Treibjagd gegen kreuz.net gilt dem Katholizismus

Giuseppe Nardi macht auf Katholisches.info einige kritische Anmerkungen zur Treibjagd auf kreuz.net, die ich durchaus bedenkenswert finde:

… Die jüngsten Ereignisse lassen ein gesellschaftspolitisches Projekt erkennen, in dem die Jagd zum Erlegen von kreuz.net nur eine Etappe bei dem Versuch darstellt, sukzessive ein Homo-Diktat durchzusetzen. Ein Meinungszwang, der gegen mißliebige Meinungen genauso mit dem Strafrecht arbeitet, wie mit sozialer und gesellschaftlicher Ächtung. Der schon seit längerem in diesem Zusammenhang erzeugte Druck auf die katholische Kirche in Deutschland ist unübersehbar. Erzbischof Woelki von Berlin kann ein Lied davon singen. Kaum im Amt wurde er von den Medien bei jeder Gelegenheit nur zum Homo-Thema befragt. Mit welchem Ziel? Die Kirche zu einer Richtungsänderung zu zwingen. Die Kirche soll, so die Absicht der zahlenmäßig kleinen Homo-Verbände und ihres allerdings großen politischen, medialen und gesellschaftlichen Unterstützerumfeldes in die Knie gezwungen werden. Kreuz.net bot mit seiner untragbaren Art eine Steilvorlage für einen Frontalangriff. Das darf in der Kirche aber niemanden darüber hinwegtäuschen, daß dieser Angriff nur vordergründig dieser Schmuddelseite im Internet gilt, in Wirklichkeit aber die katholische Kirche meint.

… Die Freude, die einige katholische Medien- und Kirchenvertreter nun über das Aus von kreuz.net an den Tag legen, hat deshalb etwas von einer gespenstischen Naivität an sich. Der Wunsch einer vom dominanten Zeitgeist immer stärker marginalisierten Position, und das ist unsere katholische Glaubensüberzeugung, einmal auch zur „Mehrheit“ gehören zu wollen, ist menschlich verständlich. Nun nach dem Motto „Seht her ihr Liberalen, Atheisten, Agnostiker, Gleichgültigen, Homos, wir sind auch gegen kreuz.net“ zu rufen, heißt, sich vom nichtkatholischen Zeitgeist das Handeln und die Meinung diktieren zu lassen und dessen Spiel zu fördern. …

Welche Website wird wohl die nächste auf der Mainstream-Abschussliste sein? Kath.net wurde ja schon „anvisiert“.

Ergänzung 6.12.2012:

www.pi-news.net/2012/12/frankfurter-rundschau-verleumdet-kath-net/  (4.12.):

Die “Frankfurter Rundschau” ist für ihre linkstendenziöse Berichterstattung bekannt. Nun hat das Blatt aber möglicherweise auch die Grenze zur Strafbarkeit überschritten. So ließ sich Chefredakteur Joachim Frank die Diskussion über das pseudochristliche Pöbelportal Kreuz.net nicht entgehen, um zu suggerieren, dass auch gegen die bekannte katholisch-konservative Newsplattform Kath.net und ihren Betreiber Roland Noé ein Ermittlungsverfahren anhängig sei. Offenkundiges Ziel: die Diffamierung papsttreuer Katholiken. Nach Bekunden der in Sachen Kreuz.net zuständigen Staatsanwaltschaft Berlin existieren jedoch keinerlei derartigen Ermittlungen. …

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