Cristiada in USA angelaufen

Katholisches.info: Trotz Schwierigkeiten guter Start für Cristiada in den USA – Katholischer Widerstand auf großer Leinwand

Die Ausstrahlung und Verbreitung des Kinofilms Cristiada von Regisseur Dean Wright und dem Schauspieler Andy Garcia über den katholischen Widerstand für die Religionsfreiheit in Mexiko zwischen 1926 und 1929 wird, wie bekannt, behindert und boykottiert. Anfang Juni gelangte er in den USA in die Kinosäle.

… Insgesamt scheint eine doppelte Aversion gegen Cristiada mitzuschwingen. Einmal, weil der Film eine klare Botschaft enthält, die katholische Kirche positiv dargestellt wird und eine Episode des in der Geschichte vielfältigen katholischen Widerstandes gegen den „Fortschritt“ auf die große Leinwand gebracht wird, der allgemein totgeschwiegen wird und in den Geschichtsbüchern der USA ebensowenig vorkommt wie in jenen Europas. Zum anderen auch ein gewisser, spezifisch US-amerikanischer Vorbehalt gegen das spanischsprachige Nachbarland im Süden.

Regisseur Dean Wright, ein vom Mut und Glauben der mexikanischen Katholiken der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts beeindruckter Protestant sagt der Zeitschrift ReL, daß der Film zu einer Reinigung des historischen Gedächtnisses der Mexikaner führte. Durch die jahrzehntelang von oben bestimmte öffentliche Meinung und die Schulbücher waren zum Aufstand der Cristeros starke Zweifel im kollektiven Gedächtnis der Bevölkerung verankert worden, ob es richtig gewesen sei, Widerstand gegen die Angriffe der Regierung auf die Kirche zu leisten. Diese Zweifel seien nun durch den Film für die Mexikaner von heute beseitigt worden.

Der Film erzählt die brutale Unterdrückung der Religionsfreiheit, konkret der katholischen Kirche durch die freimaurerisch geprägte mexikanische Revolutionsregierung in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Die Regierung beschlagnahmte den Kirchenbesitz, schränkte die Religionsausübung massiv ein, reduzierte den Klerus auf ein lächerliches Minimum, hob die Klöster auf, verbot Priesterweihen, Ordenseintritte, die Zelebration von Heiligen Messen ohne Erlaubnis. Die Regierung ließ die Teilnehmer einer Heiligen Messe durch ihre Truppen ermorden, weil die Meßfeier „illegal“ gewesen sei. Die Katholiken reagierten mit zivilem Ungehorsam, dann mit Boykott und schließlich ein Teil unter dem Schlachtruf „Viva Cristo Rey“ mit einem offenen Widerstand.

Siehe dazu: https://kreidfeuer.wordpress.com/2012/03/28/benedikt-xvi-in-mexiko-viva-cristo-rey/

Dieser Beitrag wurde unter Kampf gegen die Kirche abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Cristiada in USA angelaufen

  1. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Zu diesem Thema empfielt sich das Buch: „Die Kraft und die Herrlichkeit“, engl. „The Power and the Glory“, von Graham Greene.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.