sein, dass Frauen Teilzeit arbeiten, weil sie zu wenig Kinderbetreuungsmöglichkeiten haben, während Männer das tun, um sich weiterzubilden, etwa „einen MBA machen“, so die Frauenministerin.

… Dass es bei der Kinderbetreuung vom Bodensee bis zum Neusiedler See unterschiedliche Bedingungen gebe, sei ein „untragbarer Zustand“, sagte Heinisch-Hosek.

… Für Ausweitung des „Papamonats“

… Frauenquote: Heinisch-Hosek hofft auf EU

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2963053/zeiten-sind-zu-ernst-fuer-drei-papa-monate.story      (5.3.)

Kein „Papa-Monat“? Weniger Kindergeld!

Frauenministerin Heinisch-Hosek will Familien, die auf den „Papa-Monat“ nach der Geburt verzichten, kürzer Kindergeld zahlen. Die ÖVP pocht auf Wahlfreiheit; die Wirtschaft ächzt.

… Zusätzlich will sie sanften Druck auf Väter ausüben, ähnlich wie in Island, wo ein neues Modell dazugeführt hat, dass 80 Prozent der Männer in die Karenz stürmten: Streikt der Vater, bekommt die Familie kürzer Kindergeld.

… Und wie soll der Staat das finanzieren? Laut Heinisch-Hosek verursacht der „Papa-Monat“ keine höheren Kosten. Sie will die Wochen, die ein Vater nach der Geburt zu Hause bleibt, am Ende der von den Eltern gewählten Kindergeld-Zeit abziehen.

„Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode.“

Nachtrag: JF: EU-Kommission plädiert für Frauenquote in Führungspositionen:

EU-Justizkommissarin Viviane Reding drängt weiter auf eine Erhöhung des Frauenanteils in Chefetagen europäischer Unternehmen. „Meines Erachtens ist es höchste Zeit für Europa, die gläserne Decke zu durchbrechen, die weibliches Talent weiterhin von der Spitze der börsennotierten Unternehmen in Europa trennt“, sagte Reding. …

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Ehe und Familie abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.