Frank Stronach: Ich möchte Österreich dienen

In einem hoch emotionalen Interview liest der austrokanadische Milliardär Frank Stronach der Moderatorin, dem ORF und den Politikern die Leviten:

… Ich bin ein Steuerzahler. Und ich verlange… ich habe das Recht, mich hier auszudrücken…

… Sie wollen streiten mit mir?

… unverantwortlich. Lassen Sie mich ausreden.

… Wo kommen die ganzen Schulden hin. Wer steckt denn das alles ein. Das stecken die Banken ein.

… Der ORF ist ein “Part des Systems”, wo verhindert wird, dass die Menschen die Wahrheit erfahren.

… Also, das sind alles Schuldenmacher. Alle Länder. Das System funktioniert nicht. Eigentlich ist das ja eine Insolvenz-Verschleppung. In der Privatwirtschaft gibt es darauf Gefängnisstrafen. Wir wissen genau, dass diese Länder die Schulden nicht mehr zurückbezahlen können. Wir wissen, diese Länder sind in Insolvenz.

… Geld reinzuschießen, was die Banken abkassieren und dann ist für die österreichischen Bürger nichts da.

… Und wenn man manchmal sagt, der Stronach will sich die Politik kaufen… Ich nehme mein eigenes Geld, um die Wahrheit zu erklären. Die Politiker nehmen das Geld der Bürger, um die Macht zu erhalten und um die Stimmen der Bürger zu kaufen.

… Ich möchte Österreich dienen. Der Unterschied zu Politiker: Sie wollen verdienen. Ich will Österreich dienen.

… Wir sind weit weg von der Realwirtschaft gegangen. Wir sind in eine Finanzwirtschaft übergegangen, wo nur Papiere hin- und hergeschoben werden. Und das wird schwere Konsequenzen für die Bevölkerung haben.

… Wer sind die Wirtschaftsforscher? Die haben noch nie, die haben noch nie, die haben noch nie Löhne bezahlt…. Die reden immer alle so einen Blödsinn zusammen und haben noch nie Arbeit geschaffen. Ich bin stolz darauf, dass ich so viele Arbeitsplätze geschaffen habe. …

http://www.youtube.com/watch?v=11xK-GK3VBI

Hier kann man eine Zeitlang auch die Vorgeschichte sehen:
http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/4274931-ZIB-2/4274939-Studiogast–Frank-Stronach

Ergänzung 10.7.2012:

Thomas Golser lanciert in der Kleinen Zeitung einen etwas wackeligen Kommentar:
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/dieredaktion/thomas_golser/3062598/frank-probiert-warum-nicht.story

Onkel Franks Kampf gegen kleine Karos

Mit 80 Jahren und den nötigen Dollars bereit zum Sprung in das Feuchtbiotop, das sich da Politik nennt: Österreichs Bürger sind über ihre Volksvertreter frustriert wie noch nie — trotzdem haben viele für den „Nachwuchs-Politiker“ Stronach nur Spott übrig: Das Land der Kleinkarierten?

Ob der Spott wirklich von „Österreichs Bürgern“ kommt und nicht von den Globalismus-Freunden?

Seit der fast 80-jährige Frank Stronach in der „Zeit im Bild“ die Nachrichtensprecherin Lou Lorenz-Dittlbacher auf der Startlinie stehen und doch etwas alt aussehen ließ, werden täglich halbseidene Psychogramme über den „reichen alten Mann“ und seine junge politische Ambition erstellt: Meint der das ehrlich, darf der das überhaupt, kann man sich in die Politik einkaufen, warum tut der sich das an? Und vor allem: Wird das etwas?

Kleinkariert vs. großspurig …

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2 Antworten zu Frank Stronach: Ich möchte Österreich dienen

  1. kleedorfer schreibt:

    Sprüche 28,2 … Durch die Verbrechen eines Landes werden zahlreich seine Obersten; aber durch einen verständigen, einsichtigen Mann hat das Rechte lange Bestand …

  2. kleedorfer schreibt:

    hier gibt es noch mehr Verse über die Politik:
    http://klonkordanz.wordpress.com/politik/
    viele davon sprechen gegen die Ungerechtigkeiten so mancher Herrscher, aber auch gegen die Sünden des Volkes

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