Marcel Fratzscher: Euro, Euro über alles!

Der designierte Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Marcel Fratzscher „will den totalen Euro“ (mmnews):

Nach Zwangsanleihe schon wieder krasser Fall von Realitätsverlust beim neuen DIW-Chef: Alle EU-Staaten sollten dem Euro beitreten. „Als überzeugter Europäer wünsche ich mir ganz langfristig einen europäischen Währungsraum mit allen 27 Mitgliedsländern.“ – Bankenunion soll Verwerfungen verhindern.

Die bisherige Integration in der Euro-Zone geht dem designierten Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) nicht weit genug: „Die Euro-Zone wurde ohne politische, fiskalische und Bankenunion gegründet. Langfristig sind diese Schritte aber notwendig, um den Währungsraum krisenfest zu machen“, sagte Marcel Fratzscher der Financial Times Deutschland (Freitagausgabe). Dabei hält er langfristig nicht nur den Verbleib Griechenlands, sondern sogar eine Erweiterung der Währungszone für wünschenswert. „Auf europäischer Ebene zeigen die Ergebnisse des EU-Gipfels von Ende Juni in die richtige Richtung: Eine europaweite Bankenunion trägt dazu bei, die Verwerfungen zu beenden“, sagte der Notenbanker. Dabei hat der künftige Institutschef allerdings noch weitreichendere Visionen. „Als überzeugter Europäer wünsche ich mir ganz langfristig einen europäischen Währungsraum mit allen 27 Mitgliedsländern.“ …

Dazu will er die Nationalstaaten abschaffen: http://www.mmnews.de/index.php/politik/10575-souveraenitaetsverzicht-als-vision-fuer-europa   (9.8.):

Neuer DIW-Chef fordert Souveränitätsverzicht der Staaten und eine „Vision für Europa“. – Nötig sei eine engere europäische Koordination der Wirtschafts- und Finanzpolitik. So könne man mittelfristig den „Geburtsfehler des Euro“ beheben.

Der künftige Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, hat in seinem ersten Interview zu mehr Integration in Europa aufgerufen. „Woran es fehlt, ist eine gemeinsame, langfristige Vision für Europa“, sagte Fratzscher gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z. / Freitagsausgabe). …

Ergänzung:
http://www.mmnews.de/index.php/politik/10576-euro-heute-die-gleichen-luegen-wie-vor-10-jahren  (9.8.):

Zur Einführung des Euro wurde das Blaue vom Himmel gelogen. Und heute geht das Lügen weiter. Wie lange noch? Fast alle Parteien beschworen vor zehn Jahren die Stabilität des Euro. Die Realität sieht 2012 anders aus. Beispiel für Euro-Wahlpropaganda der CDU:

Was kostet uns der EURO?

a) Muß Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen?

Ein ganz klares Nein! Der Maastrichter Vertrag verbietet ausdrücklich, daß die Europäische Union oder die anderen EU-Partner für die Schulden eines Mitgliedstaates haften. Mit den Stabilitätskriterien des Vertrags und dem Stabilitätspakt wird von vornherein sichergestellt, daß die Nettoneuverschuldung auf unter 3% des Bruttoinlandsprodukts begrenzt wird. Die Euro-Teilnehmerstaaten werden daher auf Dauer ohne Probleme ihren Schuldendienst leisten können. Eine Überschuldung eines Euro-Teilnehmerstaats kann daher von vornherein ausgeschlossen werden.

Fit für Europa – Stark für die Zukunft — CDU

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2 Antworten zu Marcel Fratzscher: Euro, Euro über alles!

  1. „Woran es fehlt, ist eine gemeinsame, langfristige Vision für Europa“:

    Genau! Und die läßt sich nicht „aus dem Hut zaubern“ und nicht rational am „Grünen Tisch“ reational erdenken und wie ein Gesetz verordnen.

    Gesetze haben wir in der zivilisierten Gesellschaft ohnehin viel zu viele und dennoch geschieht nicht das, was die Gesetzgeber oder auch andere Menschen sich davon erhoffen. Denn es setzen sich immer wieder Kräfte durch, die „anderes“ wollen – und bewirken.
    Diese „Kräfte“ sind nicht direkt durch Gesetze zu bannen, sondern nur durch eine grundlegende HEILUNG – denn es handelt sich bei der Ursache der „Kräfte“ um eine KRANKHEIT – die seit dem Beginn ihres massenhaften Auftretens vor ca. 10.000 Jahren verschiedene Namen bekommen hat:
    In der biblischen Moses-Geschichte wird sie im „Tanz um das Goldene Kalb“ sehr plastisch beschrieben. Der Begriff „Gold“ kann als Symbol noch relativ leicht gedeutet werden: Er will hinweisen auf die Bezogenheit der „sündigen“ = abgetrennten Menschen auf das MATERIELLE. Aber auch der Begriff „Kalb“ ist symbolträchtig und gibt den – vielleicht noch wichtigeren – Hinweis auf die geistige Beschaffenheit der von dieser Krankheit befallenen Menschen: UNREIFE.
    Ein KALB ist ein noch nicht erwachsenes, noch nicht geschlechtsreifes, nicht zeugungsfähiges, Wesen. Und die Symbolik des Kalbes in dieser Geschichte, in der es prinzipiell um SPIRITUELLE Entwicklung geht, will uns sagen, dass die befallenen Menschen SPIRITUELL nicht zeugungsfähig sind, sie sind SPIRITUELL nicht erwachsen, nicht reif – sie können keinen SPIRITUELLEN Nachwuchs zeugen.

