Manfred: Zionismus, Globalismus und die „Israel-Lobby“

In seinem hoch detaillierten Artikel Zionismus, Globalismus und die “Israel-Lobby” beleuchtet Manfred Kleine-Hartlage das Verhältnis der amerikanischen Politik zu Israel und bewertet die zionistischen und globalistischen Strömungen im Judentum:

Einer Theorie zufolge, die in linken antiimperialistischen wie rechten antiglobalistischen Kreisen gleichermaßen populär ist, sind die USA so etwas wie der Handlanger ihrer “Israel-Lobby” und lassen sich in ihrer Nahostpolitik vor allem von den Interessen Israels leiten. Demnach haben wir uns Washington im Großen und Ganzen als Filiale Jerusalems vorzustellen; diese These wird nicht immer so grobschlächtig, sondern auch in differenzierter Form vertreten, aber allein das Schlagwort “Israel-Lobby” macht deutlich, worum es im Kern geht. …

Ich zitiere weiters nur die Zwischenüberschriften und die letzten Absätze:

  • Eine Israel-Lobby auf anti-israelischem Kurs?
  • “Israel-Lobby” oder “jüdische Lobby”?
  • Helmut Schmidt über den Council on Foreign Relations
  • Jüdische Interessen und israelische Interessen
  • Zionismus und Globalismus: zwei alternative Überlebensstrategien des jüdischen Volkes

… Vom Standpunkt des jüdischen Überlebensinteresses ist der Zionismus daher ganz objektiv eine zweitrangige Option, die die globalistische nur ergänzen, nicht aber ersetzen kann, während der Globalismus dies umgekehrt sehr wohl kann: Der Zionismus diente dazu, verfolgten Juden ein Rettungsboot zu verschaffen, und wird deshalb in dem Maße obsolet, wie das Rettungsboot nicht mehr gebraucht wird.

Ob solche Überlegungen in den Köpfen jüdischer amerikanischer Strategen tatsächlich eine Rolle spielen, wissen wir nicht. Wer aber glaubt, Israel habe allein aufgrund des bedeutenden Einflusses von Juden auf die amerikanische Außenpolitik eine Lebensversicherungspolice in der Tasche, dürfte sich täuschen.

Ich selbst habe als Kehrtwende in der amerikanischen Nahostpolitik die Rede Obamas 2009 an der Universität Kairo in Erinnerung, mit der sich der US-Präsident an die Moslems anbiederte.

Und zu den beiden Optionen der jüdischen amerikanischen Strategen könnte ich mir sogar eine dritte vorstellen: So, wie die deutschen Politiker ihr Volk verraten und verkaufen, könnten sich auch die jüdischen „Eliten“ sagen: Hinter mir die Sintflut!

Auch die Kommentare sind großteils lesenswert.

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