Gauck: Distanz zu Sarrazin

Wie die Junge Freiheit berichtet, habe sich Präsidentschaftskandidat Gauck von seiner einstigen Zustimmung zu Sarrazin distanziert und der türkischen Zeitung  Hürriyet zugesichert, die Wulff’sche Integrationspolitik fortzuführen:

… Er werde als Staatsoberhaupt bei der integrationspolitischen Linie Wulffs bleiben, sagte Gauck der türkischen Zeitung Hürriyet nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP.

Wulff hatte stets betont, auch der Präsident der Muslime in Deutschland zu sein. Schließlich gehöre der Islam inzwischen zu Deutschland.

Laut dem Blatt wolle Gauck das Thema Integration zu einem Schwerpunkt seiner Antrittsrede machen. Das hatte er auch schon dem Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, nach dessen eigenen Angaben versprochen.

Gegenüber der Hürriyet sagte Gauck, er wolle sich als Bundespräsident dafür einsetzen, die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei zu vertiefen. Beide Staaten müßten noch näher zusammenrücken.

… Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung entschuldigte Gauck sich sogar für seine Äußerung zu Sarrazin. Statt „mutig“ hätte er besser „frech“ sagen sollen. Er teile Sarrazins Thesen ganz und gar nicht. Vielmehr sei er wohl zu unbefangen in die Integrationsdebatte gegangen.

Traurig und empörend, aber bei einem Mitglied der Atlantikbrücke irgendwie vorauszusehen.

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