Presserat: Rüge für Titanic wegen Papstschmähung

CF: Deutscher Presserat erteilt der Zeitschrift “Titanic” eine öffentliche Rüge wegen Papst-Beleidigung  (28.9.):

Der Deutsche Presserat, der über die journalistische “Berufsethik” wacht, hat jetzt gegen das Satireblatt Titanic eine öffentliche Rüge wegen eines Anti-Papst-Titelbilds ausgesprochen.

Eine “Rüge” ist die schärfste von drei Formen einer Mißbilligung seitens des Presserats.

Die Darstellung von Papst Benedikt XVI. als inkontinent und mit Fäkalien beschmiert sei entwürdigend und ehrverletzend, urteilte das Gremium bei seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag in Berlin.

Insgesamt gingen 182 Beschwerden beim Deutschen Presserat ein, darunter auch jene des Christoferuswerks e. V. in Münster, das dieses Webmagazin CHRISTLICHES FORUM betreibt.

Das Selbstkontroll-Gremium der deutschen Presse erklärte im aktuellen Fall, Satire beinhalte zwar die die Freiheit, Kritik an gesellschaftlichen Vorgängen mit den ihr eigenen Stilmitteln wie Übertreibung und Ironie darzustellen.

Im Titanic-Fall sei die Obergrenze der Meinungsfreiheit jedoch überschritten worden, zumal jeder Sachbezug  —  etwa zur Causa “Vatileaks” —  fehle.

Die Person Joseph Ratzinger werde von der Zeitschrift als “undichte Stelle” tituliert und durch die befleckte Soutane der Lächerlichkeit preisgegeben.

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