D. Specht: Erzbischof Müllers Werk schlimmer als häretisch

Ich möchte hier auf einige Kommentarbeiträge D. Spechts hinweisen, die die vom Christlichen Forum verteidigte Dogmatik Erzbischof Müllers schwer in Frage stellen:

… Hier nur der entscheidende Satz … :
“die (aktive) Geburt Marias ist … einmalig, wunderbar, “jungfräulich”…”

Warum steht hier nach “einmalig, wunderbar” dann “jungfräulich” plötzlich in Anführungszeichen?

Eben genau darum, weil es nicht um Jungfräulichkeit im eigentlichen, wörtlichen, also körperlichen Sinn geht – sondern um Jungfräulichkeit in Anführungszeichen!

… aber Sie müssen mir bitte glauben, dass ich … mich ein wenig mit den Problemen der modernen deutschsprachigen Philosophie und der nouvelle théologie auskenne – insbesondere mit dem Problem der Sprache und der Ausdrucks- wie Denkweise.

Auch ich “habe also gelernt, mit Texten umzugehen” – um ein Zitat des Lehrers von Müller, Lehmann, aufzugreifen, der wiederum Rahner-Schüler war.

Wie Pius X und Pius XII treffend bemerken: Diese Leute denken anders als wir, sie denken nicht traditionell, sondern verquer, schreiben verklausuliert. Es ist Neu-Sprech – und daher für viele nicht auf den ersten Blick gleich als falsch zu erkennen. Kratzt man aber etwas tiefer, dann sieht man, dass unter Beibehaltung der alten Begriffe diese mit völlig neuem Inhalt gefüllt werden.
Sie werden sozusagen entkernt und neu gefüllt – aber so subtil, dass man es nicht leicht erkennen kann.

… Allein schon diese Sprache und Philosophie, die sich durch Müllers (wie Rahners) gesamtes Werk zieht, macht dieses schlimmer als nur häretisch.

Sie manipulieren durch eine völlig neue, anti-thomistische Denk- und Sprech-Weise. Sie untergraben jegliches vernünftige, traditionell katholische Argumentieren von vornherein.

Man braucht nur einmal die Einleitung zur 1. Aufl. der Dogmatik zu lesen, und wenn man nur ein wenig theologisch-philosophisch geschult ist, sieht man, wie völlig verschieden der Ansatz vom traditionellen ist. Es ist purer Relativismus — allerdings natürlich nicht offen zugegeben. Daher wird der Ungeschulte auch erst mal da stehen und vielleicht kein Problem sehen – ja, er wird kaum verstehen, was Müller hier eigentlich sagt, sagen will.
Das ist genau das Problem.

So auch bei unserem nun schon so sehr durchgekauten Zitat von Müller.
Auf den ersten Blick könnte man tatsächlich meinen, er leugne die körperliche Seite, den körperlich-physiologischen Aspekt nicht, zumindest nicht völlig, sondern leugne nur, dass das Dogma bestimmte Details verbindlich mache.
Es ist hier sprachlich wirklich raffiniert.

Man muss schon sehr genau hinsehen, um die subtile völlige Uminterpretierung des Dogmas zu erkennen.

Müller scheint auf den ersten Blick nur die Details ausklammern zu wollen.
Aber genau gelesen tut er das nicht.

… Aber er bestreitet ja, dass das Dogma überhaupt etwas mit abweichenden physiolog. Besonderheiten zu tun hat.

Er schließt diese generell aus.
Wenn ich aber die implizit in etwas vorhandenen Teile bzw. alle möglichen konkreten Bestandteile einer Sache generell leugne, dann habe ich die Sache selbst geleugnet.

… Wenn ich alle physiolog. abweichenden Besonderheiten überhaupt ausschließe (“es geht nicht um sie”), dann habe ich überhaupt körperliche Unversehrtheit ausgeschlossen.

Sehen Sie, wie “tricky” das hier ist.
Das ist nouvelle théologie.

Aber wir brauchen uns gar nicht bei der Exegese dieses einen Satzes aufhalten.

