Wer fragt, was die kleinen Kinder brauchen?

Almut Rosebrock: http://charismatismus.wordpress.com/2012/11/06/die-betreuungsgeld-entscheidung-aus-der-sicht-einer-familienmutter/:

Kaum ist der Entschluss zur Zahlung eines Betreuungsgeldes für Eltern, die ihre ein- und zweijährigen Kinder bewusst NICHT  in eine Betreuungseinrichtung (Krippe/Kita) geben wollen, gefallen, gehen die herablassenden und pauschalen Verurteilungen und Kommentare weiter.

Welche Rolle spielen Mütter und Väter, die ihre Kinder aktiv und eigenverantwortlich erziehen, in unserer Gesellschaft?

Was ist es für eine Arbeit, ganz, ohne Pause, liebevoll und verlässlich  für seine kleinen – und genauso für die größer werdenden Kinder stetig da zu sein und sie in ihrem Aufwachsen zu begleiten? (Meine Kinder sind 11 und 13 Jahre.)

Es ist der Politik, vielen Politikern, wie man aktuell sieht, NICHTS wert!
Selbstbestimmung, Wahlfreiheit der Eltern —  geht es nach dem Willen von SPD, Grünen, der Wirtschaft, der FDP und auch einem Teil der CDU – nicht gewünscht!

Kinder in Krippe, Kita, Ganztag  –  später „Rentenkassenfutter“, so hofft man.

Mütter an die Arbeitsplätze, auf dass die Steuereinnahmen fließen.

Wer fragt, was die kleinen Kinder brauchen???  Wer fragt, was Mütter brauchen – und geben können?
LIEBE führt zu Bindung. Bindung braucht Zeit. Familie braucht Zeit.

Nein, da tanzt man doch lieber um das Goldene Kalb / den Goldenen Euro! Dafür ist  keine Milliarde zu viel.

Wo ist die Menschlichkeit in unserem Land? Sie scheint verschüttet – unter Polemik und Hochnäsigkeit.
Wo bleibt Artikel 6 des Grundgesetzes, der die Familie unter besonderen Schutz stellt?
Wo bleiben Vernunft und Verstand in der Politik? Langfristiges Denken?

Übrigens hätte man von mir aus das Betreuungsgeld mit Einkommensgrenze verabschieden sollen; denn bei höheren Einkommen haben Eltern real Wahlfreiheit, da ein zeitweiliges berufliches Pausieren der Mutter bzw. individuelle Kinderbetreuung finanziell abgefangen werden kann.

Ganz arm dran sind die „Hartz 4-Eltern” – die immer benachteiligt bzw. nicht berücksichtigt werden. Sie haben seit Jahren keine Kindergelderhöhung gehabt. Das Elterngeld wird ihnen als „Einkommen” angerechnet, und dann entfällt – nachträglich berechnet – eventuell sogar der Hartz-4-Anspruch.

Mit Kind beginnt die Armutsspirale! Keine guten Voraussetzungen für gelingendes Familienleben…

Gibt es ein positives Bild von Familie und Erziehung hier im Lande?

Anstatt die Kleinkinder von der Mutter wegzureißen hinein in die Krippe — eine Mutter muss dabei aktiv gegen ihren angeborenen Schutzinstinkt für ihren Nachwuchs  agieren, gegen ihren mütterlichen Instinkt handeln — könnte man die Babys zusammen mit ihren Müttern, gerade den benachteiligten, einladen und fördern, ihnen positive Wege zum Umgang mit ihren Kleinen vermitteln.

Was zeigt das Fernsehen — das einzige Medium, das in benachteiligten Familien regelmäßig verfügbar ist? Könnte man evtl. darüber positiv zur Erziehungsfähigkeit von Eltern beitragen? Dann müssten allerdings einige der (viel zu vielen) Krimis und Gewaltfilme tagsüber wegfallen!

Dann dürfte in der Gesellschaft der Alkohol keinen so hohen Stellenwert mehr einnehmen – sondern ABSTINENZ bewusst als Alternative aufgezeigt werden.

Dann sollte auch über verantwortlich(er) gelebte Sexualität nachgedacht werden – damit nicht mehr so viele Teenager-Schwangerschaften entstehen – und daraufhin dann Abtreibungen „nötig” werden.

Warum wird nicht auch über Adoptionsfreigabe statt Abtreibung gesprochen? Dann kann das Kind leben, ein ungewollt kinderloses Paar wird glücklich – und die „demographische Katastrophe” wird etwas abgemildert!

Eltern, besonders Mütter, brauchen (wieder mehr) Achtung für ihr Tun!!!

Almut Rosebrock leitet das Aktionsbündnis “Gerne leben mit Kindern”: www.glmk.de

Ergänzung 15.11.2012:

Almut Rosebrock: http://charismatismus.wordpress.com/2012/11/14/selbstbestimmtes-leben-wahlfreiheit-fur-eltern:

… Unsere Gesellschaft braucht Mütterlichkeit – und Verantwortlichkeit!
Und das sogar ganz dringend.

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