Gauck lobt Achtundsechziger

BP Gauck erweist sich schon bei seiner Antrittsrede als bewährtes Mitglied der Nomenklatura:

Bundespräsident Joachim Gauck hat den Achtundsechzigern für die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit gedankt. Zuvor hätten in Deutschland die „Verdrängung eigener Schuld“ und die „fehlende Empathie mit den Opfern des Nazi-Regimes“ den Zeitgeist geprägt. Dies habe die Achtundsechziger-Generation nachhaltig geändert.

… „Es bleibt das Verdienst dieser Generation: Es war ein mühsam errungener Segen. Trotz aller Irrwege, die sich mit dem Aufbegehren der Achtundsechziger verbanden, hat sie die historische Schuld ins kollektive Bewußtsein gerückt“, lobte der Bundespräsident. …

Siehe dazu: http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2012/03/120323-Vereidigung-des-Bundespraesidenten.html

Siehe auch: Gauck: Distanz zu Sarrazin

Ergänzung 24.3.2012:

Ich schließe mich der Kritik von Felizitas Küble an Gaucks Antrittsrede an und meine darüber hinaus, der neue BP scheint ein Agent der Neuen Weltordnung (Zerstörung von Familie, Nation und christlicher Kultur), also der Unfreiheit zu sein. Einige Passagen der Rede hätte durchaus auch Schäuble schreiben können. Antipatriotisch bis zum Geht-nicht-mehr.

Ich verweise auch auf den kritischen Kommentar auf dem Blog Zukunftskinder 2.0.

Video von der Antrittsrede BP Gauck: http://www.youtube.com/watch?v=aNEGn9ullHY

Ergänzung 25.3.2012:

Ich erlaube mir einige Sätze aus der Antrittsrede des neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck zu zitieren und zu bewerten:

… In „unserem Land“ sollen auch alle zu Hause sein können, die hier leben.

Mit anderen Worten: Deutsche, schert euch zum Teufel, wenn euch nicht passt, dass die Bereicherer sich in eurem Hause breitmachen.

Wir leben inzwischen in einem Staat, in dem neben die ganz selbstverständliche deutschsprachige und christliche Tradition Religionen wie der Islam getreten sind, auch andere Sprachen, andere Traditionen und Kulturen, in einem Staat, der sich immer weniger durch nationale Zugehörigkeit seiner Bürger definieren lässt, sondern durch ihre Zugehörigkeit zu einer politischen und ethischen Wertegemeinschaft, in dem nicht ausschließlich die über lange Zeit entstandene Schicksalsgemeinschaft das Gemeinwesen bestimmt, sondern zunehmend das Streben der Unterschiedlichen nach dem Gemeinsamen: diesem unseren Staat in Europa.

Das heißt, Gauck sieht den Islam als gleichwertige „Religion“ an, setzt auf Abschaffung des Nationalstaates und spricht von einer „Wertegemeinschaft“, deren Werte mir gestohlen bleiben können: Abtreibung, Genderei, Homo-Propagierung etc. etc.

… Für eine einladende, offene Gesellschaft hat Bundespräsident Christian Wulff in seiner Amtszeit nachhaltige Impulse gegeben. Herr Bundespräsident Wulff, dieses – Ihr – Anliegen wird auch mir beständig am Herzen liegen.

Gauck huldigt wie Wulff dem Islam und der deethnisierenden Zuwanderung.

… Gerade in Krisenzeiten ist die Neigung, sich auf die Ebene des Nationalstaats zu flüchten, besonders ausgeprägt. Das europäische Miteinander ist aber ohne den Lebensatem der Solidarität nicht gestaltbar.

Das bedeutet, der ESM ist auch für Gauck beschlossene Sache.

… Nicht nur bei uns, sondern auch in Europa und darüber hinaus ist die repräsentative Demokratie das einzig geeignete System, Gruppeninteressen und Gemeinwohlinteressen auszugleichen.

Die direkte Demokratie fürchtet auch Gauck wie der Teufel das Weihwasser.

… rechtsextremen Verächtern… Die Extremisten anderer politischer Richtungen …

Interessant, dass Gauck das Wort „Linksextremisten“ nicht über die Lippen will. Aber am Ende meinte er gar den „Extremismus der Mitte“, der mit allen Mitteln zu bekämpfen sei.

… Die Völker ziehen in die Richtung der Freiheit.

Auch hier Neusprech: Knechtschaft ist Freiheit, Krieg ist Frieden.

Ergänzung 20.4.2012: http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/04/41876/:

„Bundespräsident Gauck sieht keinen Grund, warum eine Klage gegen den ESM und den Fiskalpakt vor dem Verfassungsgericht Bestand haben sollte. So ermögliche etwa der Fiskalpakt der deutschen Bevölkerung den Rettungsschirm zu akzeptieren…“

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