Der Kontext ist ohnehin klar …

Müller macht an keiner einzigen Stelle in seiner eineinhalb Seiten langen Auslassung über das Thema (S. 497–499) deutlich, dass es um körperliche Unversehrtheit geht, wie das etwa der KKK und Ott deutlich tun.

Es kann doch in einer Dogmatik (!!) nicht darum gehen, dass Müller das Dogma nur nicht direkt leugnet.

Also lassen wir den umstrittenen, zumindest das Dogma anscheinend leugnenden Satz – oder zu aller mindest relativierenden Satz – ruhig bei Seite.
Man wird doch dann davon ausgehen dürfen, dass er sich vorher oder nachher klar im Sinne der Tradition und einer wahren körperlichen Unversehrtheit ausspricht.

— Aber nein, nicht die leiseste Andeutung davon. Im ganzen Text.
Immer nur die Abgrenzung: Es geht nicht um physiologische oder empirisch verifizierbare Details.
Und zwar weiterhin generell.

Und dann schließlich am Ende noch das Rahner-Zitat.

Nun müßte in einer Dogmatik Müller doch auch positiv die körperliche Unversehrtheit lehren – niente, nada!

Und es geht hier auch nicht um Doketismus. Oder um “Kapharnaumismus”, wie Bux es jüngst als Vorwurf an die FSSPX formuliert hat.
Sondern im Gegenteil um einen falschen “Hyper-Supranaturalismus” Müllers, Rahners & Co.´s – um eine Art neognostischen Anti-Materialismus, Anti-Biologismus. Alles, was früher im konkreten und körperlichen, materiellen Sinn verstanden wurde, wird nun “spiritualisiert”, “theologisiert”.

… Wäre der Text nur häretisch – es wäre halb so schlimm.
Er ist viel schlimmer als häretisch: Er folgt einer völlig antitraditionellen Tendenz, Denk- und Ausdrucksweise, teilweise treffend kritisiert von Ratzinger und DiNoia.

Wir dürfen nicht übersehen, dass wir es bei Müller & Co. mit Leuten (und Texten) zu tun haben, die eine Philosophie verinnerlicht haben (bzw. zum Ausdruck bringen), die in ihren groben Linien von der Transzendental-Philosophie Kants herkommt, weiter beeinflusst vom Existentialismus franz. wie dt. Prägung (Sartre, de Beauvoir, Kierkegaard, Heidegger) sowie der Hermeneutik a la Gadamer und schließlich auch der kritischen Theorie der Frankfurter.

DAS IST DAS PROBLEM!! (Und es ist weit GRÖSSER als eine vereinzelte Häresie!)

Erzbischof Müller: ‚Ich muss nicht auf jede Dummheit eine Antwort geben‘

Kath.net: Theologische Nachhilfestunde für die Piusbruderschaft:

Innerhalb von 24 Stunden haben der deutsche und der italienische Distrikt der FSSPX den neuen Präfekten der Glaubenskongregation als Irrlehrer bezeichnet. Eine Antwort von Prälat Nicola Bux: Vertraut dem Papst! Von Armin Schwibach …

Ergänzung:

Klaus Obenauer: Jungfräulichkeit in der Geburt – Zum Konflikt zwischen der FSSPX und Erzbischof Müller:

  • 1. Der Sachstand und die historischen Hintergründe
  • 2. Zur Verbindlichkeit des traditionellen Verständnisses
  • 3. Zum verstehenden Nachvollzug der virginitas in partu
  • 4. Zusätzliche Gesichtspunkte
  • 5. Grundsätzlicheres zum Konflikt

