Denn sie wissen, was sie tun: Europas „Eliten“ und die Gender-Umerziehung

Der Lebensrechtler Dr. Alfons Adam prangert in seiner Vereinszeitschrift Pro Vita (5/2012) die Sünde der Unterlassung an. Er erinnert an die zu wenig energische Bekämpfung der „Fristenlösung“ vor 40 Jahren, an die zwielichtige Rolle Kardinal Franz Königs, der die Thematisierung der Lebensrechtsfrage in einem Nationalratswahlkampf verhinderte, an die eigenartige Haltung der „Aktion Leben“, die nicht an der „Fristenlösung“ rütteln will, und an das „Mariazeller Manifest“ von 1952 mit der Rede von der „freien Kirche in einer freien Gesellschaft“ und seiner Anbiederung an den Zeitgeist.

Anschließend charakterisiert und verurteilt er die Genderdoktrin:

Die Feinde des Lebens wollen nun ihr Werk vollenden, indem sie die menschliche Natur zum Gegenstand eines globalen Umerziehungsprogrammes gemacht haben. Das Schlüsselwort heißt „Gender-Mainstreaming“, ist nach dem Amsterdamer Vertrag für alle EU-Länder verpflichtend und bedeutet die Etablierung einer Staatsreligion, besser gesagt einer Pseudo- oder After-Religion.

Die Gender-Ideologie ist gerichtet auf Homosexualisierung der Gesellschaft, Beseitigung der echten Familie, bedeutet de facto ein „Menschenrecht auf Unzucht“ als höchsten europäischen „Wert“ und will den christlichen Glauben und die christliche Kultur an der Wurzel ausrotten. Diese Gender-Ideologie ist radikal-feministisch und marxistisch. Die Marxisten wollten immer schon die Familie zerstören. Jetzt haben sie die Wirtschaft als Bundesgenossen, die die Frauen unbedingt außerhalb der Familie in den Arbeitsprozess eingegliedert wissen will, weil — dank Verhütung und Abtreibung — die Arbeitskräfte fehlen.

Mittel im Kampf gegen die Familie ist die Zerstörung des Urvertrauens zwischen den Geschlechtern und die Schaffung von Misstrauen zwischen Eltern und Kindern. Das Europäische Parlament verlangt von den EU-Mitgliedstaaten, jene zu kriminalisieren, die sich dagegen auflehnen und den Wert der Familie hochhalten.

Ein gewaltiges Umerziehungsprogramm ist angelaufen, ohne dass in unserem angeblich demokratischen System die Bevölkerung dazu befragt worden wäre. Ganz im Gegenteil: Die Umerziehung findet so statt, dass der breiten Bevölkerung die Zusammenhänge möglichst verborgen bleiben.

Die praktischen Auswirkungen dieser Ideologie sind die Anleitung zur Unzucht ab dem Kindergartenalter, wofür die Zustimmung der Eltern (egal ob religiös oder nicht religiös) sicher nicht zu erhalten wäre. Wenn wir uns umsehen, müssen wir feststellen, dass all dies kaum jemanden interessiert. Die Hirten der Kirche schweigen dazu wie „stumme Hunde“ (Papst Innozenz III.).

Wenn man das alles weiß, muss man annehmen, dass die europäischen „Eliten“ in ihrer Mehrheit keine Zukunft für Europa wollen. Sie wissen sicher, was sie tun, weil ihnen schon oft genug ein Spiegel vorgehalten wurde. Es spielt ihnen keine Rolle, dass sie durch Förderung von Verhütung und Abtreibung und nun durch die Gender-Ideologie einer muslimischen Mehrheit, und damit der muslimischen Rechtsordnung in Form der Scharia, den Weg ebnen. …

Dr. Adam lädt mutige und opferbereite Christen und Gesinnungsfreunde zur Mitarbeit für Familie und Lebensschutz ein.

Homepage: www.provita.at
E-Mail: verein bei provita.at
PSK 7520.222, BLZ 60.000

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