    Und was DAS bedeutet, verstehen auch die Befallenen nicht! Denn sie erkennen diese Dimension des Lebens nicht, die sie selbst noch nicht erreicht haben. Sie sind im Geiste „Kinder“ geblieben, haben den Schritt der geistig-seelischen Entwicklung zum „ganzen Menschen“ noch nicht getan – der eigentlich (in gesunden Kulturen) in der Pubertät getan werden soll. Bei Naturvölkern nennt man diesen Prozess z.B. „Initiation“.

    Das Volk des Moses jedoch wurde von diesem Teil der Kultur ENTFREMDET; und die Geschichte der VERSKLAVUNG, die sein Volk erlebt hat, liefert einen wichtigen Hinweis auf die Ursache(n). Und zwar geht es auch hier nicht primär um die körperliche, sondern geistig-seelische / spirituelle Versklavung!

    -.-

    Das NEUE TESTAMENT kann analog als ein „Buch der HEILUNG“ dieser kollektiven Krankheit gedeutet werden. Denn es enthält keine Hinweise / Regeln / Anleitungen oder ähnliches bezüglich der NATÜRLICHEN, GESUNDEN Hinführung zum Gottes-Bewußtsein, wie es KINDERN in GESUNDEN Gesellschaften zu vermitteln ist, sondern es geht in den Geschichten des Neuen Testaments um Menschen, die zwar den körperlich-sexuellen Teil der Pubertät schon hinter sich haben, nicht aber den geistig-seelischen / spirituellen Teil!

    Die Geschichten des Neuen Testaments befassen sich mit Schicksalen von spirituell kranken Menschen! Menschen, die an / unter der Krankheit leiden, die schon von Moses beschrieben wurde. Das wird auch in verschiedenen Aussagen deutlich – wie zum Beispiel im Johannes-Evangelium: „…hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, auf dass sie nicht sehen und ich sie heile“.
    Oder in dem Satz von Jesus am Kreuz: „…denn sie wissen nicht, was sie tun“.
    Gemeint ist das gesamte – spirituell kranke – Umfeld des Jesus, des göttlichen Bewußtseins, des „Christus-Bewußtseins“. Die römischen Besatzer („Versklaver“) ebenso wie die versklavten Bürger.

    -.-

    Und ein paar Jahrhunderte später kamen die Römer auch zu meinen Vorfahren – nach „Germanien“ – und versklavten sie geistig-seelisch / spirituell. Jahrhundertelang sorgte die Inquisition der Kirche dafür, dass jeder Widerstand dagegen gebrochen oder schon im Keim erstickt wurde.
    Ab 1492 wurden Römische Zivilisation und Religion und die entsprechende geistig-spirituelle Krankheit auch nach Übersee exportiert.

    -.-

    Sigmund Freud diskutierte diese Krankheit in seinem Buch „Das Unbehagen in der Kultur“ als „Menschheitsneurose“ und nannte dort auch die Religion als (wesentliche) Ursache. C.G. Jung griff diesen Gedanken auf und warnte entsprechend vor den kollektiven Dekompensationen der kollektiven Neurose. Man findet bei ihm auch den Begriff „Kollektive Psychose“. Zutreffend wurde nach 1945 auch das, was zwischen 1933 und 1945 geschah, als „Kollektive Psychose“ bezeichnet.
    Weitere Autoren, Buchtitel und verwendete Begriffe habe ich seit 1992 zusammengetragen in meinem „Arbeitsblatt Kollektive (Zivilisations-)Neurose“, zu finden auf http://www.Seelen-Oeffner.de und im Weltenwandler-Forum.

    Heilung ist möglich! Auch unabhängig vom Kollektiv, in jedem Einzelfall – durch Erkenntnis.

  2. Pingback: Mario Draghi: „Der Euro ist unumkehrbar.“ | Kreidfeuer

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