… Denn festzuhalten bleibt eben die zu Lasten des Wortlautes des Dogmas überbordende Dogmen­her­meneutik, welches Überborden ich oben schon in das Stichwort „Herme­neutismus“ gefaßt habe. Und dieser ist nicht nur ein Signum der Theolo­gie Müllers, sondern weithin der deutschsprachigen Theologie spätestens nach dem Konzil (wenngleich hier und dort schon deutlich vorher). Von daher ist aber mit der recht starken deutschsprachigen Präsenz in der römischen Kurie, und zwar in Spitzenpositionen (man denke nur an die Glaubenskongregation), schon ein ge­wisser Anlaß zur kritischen Beobachtung gegeben. Ist zum Bei­spiel die angel­sächsische Theologie mit ihren zum Teil ungleich stärkeren An­knüpfungen an die scholastische, näherhin thomistische Lehrtradi­tion demge­gen­­über nicht pro­blematisch unterrepräsentiert? – Vor allem aber, mit Blick auf die Auseinander­setzung mit der Piusbruderschaft: Wenn nun einmal im Ringen um das Verhält­nis von Dogma und Hermeneutik ersteres das unbedingt Maßge­bende ist, dann kann man kaum zu dem Schluß kommen, diese Bru­der­schaft und ihre Theologen stünden insgesamt schlechter da. Im Gegenteil: In ganz zentra­len Fragen halten sie den Maßstab des rechten katholischen Glaubens ungleich zuverlässiger hoch als mancher Theologe in (auch römischer) Spitzenposition. Das muß in der kri­tisch-sachgemäßen Begleitung der Auseinandersetzungen zwischen der FSSPX und den Inhabern von Spitzenämtern an der römischen Kurie unbedingt im Auge behalten werden.

… Schlußendlich sei mir das persönli­che Be­kenntnis ge­stattet: Gerade für den lebhaft Anteil nehmenden Nachgebo­renen, der sich einen Sinn für Recht und Billigkeit bewahrt hat und dabei kei­neswegs zur FSSPX ein distanzlos-un­kritisches Verhältnis hat, wäre es mehr als be­fremdlich, sollten jetzt die letzten Erben des Coetus internationalis aus dem Ring geboxt werden. Wäre es nicht Gottes Kirche, würde ich sagen: ich gebe mein Eintrittsbillet zu­rück!

Ergänzung:

Giuseppe Nardi: Die Ernennung Bischof Müllers zum Präfekten der Glaubenskongregation durch Papst Benedikt XVI. „ist mehr als Garantie genug“  (4.7.):

  • „Umstritten“: Der Spiegel gab Stichwort und damit die mediale Musik vor
  • Müller wegen Freundschaft mit Gutiérrez kein Befreiungstheologe und wegen Doktorvater nicht im Kreis der Lehmänner
  • Kritik von traditionalistischer Seite – Zu viel und zu schnelle Aufregung
  • Msgr. Gallaretas Kritik hat erste „Begegnung“ mit neuem Präfekten „verpatzt“
  • Zitate im Kontext lesen – Fundierte Analyse notwendig
  • Papst Benedikt XVI. hält Bischof Müller für geeignet und würdig, „das ist mehr als genug Garantie“
  • Benedikt XVI. hat Verhandlungspersonal ausgetauscht – Entscheidet sich Causa Piusbruderschaft diesen Sommer in Castel Gandolfo?

Mit anderen Worten: Der Papa wird’s schon richten.

Ergänzung 17.7.2012:

Clemens Victor Oldendorf (Gastkommentar): http://www.kathnews.de/perspektiven-und-risiken  (12.7.)

Die Ernennung Erzbischof Gerhard Ludwig Müllers zum Präfekten der römischen Glaubenskongregation wurde von unterschiedlichster kirchlicher Seite kritisch aufgenommen und skeptisch beurteilt. In den Kategorien und der Terminologie weltlicher Medien wurde er selbst als „erzkonservativ“ apostrophiert, von Katholiken aus dem traditionalistischen Spektrum wird jedoch befürchtet, mit Müller, der als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre zugleich Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei ist, sei eine fruchtbare Verständigung der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit Rom nicht mehr möglich und werde möglicherweise ein positiver Abschluss der Einigungsbemühungen mit dem Heiligen Stuhl im buchstäblich letzten Augenblick durchkreuzt.

