Manfred: Pro-Deutschland-Provokation gerechtfertigt und notwendig

Manfred Kleine-Hartlage unterstützt auf Sezession die Islamkritiker: Pro Deutschlands notwendige Provokation oder: Wer disqualifiziert sich?  (19.9.; hier Auszüge):

Die Ankündigung der Partei „Pro Deutschland“, den Anti-Islam-Film „Innocence of Muslims“ in einem Berliner Kino zu zeigen, beherrscht nicht nur seit Tagen die Schlagzeilen, sondern hat auch im konservativen Spektrum zu heftigen Meinungsverschiedenheiten geführt. Die Kritiker halten sich meist an das Motto: „Das darf man vielleicht, aber das tut man doch nicht.“

… Nicht der Inhalt des läppischen Filmchens trägt zur Aufklärung über diese Seite des Islams bei, der angeblich zu Deutschland gehört, wohl aber seine Rezeption. Zur Provokation gehören nämlich immer zwei: einer, der provoziert, und einer, der sich provozieren läßt. Wenn ein Aiman Mazyek ankündigt, die Vorführung des Films werde eine Welle gewaltsamer Proteste auslösen, dann sagt er uns, daß er sich berechtigt wähnt, durch Gewaltandrohung deutsche Bürger an der Wahrnehmung ihrer Grundrechte zu hindern, und daß er Gewalt und die Drohung mit Gewalt für ein legitimes Mittel der Politik hält, solange es dem Islam nützt.

… Warum wird denn ein Dieter Stein nicht zum Presseclub eingeladen und ein Michael Stürzenberger nicht zu Maischberger? Warum hat die Ideologieindustrie es nötig, Kritiker der Masseneinwanderung als „Rechtsextremisten“ zu verteufeln, denen man „kein Forum“ bieten dürfe? Und wie sollen diese Kritiker auf ihre Ausgrenzung reagieren und Gehör zu finden versuchen, wenn nicht durch Provokation?

Selbstverständlich ist das Vorgehen von Pro Deutschland eine Provokation. Sie ist aber nicht, wie Dieter Stein meint, „billig“, „zynisch“, „schäbig und unehrenhaft“. Das wäre sie nur dann, wenn die Herabwürdigung des Propheten Mohammed oder die „Verletzung der Gefühle von Muslimen“ Selbstzweck wäre. Wäre dem so, dann könnte man das gouvernantenhafte „Seid doch nicht so garstig“ vielleicht verstehen.

Tatsächlich ist die Provokation aber ein Mittel, Realitäten sichtbar zu machen, und sie ist das einzige verfügbare Mittel einer ausgegrenzten Opposition, deren Argumente totgeschwiegen werden und die folgerichtig darauf angewiesen ist, die Gegenseite – die Islamfunktionäre und die deutsche Politik – zu zwingen, ihre Karten auf den Tisch zu legen und Propaganda gegen sich selbst zu machen.

Die Provokation erst macht sichtbar, wie fadenscheinig die Phrasen von der „Integration“, dem „Dialog“, dem „Miteinander der Kulturen“ sind. Die Provokation erst macht sichtbar, wie groß das islam-immanente Gewaltpotenzial ist, und daß die massenhafte Präsenz von Muslimen in Deutschland ein Pulverfaß ist, das mit fortgesetzter Einwanderung immer größer und explosiver wird. Die Provokation erst macht sichtbar, auf wessen Seite die politische Klasse steht. Und erst die Provokation erlaubt uns, einen Blick in jene Zukunft zu werfen, die uns blüht, wenn die gegenwärtige Politik fortgesetzt wird.

Pro Deutschland hat sich mitnichten „disqualifiziert“. Diese Partei wirkt mit ihren Provokationen aufklärend im besten Sinne des Wortes hat auf der metapolitischen Ebene einen großen Erfolg erzielt, und zwar einen, der angesichts der tatsächlichen Machtverhältnisse und der Bereitschaft des Gegners zum Machtmißbrauch nicht mit anderen Mitteln zu erzielen war. Anlass zu naserümpfender Distanzierung besteht nicht.

Ergänzung:

Hinweis zur Focus-Leserdebatte: http://www.focus.de/magazin/debatte/focus-leserdebatte-sollte-das-mohammed-schmaehvideo-in-deutschland-oeffentlich-gezeigt-werden_aid_824790.html

Ergänzung 25.9.2012:

http://deutschland-politik-21.de/2012/09/20/pro-vokationen/:

… Pro führt mit ihrem Handeln zum Offenbarwerden des für Deutsche ganz fremdartigen Selbstverständnisses mohammedanischer Mitbewohner des Landes. Damit aber wird indirekt das eigene Selbstverständnis wieder bewußter. …

Erik Lehnert: http://www.sezession.de/33762/der-schwarze-peter-uber-die-logik-einer-filmvorfuhrung.html   (20.9.):

… Wer sich davon provozieren läßt, ist also selber schuld. Sobald wir anfangen, mit Gotteslästerung oder der Verletzung religiöser Gefühlen zu argumentieren, sind wir, eingedenk der Tatsache, daß wir in einem säkularen Staat leben, dem nur bestimmte historische Ereignisse heilig sind, auf einem schiefen Weg und öffnen der Willkür in weltanschaulichen Fragen die letzte Pforte.

Martin Lichtmesz hat umgeschwenkt: http://www.sezession.de/33783/etwas-wird-sichtbar-weitere-gedanken-zum-mohammed-film.html   (20.9.):

… Was für einen sinistren Zweck „Innocence of Muslims“ ursprünglich auch gehabt haben mag – wenn dieser zugeschupfte Ball all dies sichtbar werden lassen kann, dann ist es legitim, ihn auszuspielen.

Ergänzung 6.10.2012:

Auch Richard Herzinger prangert in der WELT das feige Kuschen des Westens an:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article109386864/Der-Westen-darf-sich-nicht-laenger-erpressen-lassen.html    (21.9.):

Willfährig geben unsere Politiker das Recht auf Ausdrucksfreiheit preis. Doch dies stachelt islamistische Anstifter zu weiterer Erpressung an. Auf dem Spiel steht unsere Säkularität. …

Ergänzung 8.10.2012:

Eine Analyse von Adorján Kovács: http://www.medrum.de/content/das-mohammed-video-eine-trash-produktion-und-ihr-religioeser-gehalt   (8.10.):

… Das Prinzip des Films scheint aus dem Zusammenschnitt klar zu sein: Er erfindet so gut wie nichts, sondern operiert mit bekannten islamischen Überlieferungen, Legenden und Geschichten zum Propheten.

… Die von ihm gezeigten Geschichten und Legenden aus der überlieferten Biografie Mohammeds sind zutreffend, nur die Auswahl der einzelnen Geschichten ist tendenziös und die Darstellung soll vorsätzlich lächerlich wirken. Das rührt daher, weil der Film seinen Inhalt, der ja sachlich stimmt, verurteilt. Darf er das nicht?

… Ist es nur seine trashige Aufmachung, die manche Muslime stört, oder hat er gar eine entlarvende Funktion, weil er unangenehme Wahrheiten zeigt? …

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