Rezension: Gabriele Kuby: Die globale sexuelle Revolution

Kath.net: Über den ‚Umbau‘ der Natur des Menschen  (27.10.):

Ein brisantes Aufklärungsbuch von Gabriele Kuby: Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit. Eine Rezension von Mechthild Löhr.

Gabriele Kuby hat ein neues, äußerst brisantes Buch geschrieben, das für jeden empfehlenswert ist, der die Ursachen der tiefen kulturellen und sozialen Krise unserer Gesellschaft verstehen will. Schicksalshaft für Gegenwart und Zukunft wird sich das auswirken, was Gabriele Kuby als machtvolle „globale sexuelle Revolution“ analysiert. Dabei geht sie mit beeindruckendem Mut den weithin verdeckten Ursachen dieser dramatischen Entwicklung ebenso gründlich wie systematisch nach.

Mit der ihr eigenen besonderen Klarheit, Stringenz und Präzision führt sie dem Leser vor Augen, wie stark die öffentlich wie privat geförderte Sexualisierung unserer Gesellschaft das familiäre Zusammenleben von Frauen und Männern, von Eltern und Kindern bereits grundlegend verändert hat. Aus dem begründeten Anliegen der Gleichberechtigung von Mann und Frau ist, zunächst unter Federführung radikaler Feministinnen und der sog. „Homo-Lobby“ eine neue Ideologie entstanden, die im Mann- und Frausein wie im Vater- und Muttersein nur noch ein beliebiges, willkürliches, soziales Konstrukt und Diktat sieht, nicht aber die natürliche und menschliche Weise der Existenz. Die Abschaffung der Familie, der absurde Befreiungsversuch vom biologischen Geschlecht durch die Aufhebung der Geschlechtsidentität von Mann und Frau, sind die erklärten Ziele der internationalen „Gender“-Theorie und -Praxis, die mit öffentlichen Geldern weltweit verbreitet wird.

Mit hunderten von Quellen und Beispielen glaubwürdig und detailliert belegt, zeigt die kenntnisreiche Soziologin Kuby auf, wie weit dieser fundamentale Umbau bereits erfolgreich umgesetzt ist. Durch bestens vernetzte, staatlich geförderte Lesben- und Schwulenorganisationen, ihre zahllosen Kooperationspartner, ja durch Umerziehung hin zu einer hypersexualisierten, promiskuitiven, kinder- und familienfeindlichen Gesellschaft.

Sie deckt, stets spannend und mit sprachlicher Wucht geschrieben, schonungslos auf, was viele Leser inhaltlich und innerlich bewegen, ja sogar erschüttern wird: dass wir Zeugen und Zeitgenossen einer beispiellosen kulturellen Revolution sind, die sich den „Umbau“ der Natur des Menschen selbst, seiner Geschlechtsidentität als Mann und Frau und seiner heterosexuellen Komplementarität zum Ziel gesetzt hat. Dies alles geschieht im Namen der Freiheit des autonomen Individuums, führt in Wirklichkeit aber, wie der Untertitel sagt und das Buch bedrückend erhellt, in die Zerstörung der Freiheit, sowohl im Einzelnen wie in der ganzen Gesellschaft.

„Gender-Mainstreaming“ lautet das Programm, mit dem auf allen gesellschaftlichen Ebenen durch gezieltes „social engineering“ ein neuer, „befreiter“ Mensch entstehen soll, der sich und seine beliebige sexuelle Identität ständig neu erfindet. Bindungslosigkeit als Programm, Beliebigkeit und Willkür gegenüber den Kindern als Selbstverständlichkeit, das Recht auf Abtreibung, auf Reproduktion und Kinderadoption, auf „Elter 1 und Elter 2“ – dies ist nichts anderes als ein Zerstörungsprojekt der menschlichen und familiären Fundamente der Gesellschaft.

Die beeindruckende Fülle der Fakten, tiefgehende Aspekte und Argumente, machen das neue Buch zur wahren Fundgrube für jene, die als Eltern oder Großeltern, als Pädagogen oder Theologen, als Politiker oder Bürger wissen und verstehen wollen, woran unsere Gesellschaft, unsere Familien, viele Menschen heute tragisch leiden: am dramatischen Verlust von kultureller und sexueller Identität, am Auseinanderbrechen der Familien und an der Abkehr und dem Verlust von Lebenssinn und Zukunftshoffnung.

Kein Geringerer als der Philosoph Prof. Robert Spaemann wünscht dem Buch in seinem Geleitwort zu Recht weiteste Verbreitung. Es ist ein packendes Plädoyer für die bedrohte Würde des Menschen, der als Ebenbild Gottes geschaffen ist. Ein tatsächliches Enthüllungs- und Aufklärungsbuch, sachlich, ohne Aggression, aber mit dem Mut und der nötigen Entschlossenheit zum bekenntnisvollen Widerstand geschrieben. Kein Leser wird es aus der Hand legen, ohne auf- und wachgerüttelt zu sein.