Eine zweite Aussage Müllers, die Gaudron kritisiert, bezieht sich auf die Bewahrung der Jungfräulichkeit Mariens während der Geburt Jesu Christi und wird an einem Zitat aus dem genannten Lehrbuch der Dogmatik festgemacht. Darin sagt Müller auf Seite 498, dass der Glaube der Kirche an die Unversehrtheit dieser Jungfräulichkeit beim Geburtsvorgang Jesu nicht „abweichende physiologische Besonderheiten“ und „verifizierbare, somatische Details“ zum Gegenstand habe. Wenn Müller gesagt hätte, dass sich die Jungfräulichkeit Mariens nicht in physisch-biologischen Komponenten erschöpft, wäre ihm selbstverständlich zuzustimmen. Auch, wenn er den zutreffenden Hinweis wiederholt hätte, dass das Dogma nur festhält, dass Maria auch während der Geburt Jesu Christi Jungfrau war, nicht aber, wie Gott in dieser Situation bewirkt hat, dass die körperliche Jungfräulichkeit Mariens unversehrt bewahrt blieb. Müller sagt indes pauschal und absolut, es gehe nicht (!) um abweichende physiologische Besonderheiten und verifizierbare, somatische Details. Damit scheint er wirklich zu behaupten, dass der körperliche Aspekt der Jungfräulichkeit Mariens zum Glauben der Kirche überhaupt nichts beiträgt oder dafür unerheblich ist. Wenn es bei der Jungfräulichkeit in der Geburt keine physiologischen Besonderheiten und keine verifizierbaren, somatischen Details gibt, wäre mit dieser Aussage logischerweise auch die körperliche Unversehrtheit der Jungfräulichkeit Mariens nach der Geburt Jesu Christi bestritten.

Doch ist das noch nicht das eigentlich Problematische. Wenn man für die Jungfräulichkeit Mariens die physisch-biologische Komponente völlig ausklammert, die schon allgemein und für gewöhnlich die unmittelbare sachliche Grundlage ist, überhaupt von Jungfräulichkeit zu sprechen, fehlt den Aspekten der Jungfräulichkeit Mariens, die ganzheitlich personal über diese physisch-biologische Komponente hinausgehen, aber durchaus notwendig auf ihr aufbauen, ihr Fundament. Mit anderen Worten wird die Jungfräulichkeit Mariens damit völlig spiritualisiert. Konsequent zu Ende geführt, und hierauf muss die eigentliche Kritik abzielen, würde damit die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus gnostisch ins rein Geistige verdunstet, die Inkarnation vom historischen Eintritt des Gottmenschen Jesus Christus in die Geschichte zum utopischen Mythos frommer Vorstellung, ohne jegliche heilsgeschichtliche Relevanz und Konkretheit. Diese Gesichtspunkte bedürfen tatsächlich einer Stellungnahme und Klarstellung Müllers. …

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8 Antworten zu D. Specht: Erzbischof Müllers Werk schlimmer als häretisch

  1. Dr. Hans-Dieter Fraund schreibt:

    Es ist was man semantischen Wortmystizismus nennt. Teil eines dialektischen Relativismus.
    Siehe auch bei Francis Schaeffer. Die aufgabe der Antithese ist Bestandteil eines
    langzeitlichen dekadenten religiös-kulturellen Verfalls.
    Hat man dem Antirelativisten Papst Benedict den Müller reingeschmuggelt?

  2. Teresa schreibt:

    @Dr. Fraund

    „Hat man dem Antirelativisten Papst Benedict den Müller reingeschmuggelt?“
    Wieso „reingeschmuggelt“? Leider sind die beiden Herren aus der gleichen Schule! Lesen Sie doch einmal die „Einführung in das Christentum“ von Josef Ratzinger genauer!

    • Carolus schreibt:

      Da möchte ich Papst Benedikt die Stange halten: Er hat seither (1967) offenbar viel erfahren und sich aus Rahners Denkschule gelöst. Und wer weiß, wie sich Erzbischof Müller in der Nähe Benedikts noch entwickelt.

