Feministische Ideologie als Familien- und Volkszerstörer

Bei Andreas Unterberger findet sich ein lesenswerter Aufsatz: Familie, Freiheit, Frauen: Die Opfer einer Ideologie. Ich bringe einige Auszüge:

… „Familie“ findet jedenfalls im Gegensatz zu den Medien bei allen Umfragen hohe Zustimmung, bei jung noch mehr als bei alt. Zur Definition: Halten wir fest, dass wir erst dann von Familie reden können, wenn es um das Zusammenleben von mindestens zwei Generationen geht, also um die Aufbringung von Nachwuchs. Und dass die Vater-Mutter-Kind-Familie – mit oder ohne Patchwork-Aspekte – die ideale Kernfamilie bedeutet.

Bis in die 60er Jahre hatte jede Frau im Schnitt zwei oder mehr Kinder. Das hatte damals ein stabiles Überleben der Bevölkerung gesichert. Am Beginn der 70er Jahre ist dieser Schnitt auf rund 1,4 gesunken und seither nie wieder angestiegen. Das wird dazu führen, dass am Ende dieses Jahrhunderts die Nachkommen der Österreicher von 1970 weniger als ein Fünftel der damaligen Größe ausmachen werden.

Der eine Zeitlang verbreitete Glaube, dass Zuwanderung die damit verbundenen Probleme lösen werde, hat sich als Irrtum erwiesen: Durch Zuwanderung ist bestenfalls eine quantitative, aber keine qualitative Kompensation erfolgt. Viele Zuwanderer haben hier nur die Vorteile des Wohlfahrtsstaats gesucht, während Österreich qualifizierte Arbeitskräfte gebraucht hätte, welche die Zukunft eines rasch schwindenden und alternden Volkes sichern. Die Statistik zeigt: Die Zuwanderer, vor allem jene aus der Türkei und anderen Nicht-EU-Regionen, sind zu einem viel geringeren Prozentsatz arbeitstätig als die Eingeborenen.

… Der Rückgang der Kinderzahlen hat viele Ursachen: die damals entwickelten Anti-Baby-Pille; den Wertewandel im Gefolge der 68er Revolte; ein neues Frauenbild; den Wohlstand jener vielen Babyboomer, die sich als Doppelverdiener ein luxuriöses und kinderloses Leben gönnten; das Schwinden der bäuerlichen Lebensform, in der Kinder ohne Probleme in größerer Zahl aufwachsen konnten, in der sie als Alterssicherung und Arbeitskräfte benötigt waren; sowie Gesetzesänderungen wie die Bauernpension und den Wegfall jeder steuerlichen Berücksichtigung von Kindern, was Kinderkriegen für Besserverdiener zum massiven Verlustgeschäft gemacht hat.

… Noch ein weiteres – von vielen Bürgerlichen nachgebetetes – linkes Dogma ist in seiner Allgemeinheit falsch und schädlich. Es lautet: Je länger Kinder in einen Kindergarten gehen, umso besser sei das für diese Kinder.

Das stimmt nur bei Kindern aus bildungsfernen Schichten und/oder einer fremden Umgangssprache.

… Bei gut gebildeten Eltern verhält es sich mit dem Kindergarten hingegen umgekehrt, wie der offizielle deutsche Familienbericht zeigt. Er zitiert Studien, „dass die Berufstätigkeit der Mütter mit negativen Entwicklungsergebnissen des Kindes zusammenhängt, wenn die Familien nicht in ökonomisch belasteten Situationen sind (Mittel- und Oberschichtfamilien)“. Und noch deutlicher: „Dem Kind entgeht also durch die außerfamiliäre Betreuung die Bildung und Erziehung durch seine gut gebildete und erziehungskompetente Mutter . . . Für Kinder aus der Mittel- und Oberschicht bleibt das Bildungsangebot in den Kindertageseinrichtungen hinter der familiären Bildungsanregung zurück.“

Mit großer Wahrscheinlichkeit gelten diese Erkenntnisse auch für Österreich. Nur fehlen hierzulande viele wichtige Studien zu Familienthemen. Diese zeigen etwa in den USA spannende Ergebnisse: Wenn ein Kind bei Alleinerziehern aufwächst, vervielfacht sich die Wahrscheinlichkeit, dass es später im Gefängnis landet oder drogenabhängig wird.