Mechthild Löhr ist seit 2006 Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), einer Organisation in der CDU und der CSU, die sich für den Schutz menschlichen Lebens einsetzt.

Gabriele Kuby
Die globale sexuelle Revolution
Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit
Fe-Medienverlag 2012
453 Seiten
20,60 EUR

Siehe auch: Gabriele Kuby: Die globale sexuelle Revolution (Buch)

Ergänzung 3.11.2012:

Inge M. Thürkauf: http://schreibfreiheit.eu/2012/10/29/zerstorung-der-freiheit-im-namen-der-freiheit/:

Eine scharfsinnige Analyse von Gabriele Kuby über
DIE GLOBALE SEXUELLE REVOLUTION
als Wegbereiter der Neuen Weltordnung

„Die moderne Welt erniedrigt, sie erniedrigt die Stadt, den Mann, die Liebe, sie erniedrigt die Frau, das Kind…Sie erniedrigt die Familie“ (Charles Péguy). Die Soziologin und Publizistin Gabriele Kuby enthüllt in ihrem neuen Buch „Die globale sexuelle Revolution“ die Hintergründe der heute offenkundig gewordenen politisch inszenierten Erniedrigung der Gesellschaft durch die Zerschlagung der geistig-sittlichen Ordnung im Menschen. Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis dieses sachkundig recherchierten Werkes (mit einem ausführlichen und übersichtlichen Quellenapparat) zeigt die Spannweite der von ihr kritisch vorgelegten Agenda seit der Französischen Revolution:

–          Die jeden Lebensbereich bestimmende „subversive Gender-Theorie“ unter Anwendung der Yogyakarta-Prinzipien in Bezug auf sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität,

–          die „Globalisierung der sexuellen Revolution durch die Vereinten Nationen“,

–          die staatlich verordnete Sex-Erziehung in Schule und Kindergarten mit verheerenden Folgen für Kinder und Jugendliche,

–          Politische Vergewaltigung der Sprache,

–          Pornografie ganz normal?

–          gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität und Homo-Ehe,

–          der politische „Totalitarismus im neuen Gewand“,

–          „Intoleranz und Diskriminierung“.        

Dieser strategische Plan zur Umwandlung der Gesellschaft stellt im Namen einer Ideologie mit dem Begriff Gender Mainstreaming sämtliche Grundwerte von Ehe und Familie, von Kultur und Religion in Frage. Glaubensinhalte, Moral- oder Gesetzesnormen wie die Zehn Gebote oder die Direktiven des Strafgesetzbuches haben ausgedient. Der neue Mensch emanzipiert sich von allen Bindungen, er nennt gut, was böse ist und proklamiert das Böse als das vom Menschen geschaffene Gute. Wenn aber das Leben und die das Leben tragenden Werte als nicht mehr zu akzeptierende Lasten zur Disposition gestellt werden, wird auch die Zukunft keinem Härtetest mehr gewachsen sein. Es wird nichts mehr geben, woran sich die Menschen halten können, es wird nichts mehr geben, was wert ist, heilig gehalten zu werden.

Die Rede von einer Neuen Weltordnung ist kein Tabu mehr. Amerikanische Präsidenten lassen diesen Begriff seit dem Jahre 2000 immer wieder in ihre Reden einfließen. Zum 20. Jahrestag der Berliner Mauer hat sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für eine neue globale Ordnung ausgesprochen. Die Nationalstaaten müssten Kompetenzen an multilaterale Organisationen abgeben, „koste es, was es wolle“. Ein friedliches Zusammenleben in der Welt werde auf Dauer nur in einer globalen Ordnung möglich sein, so die Bundeskanzlerin bei der Wissenschaftskonferenz „Falling Walls“ am 9. November 2009. Als Beispiel für eine multilaterale Organisation nannte sie die EU, die durch ihre Mitgliederstaaten gestärkt worden sei.

Unabhängig von diversen Bekenntnissen der Politiker ist es offensichtlich geworden, dass wir uns bereits im Zentrum dieses globalen Monsters befinden: In der Neuen Weltordnung der Sexualität. Sie ist die universalistische Moral des Mitbegründers der Frankfurter Schule, Jürgen Habermas, die er global verbindlich eingeführt sehen wollte. Mit Hilfe der Gruppendynamik wurde sie weltweit eingeübt. Der Umgang mit Sexualität ist eine ethische Frage. Kinder, die eine das Lustprinzip betonende Sexualerziehung durchlaufen haben, werden nicht mehr aufnahmefähig sein für Tugenden oder für die Heiligkeit der biblischen Wahrheit.

Wenige nur haben den global-revolutionären Angriff auf die christliche Religion unter dem Diktat von UN und EU in der gebotenen Schärfe erkannt. …

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