Schwedische Vorschule Egalia: Genderfrevel an Kindern

Familien-Schutz.de: Geschlechtsneutrale Vorschule „Egalia“: Genderideologie für Kinder  (7.9.):

Seit gut zwei Jahren gibt es in Schweden die Vorschule „Egalia“. Hier sollen Kinder „geschlechtsneutral“ betreut und erzogen werden. Statt „Jungs“ und „Mädchen“ begegnen sich in Egalia „Freunde“ und statt „er“ oder „sie“ wird für alle das geschlechtsneutrale Kunstpronomen hen (eine Mischung aus schwed. han (er) und hon (sie)) verwendet. Märchenbücher gibt es nicht, denn da heiratet der Prinz ja noch die Prinzessin. Dafür gibt es eine Menge Bücher mit homosexuellen Elternpaaren, Adoptivkindern oder Alleinerziehenden.

Traditionelle Liedtexte wurden ebenso geschlechtsneutral angepaßt wie verschiedene Spiele. Statt Vater-Mutter-Kind zu spielen, werden die Kinder angehalten, lieber Vater-Vater-Kind und dergleichen auszuprobieren.

Durch die sehr frühe Fokussierung der Geschlechterunterschiede „bekommt das Thema Geschlecht eine Relevanz, die nicht alterstypisch für die Bewertungen und Handlungen der Kinder ist“, kritisiert der deutsche Entwicklungspsychologe Peter Zimmermann. Und auch die Soziologin und ehemalige Gleichheitsexpertin der Schwedischen Akademiker-Organisation Elise Claeson befürchtet durch die Neutralisierung der Geschlechter einen schädlichen Eingriff „in das Entdecken von Geschlecht und Sexualität“ der Kinder.

Quelle: Zeit.de

Die Genderseuche ist nicht auf Schweden beschränkt. Schon seit 2008 gibt es in Wien den gemeindeeigenen Kindergarten Fun&Care mit der gleichen üblen Zielsetzung:

Hier ein Auszug aus dem Programm eines typischen Gender-Kinderlagers,
einzusehen unter http://www.fun-and-care.at nach dem Klick auf den Euphemismus „Geschlechtssensible Pädagogik“:

Zitat:

Planung/Reflexion

Das Personal plant bewusst Projekte und Angebote, die helfen, Geschlechtsrollenbilder zu hinterfragen und Alternativen anzubieten. Immer wieder wird auch Bildungsgut überarbeitet und es gibt gezielte Angebote für Mädchen und Buben.

Bei uns gibt es besondere Förderung für…

Mädchen:

  • geschlechtergerechter Sprachgebrauch (direkt ansprechen, Verwendung der weiblichen Formen)
  • Ermutigung, sich den Platz zu nehmen, den sie brauchen und der ihnen zusteht (Bsp. Schutzräume schaffen, Quotenregelung, Mädchenvormittag..)
  • Ermutigung, Wünsche, Bedürfnisse und Abneigungen zu artikulieren („Nein, geh weg, ich mag das nicht, ich kann das alleine..“)
  • offensiv auf etwas zugehen (Fußballspielen, Fangen, Turm bauen..)
  • sich wehren und verteidigen (zwicken in der Krippe, verdrängen vom Platz in der Garderobe, wegnehmen der Autos..)
  • schreien und auf sich aufmerksam machen können
  • Technik, Werken, Computer

Buben:

  • positive Körperwahrnehmung (Massage, Kosmetikkorb — eigenen Körper pflegen und achten, schön sein, Anbieten von männlichem und weiblichem Verkleidungsmaterial — in andere Rollen schlüpfen), fürsorgliche und behutsame Interaktion mit anderen Kindern aufnehmen ..)
  • positive Besetzung von Schlüpfen in „weibliche“ Rollen (Prinzessinnenkleid, Nägel lackieren..)
  • Unterstützung beim Ertragen von Frustration, Verlieren, beim Warten und Zurückstecken eigener Bedürfnisse, Hilfsbedürftigkeit zugeben können, Umgehen damit, dass Mädchen Paroli bieten
  • Konflikte begleiten (Alternativen zu Schreien, Toben, Hinhauen anbieten)
  • Erlernen von Umgang mit Puppen (positiver Begriff: Puppenvater)
  • Erlernen von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten (positiver Begriff: Hausmann)
  • Bildungsgut (Rollenaufteilungen beachten und ändern, kritisch hinterfragen, Alternativen anbieten)

Ergänzung:

Die Genderideologen wollen natürlich auch die jungen Männer und Frauen umerziehen, jedoch:
Stefan Fuchs: Hilflose Genderisten: Bei der Berufswahl versiegt der Mainstream (11.9.):

Wählen junge Frauen die „falschen“ Berufe? Industrielobbyisten, Arbeitsmarkt- und Gleichstellungspolitiker(innen) sind davon überzeugt: Mädchen entscheiden sich viel zu selten für Berufe wie Mechatroniker, Fachinformatiker oder Ingenieurin. …

——————————-

Ergänzung 12.2.2014:

http://www.pi-news.net/2014/02/video-das-neutrale-geschlecht-gendergerechte-erziehungsmethoden-in-schweden/   (12.2.;   mit Video):

Dass die Sprache ein Schlüssel für die Umerziehung einer Gesellschaft ist, zeigt sich an Hand der Schweden sehr schön. Wobei “schön” hier eigentlich nicht das richtige Attribut ist.

