Zweites Vatikanum: „Sakrileg als Regelfall“

Sara Hartmann lässt am Zweiten Vatikanum kein gutes Haar:

Die Wesensveränderungen in der Kirche seit Beginn des Zweiten Vatikanums sind Legion. Hier nur einige Beispiele:

Mit der Liturgiereform hat die Liturgie der Kirche ihre Schönheit und Glaubenstiefe eingebüßt. Sakrilegien und Mißbräuche sind in der neugläubigen Liturgie der Regelfall. Der Priester wendet sich von Gott ab und zum aussterbenden Kirchenvolk hin.

Man verschmäht die Muttersprache der Kirche. Das Allerheiligste wird Gläubigen und Ungläubigen achtlos in die Hand gedrückt. Die Mehrzahl der Kirchenbesucher weiß nicht mehr, daß die Messe die Erneuerung des Kreuzesopfers ist. Sie kann die elementarsten Katechismusfragen nicht beantworten. Durchschnitts-Konzilskatholiken kennen die Antwort auf „Der Herr sei mit euch“ nicht.

Die Orden haben ihre asketische Disziplin über den Haufen geworfen. Ihre Klöster haben sich in Männerheime verwandelt. Geistliche Personen verstecken sich in der Öffentlichkeit feige hinter Zivilklamotten.

… Die Missionare wollen niemanden mehr bekehren. Sie möchten mit Irrgläubigen und Abtrünnigen befreundet sein. Beim Ökumene-Blabla und bei der Interreligion lebt die Lüge: Die Wahrheit ist hier nur ein Störfaktor. Alles darf hinterfragt werden – nur nicht die Lüge, die Kirchensteuer und die altliberale Ideologie.

Vor dem Konzil griff die Römische Kurie in den Diözesen ein, um Probleme zu lösen. Nach dem Konzil greifen die Diözesanbischöfe in Abläufe der Römischen Kurie ein, um Probleme zu verursachen. Die wichtigste Vatikanbehörde ist nicht mehr die Glaubenskongregation, sondern das von Diplomaten beherrschte Staatssekretariat.

… Bezeichnend ist das Schicksal des heutigen Festes der Mutterschaft Mariens. An ihm hat das Konzil begonnen. Es wurde im Gefolge des Konzils abgeschafft – genauso wie die Heilige Messe, welche täglich in der Konzilsversammlung gefeiert wurde. Beide gibt es nur noch bei den Altgläubigen. Ein geistlicher Nutzen des Konzils ist bisher nicht erkennbar geworden.

Statt vor der erhofften Wiedervereinigung der Konfessionen stehen wir fünfzig Jahre später vor einer Kirche, die in ihrem Inneren nicht weniger gespalten ist als die Häretiker und Schismatiker außerhalb.

Ergänzung:

Konzildetails:

http://charismatismus.wordpress.com/2012/10/11/papst-benedikt-wurdigt-und-bemangelt-konzils-erklarung-nostra-aetate-prazise-aber-unkritisch-gegenuber-fremden-religionen/:

… Hinsichtlich der Erklärung “Nostra Aetate” zum interreligiösen Dialog schrieb der Papst, diese sei ein “präzises und außerordentlich dichtes Dokument”. Als Schwäche habe sich freilich erwiesen, daß es von anderen Religionen nur positiv spreche und die erheblichen “kranken und gestörten Formen von Religion” beiseitelasse. …

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