Barroso: Vorwärts zur EUdSSR

Civitas-Institut: Barroso: Vorwärts zur EUdSSR   (13.9.):

EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso lässt die Katze aus dem Sack! In einer großen Rede zur Lage der EU hat er einen europäischen Staatenbund gefordert und will noch bis zum Jahre 2014 einen Vertragsentwurf vorlegen, der die Umsetzung der Vereinigten Staaten von Europa realisieren soll.

Barroso forderte in seiner Rede, dass die Mitgliedsstaaten künftig noch mehr Souveränitätsrechte an die EU abtreten sollen. Vor der Wahl zum EU-Parlament in 2014 will der Ex-Maoist einen Entwurf für eine EUdSSR vorlegen, sagte er in seiner Rede. Erst im Jahre 2009 war der Lissabon-Vertrag in Kraft getreten, der nur mit großer Mühe und einem gewaltigen Propagandaaufwand letztendlich durchgesetzt wurde. Faktisch wollen die Völker Europas keine weitere „Integration“ und vielen geht es bereits jetzt viel zu weit, was die EU sich an Kompetenzen anmaßt.

Natürlich verdeckt Barroso seine wahren Absichten zur Auflösung der Nationalstaaten teilweise, wenn er sagte: „Ich fordere heute eine Föderation der Nationalstaaten, keinen Superstaat.“ Wohlgemerkt, es sagt ausdrücklich: heute! Ein solcher Staatenbund sei nötig, weil es „in turbulenten Zeiten, in Zeiten der Angst ein echter Fehler wäre, die Verteidigung der Nation bloß den Nationalisten und den Populisten zu überlassen“. Damit meint Barroso natürlich alle Menschen, die der Überzeugung sind, dass demokratische Prinzipien am besten in kleinen Einheiten auf subsidiärer Grundlage verwirklicht werden können. Er wolle „einen demokratischen Staatenbund der Nationalstaaten, der unsere Probleme durch das Teilen von Souveränität in einer solchen Weise angeht, dass jedes Land und dessen Bürger besser ausgestattet sind, um ihr eigenes Schicksal zu kontrollieren“.

Das Grundprinzip Barrosos und der anderen EU-Fundamentalisten, das auch in dieser Rede immer wieder durchklang, ist die vollständige Kontrolle über alle wichtigsten Einrichtungen und Institutionen in den Nationalstaaten, einschließlich der Banken. Früher nannte man eine solche Position diktatorisch oder totalitär und wenn es z. B. um Russland geht, nennt man dies auch weiterhin so.

Auch wir werden diese antidemokratische und zentralistische Haltung der EU weiterhin als totalitär und diktatorisch bezeichnen.

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Eine Antwort zu Barroso: Vorwärts zur EUdSSR

  1. kleedorfer schreibt:

    Hunger in der Welt

    Veröffentlicht am 16. September 2012

    Jean Ziegler

    Wie kommt der Hunger in die Welt?

    (Ein Gespräch mit meinem Sohn)

    ISBN: 978 – 3 – 570 – 30059 – 6

    In Form eines Dialoges mit seinem Sohn Karim schreibt Jean Ziegler dieses aufklärende Buch. Aufklärend und auch aufwühlend für uns zufriedene Europäer.

    Wie ist es möglich:
    ■dass alle 7 Sekunden ein Kind verhungert?
    ■dass jeden Monat 3 Millionen Menschen an den Folgen des Hungers sterben?
    ■dass bei gerechter Verteilung der Lebensmittel jedoch kein einziger Mensch dieser Erde hungern müsste?

    Ziegler liefert Hintergründe als jemand der
    ■viele notleidende Länder besucht hat,
    ■mit vielen Initiativen gegen den Hunger vertraut ist
    ■und als jemand der viele Staatsoberhäupter persönlich kennt.

    Er beschreibt:
    ■wie viele Politiker und Beamte öffentlicher Ämter zutiefst in Korruption und Selbstbereicherung gefangen sind.
    ■wie so manche Einzelpersonen gewaltige Reformen zustande bringen, jedoch mit dem traurigen Ergebnis, dass sie mit ihrem, oft jungen Leben dafür bezahlen müssen.
    ■wie die Schöpfung ausgebeutet wird, damit eine immer kleiner werdende Oberschicht in Luxus und Abgeschiedenheit leben kann.
    ■Ziegler beschreibt auch die traurige Tatsache dass die meisten Gelder für Entwicklungshilfe in die falschen Hände gelangen und dadurch die Unterdrücker der Armen noch gestärkt werden.

    An Lösungsvorschlägen mangelt es in dem Buch ein wenig. Sicher auch weil Jean Ziegler das Scheitern so vieler Ansätze miterlebt hat. Wenn ich Jesus nicht kennen würde, dann würde ich nach so einem Buch verzweifeln, so ungerecht sind die Systeme in der Welt.

    In der ganzen Bibel fordert Gott uns auf, uns für die Elenden und Armen, für die Witwen und Waisen einzusetzen. Lasst uns nachdenken wie wir das praktisch tun könnten.

    Eines ist mir sofort eingefallen: Der Finanzmarkt scheint ein immer größer werdendes Übel zu sein. Menschen die Ihr auch an Jesus glaubt – nehmt Abstand von Aktien und Aktienfonds. Wenn ihr welche habt, verkauft sie, zahlt Eure Schulden, gebt das Geld den Armen und investiert in das Reich Gottes. Nur die Verbreitung des Evangeliums kann Menschen verändern. Lasst nicht zu dass mit Eurem Geld Börsenspekulationen getrieben werden. Die Globalisierung des Finanzmarktes hat traurige Folgen. Eine schwächere Getreideernte in einem Kontinent kann dadurch leider die Grundnahrungsmittel in einem ärmeren Kontinent so empfindlich verteuern dass wieder Millionen Menschen heute kein Essen mehr haben!

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