… PS.: Politisch inkorrekt, aber realistisch geht dieser Text davon aus, dass auch weiterhin vor allem Frauen Kinderarbeit ausüben. Denn junge Frauen sehnen sich bei allen Studien so wie einst nach dieser Rolle – allen feministischen Indoktrinationen zum Trotz. Und umgekehrt würden auch weiterhin jene jungen Männer bei der Partnersuche überbleiben, die ankündigen, nicht arbeiten, sondern einige Jahre bei den künftigen Kindern bleiben zu wollen . . .

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2 Antworten zu Feministische Ideologie als Familien- und Volkszerstörer

  1. Der größte Faktor, der an den Entwicklungen in der zivilisierten Gesellschaft maßgeblich mitwirkt, wird am wenigsten beachtet: Die Kollektive Neurose, auch „Krankheit der Gesellschaft“ genannt oder „Gesellschaftsneurose“, „emotionale Pest“ / „Biopathie“: von Heinz von Förster auch als „Dysgnosie“ bezeichnet. Ich selbst habe mich 1992 für den Namen „Kollektive Zivilisations-Neurose“ entschieden.
    WARUM wird dieser Faktor am wenigsten beachtet?
    Weil er ausgeblendet, verdrängt, verschwiegen, verheimlicht, geleugnet wird.
    WIE kann das möglich sein in einer WISSENS-Gesellschaft?
    Weil wir zu inzwischen ca. 99,99% der Bevölkerung der zivilisierten Gesellschaft von dieser Neurose betroffen – und SCHWER BEEINTRÄCHTIGT – sind und die Existenz dieser Neurose nicht wahrhaben möchten und uns in der „typisch neurotischen Abwehr- / Vermeidungshaltung“ betätigen.
    Aber die Fachleute, die WISSENSCHAFTLER werden es doch wissen (?).
    Die Gesellschaftswissenschaftler, speziell die Soziologen, wissen wohl von der Kollektiven Neurose – aber soweit sie selbst neurotisch sind, haben sie keine angemessene Vorstellung von der Schwere und Tragweite der Neurose.
    Aber unsere POLITIKER werden es doch wissen und entsprechend handeln (?).
    Nein, kaum. Die Politiker verlassen sich ja auf die Expertisen der wissenschaftlichen Fachleute – und wenn die Fachleute die Bedeutung der Kollektiven Neurose haushoch unterschätzen, können auch die Politiker nicht angemessen handeln.
    Und wo führt das hin?
    In den Untergang. Oswald Spengler hat es beschrieben in „Der Untergang des Abendlandes“.
    Die Kollektive Zivilisations-Neurose zog vernichtend durch alle Hochkulturen, die wir aus der Geschichte kennen. Und jetzt sind WIR dran.
    Die Kollektive Zivilisations-Neurose entlädt die aufgestauten Energien von Zeit zu Zeit in Kollektiven Psychosen. Die letzte große Kollektive Psychose war 1933-45.
    Schon die nächste könnte den Untergang der Menschheit oder allen Lebens auf diesem Planeten bedeuten.
    Kann man daran was ändern?
    Ja. Die Kollektive Zivilisations-Neurose ist HEILBAR.
    Erforderlich für die grundlegende HEILUNG ist Bereitschaft / Mut zur ERKENNTNIS – der Wahrheit; vor allem der EIGENEN Wahrheit. Also SELBST-Erkenntnis. Und dann: SELBST-Entwicklung. Entwicklung zum „Höheren / wahren SELBST“, unserer höheren Bewusstseins-Dimension; Entwicklung zum WAHREN Erwachsenen, zum GANZEN Menschen.

    • Carolus schreibt:

      Alice Miller kämpfte auch ihr Lebtag gegen die Verdrängung/Verleugnung der (individuellen) Wahrheit. Beispiele:
      Das verbannte Wissen, 1988
      Der gemiedene Schlüssel, 1988
      Abbruch der Schweigemauer, 1990

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