Die schwedische Regierung beschloss im Jahre 1998, dass die Gleichstellung der Geschlechter bereits im Kindergarten umgesetzt werden sollte. Kinder sollten in ihrer Entwicklung nicht durch geschlechtsspezifische Stereotypisierungen eingeschränkt werden. Zwei Einrichtungen, die dieses Ziel konsequent verfolgen, sind die Nicolaigården-Vorschule und die Egalia-Kinderkrippe in Stockholm. Beide werden von Lotta Rajalin geleitet, die für diese Dokumentation die Tore zu ihren Schulen öffnete.

Bislang gab es in der schwedischen Grammatik HON (gesprochen hunn) für “Sie” und HAN für “Er”. Das ist aber laut dem Gleichstellungsgesetz von 1998 nicht mehr ausreichend und so wurde “HEN” 2009 in die Nationalenzyklopädie aufgenommen. “HEN” bezeichnet nun alles, was nicht ER oder SIE sein will. Um zu erreichen, dass alle Schweden vom Kleinkindalter an die neue Sprachregelung verinnerlichen, wird aggressiv in den Kindertagesstätten und Kindergärten Politik gemacht.

Bücher werden umgeschrieben, Lieder umgetextet. Für die älteren Kinder sorgen die Schulen in Schweden für die Gender-Erziehung, wie sogar im Spiegel Anfang 2013 zu lesen war.

Damit auch die Erwachsenen wissen, was richtig ist, werden alle neuen Eltern, die ihre Kinder vertrauensvoll in die Hände von (Um-)Erziehern geben, gleich zu Beginn von der Leiterin der Kindertagesstätte informiert. Ein bezeichnender Satz von Lotta Rajalin findet sich schon zu Beginn des Videos:

“…damals (1998) trat der Lehrplan für Vorschulen in Kraft. Demzufolge sollen wir stereotypen Geschlechterrollen entgegenwirken.”

In einem weiteren Ausschnitt des Beitrags werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einem Verhör unterzogen, ob sie auch brav das neue Wort “HEN” oft genug benutzen. Ein männlicher Mitarbeiter ist beschämt, dass er es “viel zu selten tue”. In der Mitte des Beitrags äußert sich eine Mutter besorgt darüber, dass ihre Tochter rosa als Kleiderfarbe favorisiert.

“Ich hab es ihr ja nicht verboten, will aber nicht, dass sie ständig so rumläuft. […] In Rosa wird sie von allen wie ein süßes kleines Mädchen behandelt – und das finde ich einfach nicht ok.”

Es muss schrecklich für das arme Mädchen sein, das offenbar gerne ein Mädchen ist, wie ein Mädchen behandelt zu werden!

Das einzige, was bei diesem Beitrag hoffen lässt, ist die robuste Natur unserer Kinder. Die Erzieherin äußert ihre Besorgnis über die Entwicklung von Justus (5) folgendermaßen:

“Justus hat ein ausgesprochen männliches Selbstbild.”

Trotz jahrelanger Umerziehungsarbeit, Tanzröckchen und Genderbüchern mit “HEN” in den Hauptrollen, gibt Justus am Ende seiner Indoktrinationszeit/Vorschulzeit – folgende Antworten:

“Wärst du gerne ein Mädchen?” (bitte sag ja..)
“Nein”
“Warum nicht?” (das ist doch toll!)
“Einfach so”
“Was willst du denn mal werden?” (Prinzessin?? Balletttänzerin?)
“Feuerwehrmann!”

Bravo Justus!

Hier das Video des ARTE-Beitrags “Das neutrale Geschlecht” vom 7. Februar um 22:30 Uhr:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=uH9mlvoGhqo   (53 min)

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4 Antworten zu Schwedische Vorschule Egalia: Genderfrevel an Kindern

  1. Gassenreh, Jakob schreibt:

    In Deutschland, Östereich und der Schweiz gibt es vergleichbare Tendenzen (siehe „BRD-Staat fördert Unzucht im Kindergarten“). Hoffentlich wird hier wie in Norwegen deshalb bald eine ähnliche Aufklärung erfolgen, um das von den Gender-Ideologen propagierte „social engineering“ in Richtung Übersexualisierung im Erziehungsbereich schon der Kleinsten und Jüngsten (Krippe, Kita, Schule) zu stoppen.
    Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen (siehe „Vergewaltigung der menschlichen Identität, über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

  2. kleedorfer schreibt:

    Sprüche 14,34 … Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber Sünde ist die Schande der Völker … (König Salomo)

  3. Frank Morsbach schreibt:

    Der ganz normale politisch-korrekte Wahnsinn. Sehr gut, dass ihr das anprangert. Die Schweden, Amis und Australier sind am schlimmsten, aber wir sind wie immer auch dabei.

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