UNHRC: Menschenrecht auf Töten ungeborener Menschen?

http://www.medrum.de/content/toeten-bald-ein-menschenrecht  (5.10.):

Papier aus dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen deklariert Abtreibung als Recht auf „sexuelle und reproduktive Gesundheit“

Vertreter des Human Rights Council der Vereinten Nationen (Menschenrechtsrat) wollen ein Recht auf Tötung ungeborenen Lebens schaffen. In einer Richtlinie, die der Vollversammlung der Vereinten Nationen vorgelegt wird, wird Abtreibung als ein Recht der Frau auf „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ deklariert.

… Das Töten eines Menschen, ein grundsätzlich barbarischer Akt, der nur dann nicht verwerflich ist und mit Strafe bedroht wird, wenn er in einer Notwehrsituation zur Verteidigung oder Rettung von bedrohtem Leben verübt wird, würde zum Menschenrecht erhoben. Einzige Voraussetzung dafür: Der Mensch, der getötet wird, muss sich noch im Mutterleib befinden. Es muss sich also um ein Kind handeln, das noch nicht geboren ist. Der Mutterleib, als Schutz für seine Entwicklung geschaffen, wird so zur Todeszelle.  Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, bezeichnete dies kürzlich als die Menschenrechtskatastrophe Nummer 1.

… Das Recht und die Freiheit des Kindes wird dem vermeintlichen Recht und der Freiheit der Frau geopfert, der Name der Humanität wird so durch einen barbarischen Akt der Inhumanität missbraucht.

… 20 von 47 Ratsmitglieder formulierten laut C-FAM ein Gegenvotum. Sie verweisen darauf, dass bei der Formulierung von UN-Richtlinien das geltende Recht der Mitgliedsstaaten beachtet werden müsse, und dass diese konform mit den universell gültigen Menschenrechten sein müssten, zu denen die Abtreibung nicht gehöre. Es ist daher fraglich, wie die Mehrheit in der Vollversammlung der Vereinten Nationen entscheiden wird.

Nach dem in Deutschland geltenden Recht ist die Abtreibung eines Kindes — trotz gegenteiligen Anscheins, den der Prozess der Schwangerschaftskonfliktberatung und das Ausstellen von Beratungsscheinen für die Abtreibung erweckt — unverändert ein rechtswidriger Akt, der jedoch dann nicht bestraft wird, wenn zuvor eine Schwangerschaftskonfliktberatung stattgefunden hat, oder falls Gefahr für Leib und Leben der Mutter besteht oder falls eine Frau durch eine Vergewaltigung schwanger geworden ist. Dennoch werden in Deutschland nach den offiziell gemeldeten Zahlen jährlich mehr als 100.000 Abtreibungen durchgeführt. Angesichts solcher Dimensionen ist klar: Weder der Mutterleib noch das deutsche Schwangerschaftskonfliktgesetz bietet ungeborenen Kindern einen wirksamen Schutz. …

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