Die kollektive Illusion der Homo-„Ehe“

DieTagespost: Die kollektive Illusion der Homo-„Ehe“   (26.9.):

Aktuell wird in Politik und Gesellschaft über die rechtliche Einführung einer Homo-„Ehe“ diskutiert. Worum geht es? Was steht auf dem Spiel? Was sind die Unterschiede zwischen Ehe und homosexueller Partnerschaft? Was sind die Auswirkungen auf die nächste Generation? Von Christl R. Vonholdt

Zwei Merkmale unterscheiden die Mann-Frau-Beziehung von jeder homosexuellen Partnerschaft: Die leiblich-körperliche Vereinigung und das Potenzial zur Weitergabe des Lebens. Beides gehört zusammen. Ein leiblich-körperliches Einssein ist nur in der sexuellen Beziehung zwischen Mann und Frau möglich. Während in jeder anderen Form von Beziehung ein Einssein in seelischer oder geistiger Hinsicht möglich ist, bezieht die Ehe in einmaliger Weise die Leiblichkeit des Menschen ein: In der Mann-Frau-Beziehung passen die Genitalien perfekt zueinander und ineinander – und bilden gleichzeitig die schöpferische Einheit, aus der neues Leben entstehen kann. Die Ehe beruht damit auf der einzigartigen leiblichen Komplementarität von Frau und Mann – letztlich auf der biologischen Disposition eines jeden Menschen zur Heterosexualität.

… Nach jetzigem Stand der Wissenschaft ist Homosexualität weder angeboren noch genetisch festgelegt.

Hier möchte ich anmerken, dass nach meinen Informationen HS durchaus vorgeburtliche Ursachen haben kann.

Eine Fülle von Studien weist darauf hin, dass in vielen Fällen homosexuelle Gefühle ihre Wurzeln in frühkindlichen seelischen Verletzungen haben. Dabei spielen Bindungsverletzungen in der Beziehung zum gleichgeschlechtlichen Elternteil eine wichtige Rolle; hinzu kommen Verletzungen in der Beziehung zu gleichgeschlechtlichen Gleichaltrigen. Sexueller Missbrauch kann zusätzlich Einfluss nehmen. Homosexuelles Verhalten stellt oft eine Abwehr gegen ein frühes Trauma dar, das die Kern- und Geschlechts-Identität verletzt hat.

Die Einführung einer Homo-„Ehe“ verschleiert diese Zusammenhänge massiv. Sie suggeriert, eine schwule oder lesbische Identität sei etwas Natürliches und Gegebenes. Joseph Nicolosi, ein Psychotherapeut, der mehr als 1000 homosexuell empfindende Männer begleitet hat, schreibt aber: „Die schwule Identität wird nicht ,entdeckt‘, als ob sie etwas Natürliches wäre, das schon ,da‘ wäre. Es ist ein von einer Gruppe gesteuerter, gesellschaftlich anerkannter Prozess der Neu-Erfindung der eigenen Identität, um dadurch emotionale Verwundungen zu verdecken. (…) Sie ist eine kollektive Illusion.“ …

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7 Antworten zu Die kollektive Illusion der Homo-„Ehe“

  1. kleedorfer schreibt:

    „There is no way that the biblical definition of marriage can be stretched to cover a same-sex relationship, however stable or long term.“ (J.John in TEN, Seite 105)

  2. Lisje Türelüre aus der Klappergasse schreibt:

    …Homosexualität weder angeboren noch genetisch festgelegt…
    Dann erklären Sie doch bitte das Phänomen, daß es Familien gibt, die mehrere Jungen haben, von denen einer homosexuell wird und die andern nicht.
    Es ist doch davon auszugehen, daß sich ein Vater allen seinen Söhnen gegenüber ziemllich einheitlich verhält.

    • Carolus schreibt:

      Zu „einheitlich verhält“: Da hab ich größte Zweifel; und selbst wenn: Ich glaube, da gibt es zu viele weitere Einflüsse.
      Was mich eher irritieren würde: wenn z. B. alle aus einer Brüderreihe von HS betroffen wären.

  3. Thomas G. schreibt:

    Erstaunlich guter Artikel, verwunderlich das in unsere Gesellschaft so viele Probleme mit Psychologie haben. Die wissen schon lange das Homosexualität mehr mit Individueller Identitätskrise zu tun hat als mit dem Geschlecht.

  4. Thomas G. schreibt:

    Danke für den Link da dachte ich schon beinahe so etwa gibt es nicht. Hat dieses Institut Einfluss oder werden sie Totgeschwiegen?

  5. heureka47 schreibt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag!
    Leider wird diese Seite des Themas allgemein viel zu wenig beleuchtet.

    Die Ausblendung der Tatsache, dass es sich um eine „psychische Störung“ handelt – die grundsätzlich grundlegend heilbar ist (und zwar ohne Medikamente, ohne ärztliche Eingriffe) – verhindert nicht nur die Heilung und Ganzwerdung der betreffenden Menschen, sondern nebenbei auch die Möglichkeit der Erkenntnis der SYMBOLISCHEN Aussage dieser psychischen Störung. Sowohl für das betroffene Individuum als auch für das Kollektiv, die „Gesellschaft“. Wenn „viele“ Menschen diese Störung aufweisen, die zur Folge hat, dass kein Nachwuchs gezeugt wird, hat das – auch – eine wichtige symbolische Bedeutung für die Gesellschaft, in der dieses Phänomen – vermehrt – auftritt.

    Und es ist bekannt, dass die zivilisierte Gesellschaft erheblich beeinträchtigt ist durch die „Kollektive (Zivilisations)-Neurose“, deren wesentlicher Aspekt – zumindest in der durch Rom christianisierten Bevölkerung – eine SPIRITUELLE KASTRATION ist, die dafür sorgt, dass die Befallenen keinen SPIRITUELLEN Nachwuchs zeugen können. Insofern weist das häufig in der zivilisierten Gesellschaft vorkommende Phänomen „Homosexualität“ eine interessante – evtl. symbolische – Logik auf, weil Homosexuelle eben auch regelhaft keinen körperlichen Nachwuchs zeugen.

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