      • Teresa schreibt:

        Das ist nett, dass Sie dem Papst die Stange halten. Tun Sie das! Jeder muss mit dem derzeitigen Elend in der Kirche ja seelisch irgendwie klarkommen. Ich bin da inzwischen weniger optimistisch. Wieso kann sich ein Papst nicht von seinen „Jugendsünden“ distanzieren, wenn er sie jemals als solche empfunden hätte? Warum wird die „Einführung in das Christentum“ weiter unverändert aufgelegt und unkritisch rezipiert? Da haben Sie auch eine „Hermeuneutik der Kontinuität“: Alles ist nur ‚relativ‘ schlecht, ‚relativ‘ gut, ‚relativ‘ anders… Bloß keine Brüche, bloß keine Eindeutigkeit! Aber wie gesagt: Jeder muss auf seine Weise mit diesen Dingen klarkommen.

      • Carolus schreibt:

        Ich schmeiß die Flinte noch nicht ins Korn. Der Papst kennt imho den Wert der FSSPX und will diesen Schatz heimholen; nach Stocken der Gespräche hat er nun die römischen Verhandlungspartner getauscht; vermutlich erhofft/-e er sich ein zügigeres Vorankommen. Ich warte einmal ab.

        Mir ist lieber, ein Mann steht zu seinen Jugendsünden, als dass er sich davon distanziert. Und ich bin dankbar, dass sich Benedikt die Mühen seines Amtes antut. Möchte wohl nicht in seiner Haut stecken.

        Was Müller betrifft: Er erinnert mich an Bischof Kurt Krenn, der auch manchmal recht grob ausgeteilt hat. Vielleicht ändert sich da was. Warten wir ab!

  3. D.Sp. schreibt:

    @Carolus:

    Es geht ja nicht darum, die Flinte in´s Korn zu werfen. Ganz im Gegenteil. Aber man muss den Tatsachen schon in´s Auge sehen. (Und im Wortwitz könnte man jetzt sagen: Die Flinte muss gerade neu geölt werden – es stehen theologische – wichtige – Kämpfe bevor, gegen Modernismus und nouvelle theologie a la Müller.)

    Und dabei ist nüchtern festzustellen, dass auch Ratzinger alias Benedikt leider nicht zu seinen Jugendsünden „steht“ idS dass er sie anerkennt aber bereut – sondern er lässt diese weiter auflegen, sagt nicht, dass er sie revidiert, es jetzt anders sieht o.ä.
    Und die Ernennung Müllers spricht leider auch Bände.

    Allerdings ist Ratzingers „Einf. i. d. Christentum“ sehr ambivalent.
    Auf S. 229 (10.Aufl. Kösel) bspw. kritisiert er sehr gut genau solche „hyper-spiritualisierenden“ Tendenzen wie die v. Müller, während die Einführung am Ende, beim Artikel „Auferstehung des Fleisches“ (289ff) selbst diesen Tendenzen ausgiebigst huldigt. Und die ganze Sprache wie der Ansatz in ihr ist natürlich auch neu-theologisch, wenn auch anders als Rahner-Müller.

  4. Dr. Hans-Dieter Fraund schreibt:

    Liebe Freunde,
    im Grunde geht es ja darum, ob wir noch an das Vorhandensein von absoluter Wahrheit
    glauben. Nur so kann christliche Dogmatik und Ethik authemtisch sein Als solche stehen
    wir als kleiner Haufen sozusagen in der Ecke.
    Im protestantischen Raum, wo ich herkomme, würden wir als primitive, reaktionäre
    (vielleicht auch gefährliche) Fundamentalisten gebrandmarkt und denunziert.
    Als Minorität (fast) ohne Stimme dürfen wir, nur ein wenig Positionabklärung ja,
    uns nicht den Luxus größerer Ausenandersetzungen leisten. Sonst, während wir
    diskutieren, handeln die andern, ihre Position und Entwicklung fördernd.
    Stehen wir zusammen, Tun wir das unsre, vereint unter IHM -vielleicht wird so noch
    Krise zur Chance. Um Gottes und der Menschen willen.
    Herzlich verbunden. Hans

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