Lehrer nach Rede bei Pro NRW suspendiert

Junge Freiheit: Linker Politiklehrer nach Rede bei Pro NRW suspendiert:

Eine Dortmunder Schule hat einen Lehrer vom Unterricht entbunden, weil er auf einer Kundgebung der Bürgerbewegung Pro NRW vor einer Islamisierung Deutschlands gewarnt hatte. „Durch diverse öffentliche Äußerungen von Herrn Dr. K. hat das Ansehen des Stadtgymnasiums erheblichen Schaden genommen“, teilte die Schulleitung mit.

Deswegen sei der Lehrer von der Unterrichtserteilung „entbunden worden“. Der stellvertretende Schulleiter Bernhard Koolen betonte, die Schule distanziere sich in aller Form vom Inhalt der betreffenden Rede. Die Bezirksregierung Arnsberg prüft derzeit die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen den Betreffenden.

Der Lehrer, der sich selbst als „herrschaftskritisch“ bezeichnet und nach eigenen Angaben die Grünen wählt, hatte seine Rede am vergangenen Wochenende am Rande einer salafistischen Kundgebung mit dem Prediger Pierre Vogel in Köln gehalten. Darin gab er an, als bekennender Homosexueller mehr Angst vor Islamisten als vor Rechtsextremisten zu haben. Zudem lobte er den von Linksextremisten ermordeten niederländischen Politiker Pim Fortuyn und kritisierte die Versuche von radikalen Muslimen, Einfluß auf den Unterricht zu nehmen.

Kurz darauf tauchte der Name des Politiklehrers und die Adresse seiner Schule auf einer linksextremen Internetseite auf. Auch Fotos von ihm und seinen Schülern wurden dabei veröffentlicht, verbunden mit dem Aufruf, ihn bei den Behörden zu denunzieren.

Gegenüber dem Internetblog „Ruhrbarone“ distanzierte sich der Pädagoge am Dienstag von seinem Auftritt und bekräftigte, es sei ein großer Fehler gewesen, die Rede zu halten. Auch würde er Pro NRW niemals wählen, da sich die Bürgerbewegung gegen Abtreibungen engagiere. „Als Feminist bin ich aber konsequent Befürworter eines liberalen Abtreibungsrechts, etwa so wie in den Niederlanden. Eine Frau muß für mich das Recht haben, bis zum siebten Monat abzutreiben.“

Was ein wahrer Linker ist, hat sich übrigens neben Feminismus, Antisexismus, Antifaschismus, Antirassismus etc. auch dem Antispeziesismus(!) verschrieben. Es kann aber auch sein, dass ein aufmerksamer Linker beizeiten den rechten Weg findet. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ergänzung: http://www.pi-news.net/2012/06/suspendierter-politiklehrer-ich-widerrufe/

Was früher die heilige Inquisition und die Streckbank waren, sind heute die Medien und die Drohung mit der Vernichtung der beruflichen und sozialen Existenz. Zumindest wenn es darum geht, die Einhaltung der ungeschriebenen Gesetze der Political Correctness zu überwachen und durchzusetzen, Abweichler wieder auf Kurs zu bringen und alle übrigen erst gar nicht auf dumme Ideen kommen zu lassen.

… Der eigentlich links stehende 32-Jährige hatte das Gedankenverbrechen begangen, sich ein eigenes Bild von einer PRO-NRW-Demo gegen Salafisten zu machen, und dort spontan eine Rede gehalten (Video hier, Redetext im Wortlaut s. u.), nachdem er sich aus erster Hand davon überzeugt hatte, dass dort keine Menschenfresser und sonstigen Neonazis anwesend waren.

“Ich bekenne mich eigentlich zu linken Werten und wollte mir heute mal angucken, ob ich nicht hier viel besser aufgehoben bin als anderswo…“

Ergänzung: Kommentator Manowar merkt beim letzten Artikel zurecht an:

Die heilige Inquisition hat niemanden sinnlos “fertig” gemacht. Die römische Inquisition hat in ihrer 450-jährigen Geschichte in über 98 % der Fälle Freisprüche oder lediglich leichte Strafen verhängt.

Die Inquisition war es auch, welche zum ersten Mal ein Gerichtsverfahren aufstellte, bei dem es Beweise und einen Verteidiger gab – vorher (so wie heute) bekommt der Recht, welcher den größeren Einfluß hatte – die Inquisition war der Versuch wirklich die Wahrheit rauszufinden und sich bei Urteilen nicht nach Machtfragen lenken zu lassen.

Aber diese historische Lüge der Political Correctness über die hl. römische Inquisition hat leider weite Verbreitung gefunden, wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema werden nicht an die große Glocke gehängt.

So wurden dem Angeklagten erst die Folterinstrumente gezeigt, er konnte gestehen (ohne gefoltert zu werden) und innerhalb von 24 Stunden einfach widerrufen. Dieses Spielchen ließ sich ewig fortsetzen. Ebenso war die Inquisition auch die erste, welche einen offenen Vollzug eingeführt hatte, sowie deren “Gefängnisse” so gut waren, das normale Verbrecher davon träumten, nicht nur in ein Gefängnis der Inquisition zu kommen, sondern auch ein Gerichtsverfahren vor einem Inquisitionsgericht zu bekommen.

Da es in dieser Zeit kein Copyright gab, hat sich jeder Herrscher gerne seine eigene “Inquisition” zusammengeschustert, vor allem im deutschsprachigen Raum war das der Fall – diese Gerichte hatten aber nichts mehr mit der Inquisition zu tun (ähnlich wie der “arabische Frühling” etwas mit einer Demokratiebewegung zu tun hat).

So war der sogenannte Hexenhammer kein Buch der römischen Inquisition, sondern ein Propagandabuch eines selbsternannten (deutschen) Inquisitors.

Die großen Hexenverbrennungen hat auch gar nicht so sehr die heilige römische Inquisition zu verantworten (diese wurde übrigens 1492, also nicht Mittelalter!, gegründet), sondern protestantische Tribunale, welche fröhlich unangenehme Leute hinrichteten.

Die französische Revolution hat 20 mal mehr Opfer gefordert (natürlich vergleichbarer Prozess) als die Inquisition in 450 Jahren zusammengebracht hat. Aber das linke Gesocks hat es schon damals verstanden den Spieß umzudrehen und den schwarzen Peter der Kirche zuzuschieben.

Selbst die braunen Kommunisten haben mit ihrem Goebbels kaum 30.000 “Opfer” der Inquisition erlügen können, trotzdem bis heute: böhse Inquisition (gegen alle Fakten und Dokumente).

Mir wäre die Inquisition viel lieber als dieses jetzige totalitäre System, welches nicht Recht spricht oder gar Wahrheit sucht, sondern nach politischem Lager, schwankenden Mehrheiten, Bezahlung, Bestechung usw. seine Entscheidungen und Urteile fällt.

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