Euro-Rettungspolitik

CF: Ist die EU-”Rettungspolitik” noch zu retten?:

… Für den Landesverband Thüringen der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT erscheint die Euro-Rettungspolitik  als der sicherste Weg, um Europa an die Wand zu fahren.  Hier folgt z. T. deren Pressemeldung vom 18.7.2012:

Ist eine Rettungspolitik, die nachweislich noch niemanden gerettet hat, noch zu retten?
Diese Frage stellt sich der Landesverband Thüringen der Partei DIE FREIHEIT. Die aktuelle Rettungspolitik für den Euro scheint der beste Weg zu sein, um Europa endgültig zum Scheitern zu bringen.

Wie die beiden Experten Grossmann und Kirsch bei der von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich in Gang gebrachten Ökonomen-Internetplattform < www.oekonomenstimme.org > schreiben, wird die Diskussion um die europäische Schuldenkrise größtenteils vom Gegensatz zwischen den europäischen Kernländern und den europäischen Peripherieländern beherrscht.

Demnach müssten die so genannten Geberländer des Rettungsfonds dafür bezahlen, dass die südlichen Euro-Länder bisher über ihre Verhältnisse gelebt haben.

Vergessen werde dabei allerdings, dass der Rettungsschirm noch niemanden retten konnte.

„Dennoch gibt es einen sinnlosen EU-Gipfel nach dem anderen“, kommentiert der Thüringer Landesvorstand Philipp Wolfgang Beyer, „der dann die jeweils ‚endgültige und kompromisslose’ Lösung für die Eurorettung verkündet.”

Beyer fügt hinzu:

“Allerdings wurde dabei bisher nichts Währungsstabilisierendes beschlossen. Das Gegenteil ist der Fall. Mittel- und langfristig werden die haltlosen Rettungspakete mit den damit verbundenen Sparmaßnahmen zu Unruhen in der Bevölkerung der Peripheriestaaten führen. Hohe Arbeitslosigkeit und sozialer Unfrieden führen zur Abwanderung der Bevölkerung und heizen die gereizte Stimmung zwischen den starken und schwachen Staaten zusätzlich an. “

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.news4press.com/Der-ESM-Rettungsfonds-–-Problemloesung-du_674286.html

Udo Ulfkotte zitiert dazu Robert Mundell und meint:

… Viele Menschen fragen sich verzweifelt, warum die Politik diesen aussichtslosen Weg geht. Die Antwort darauf gibt uns der geistige Vater des Euro, der Wirtschaftsnobelpreisträger aus dem Jahr 1999, Robert Mundell. Er sagt uns im Londoner Guardian, was das eigentliche Ziel des Euro-Wahns ist: der Abbau von Arbeits- und Sozialgesetzgebung und die Schaffung einer schweren und bedrohlichen Krise als Grundlage für einen beschleunigten Einigungsprozess hin zum europäischen Superstaat. Kurz: Die Bürger sollen nach einem neuen Führer rufen – und den stellt dann die EU. Und dafür ist jedes – wirklich jedes – Mittel recht.

Der Euro ist allerdings nur ein Zwischenschritt zur Errichtung einer neuen Weltwährung. …

Und Oliver Gerschitz erinnert:

David Rockefeller ließ sich bereits 1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) wie folgt vernehmen: «Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.»

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Eine Antwort zu Euro-Rettungspolitik

  1. „Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren“:
    Wer sich nach „richtig großen Krisen“ sehnt oder eine von Geld oder menschlicher Macht dominierte „Neue-Welt-Ordnung (!) anstrebt, ist zweifellos nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte – denn er erkennt die wirkliche Wirklichkeit nicht. Und das ist ein wesentliches Symptom der „Kollektiven Zivilisations-Neurose“, wie ich die „Krankheit der Gesellschaft“ nenne, die schon in der Moses-Geschichte mit dem „Tanz um das Goldene Kalb“ sehr treffend dargestellt wurde und ebenso von Jesus, der über das „normale“ gesellschaftliche Umfeld sagte: „…denn sie wissen nicht, was sie tun“.
    Diese Krankheit – von Heinz von Förster „Dysgnosie“ (= Seelenblindheit) genannt – entlädt die kollektiven neurotischen Potenhziale von Zeit zu Zeit in „Kollektiven Psychosen“. So wurde auch die Zeit 1933-1945 genannt.
    Die Kollektive Zivilisations-Neurose zieht seit ca. 10.000 Jahren zerstörend durch alle „Hochkulturen“. Diese Systematik hat Oswald Spengler in „Der Untergang des Abendlandes“ beschrieben. Und die „Schübe“ / „Krisen“ dieser Krankheit sind tendenziell immer weitreichender und schrecklicher geworden. Man schaue ins Geschichtsbuch und blicke auf die Kriege und ähnliche menschengemachte Katastrophen…

    Was wir brauchen, ist keine „Neue-Welt-Ordung“, die aus den kranken Köpfen unserer heute noch führenden „Verantwortlichen“ stammt, aus den einseitig rational und neurotisch dominierten Köpfen, sondern wir brauchen – um die Menschheit überhaupt noch zu retten – ernsthafte und tiefgreifende Bemühungen um grundlegende HEILUNG dieses einseitigen kranken Denkens.
    Die Herrschaft des einseitigen KOPF-Denkens muß endlich aufhören. Wir brauchen die Wieder-Einführung des – höherdimensionalen – HERZ-Denkens.

    Die nächste „richtig große Krise“ könnte nach dem 1. und 2. Weltkrieg einen 3. Weltkrieg bedeuten, der unser ALLER Untergang werden könnte. Und das kann kein wirklich gesunder Mensch wollen.
    In Wahrheit wollen wir alle in Frieden und Freiheit leben; im vollen Bewußtsein für den wahren Sinn des Lebens – den die meisten heute nicht finden und NICHT den inneren Frieden besitzen und sich innerlich NICHT wirklich frei fühlen. Was aber für jeden Menschen möglich ist. Und zwar durch die grundlegende HEILUNG. Durch den Vollzug des geistig-seelischen Teils der Pubertät; durch den Aufstieg zur höheren Bewußtseins-Dimension, zum „Höheren / wahren Selbst“, dem regelhaften ERWACHSENEN-Bewußtsein.

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