Dialogzentrum: Startschuss für Wiener Ring-Parabel

http://diepresse.com/home/panorama/religion/1317121/Dialogzentrum_Vorhang-auf-fuer-Wiener-Ringstrassenparabel  (26.11.):

Unter Protesten öffnete die von Saudiarabien finanzierte interreligiöse Organisation ihre Pforten. Geführt wird die neue Organisation von einem neunköpfigen Direktorium. Darin sind alle Weltreligionen vertreten.

Um halb fünf am Nachmittag durchschnitten drei Außenminister im ersten Stock des Wiener Ringstraßenpalais Sturany ein rotes Band. Damit eröffneten sie, symbolisch zumindest, das „König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“.

Außer Gastgeber Michael Spindelegger („Keine Alternative zu Dialog“) führten die Außenminister Spaniens und Saudiarabiens, José Manuel Garcia Margallo und Saud al-Faisal bin Abdulaziz al-Saud, die Schere. Sie vertreten die Gründungsstaaten der neuen Organisation. Kurienkardinal Jean-Louis Tauran wohnte dem Akt auch bei; der Vatikan hat Beobachterstatus.

Das Dialogzentrum trägt den Namen des saudiarabischen Königs, weil er es angeregt hat und auch alles zahlt. Zehn bis 15 Millionen Euro wird er in den ersten drei Jahren zuschießen. Als Generalsekretär fungiert ein Vertrauensmann des Monarchen, der ehemalige Vize-Bildungsminister Faisal bin Abdulrahman bin Muammar. Ihm zur Seite steht als Stellvertreterin die frühere österreichische Justizministerin Claudia Bandion-Ortner. Geführt wird die neue Organisation von einem neunköpfigen Direktorium. Darin sind alle Weltreligionen vertreten, Christentum und Islam ebenso wie der Hinduismus, der Buddhismus und das Judentum.

Ein Platz ist auch für einen wahhabitischen Gelehrten reserviert. Der in Saudiarabien praktizierte Wahhabismus folgt einer fundamentalistischen Islam-Auslegung. In Saudiarabien ist Christen jegliche religiöse Betätigung untersagt. Sie dürfen keine Kirchen bauen, auch Messen in Privatwohnungen werden immer wieder unterbunden. Wer vom Islam abfällt, dem droht die Todesstrafe. …

Ergänzung 3.12.2012:

www.unzensuriert.at/content/0010939-Abdullah-Zentrum-schon-jetzt-von-Skandalen-gepr-gt  (3.12.):

… Während in der Hofburg die Eröffnung des Zentrums fröhlich gefeiert wurde, fand davor  eine Demonstration gegen das KAICIID statt. Von einer „Schande für Österreich“ war die Rede. Tatsächlich ist die noch kurze Geschichte dieser Einrichtung schon heute skandalträchtig.

  • Skandal Nr. 1: Dialog mit dem dialogunfähigen saudischen Steinzeit-Islam …
  • Skandal Nr. 2: Finanzierung …
  • Skandal Nr. 3: Grunderwerbssteuer beim Immobilienkauf …
  • Skandal Nr. 4: Postenschacher der ÖVP …
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