Sexbroschüre: Geharnischter 111-Experten-Brief an Claudia Schmied

http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/51108.html  (2.12.):

… In einem Offenen Brief an die zuständige Ministerin Claudia Schmied fordern 111 Experten, dass die für Kinder von 6–12 Jahren gemachte Broschüre unter dem Titel „Ganz schön intim“ grundsätzlich zu überarbeiten und zwischenzeitlich von der Internetseite des Ministeriums zu entfernen ist. Das „Kathpress“ jetzt vorliegende Schreiben führt dafür zahlreiche Argumente an und ist von Psychologen, Pädagogen, Therapeuten, Sexualberatern und Kinderärzten unter Angabe von Name, Profession und Wohnort gezeichnet.

So heißt es darin, dass die behauptete Intention der Broschüre hinsichtlich der Missbrauchprävention ausdrücklich begrüßt wird, jedoch im Text zu kurz komme. Laut den Unterzeichnern sei der Behelf „nicht altersgemäß“, für die verschiedenen Altersstufen zu undifferenziert und enthalte zudem Bildmaterial, das „entwicklungspsychologisch als problematisch zu bewerten“ sei. Darüber hinaus würden zentrale Aspekte der Aufklärungsarbeit wie beispielsweise „Liebe“ und der Umgang mit Beziehungskonflikten fehlen.

Weitere Kritikpunkte sind aus Sicht der 111 Fachleute die „negative Bewertung der Zweigeschlechtlichkeit“ des Menschen in Mann und Frau. Auch sei eine „negative Bewertung bzw. das Hintanstellen der Kernfamilie“ zu beobachten, die nicht den Erfahrungen und Wunschvorstellungen der Kinder entspreche. Zudem werde gesellschaftlich unerwünschtes Verhalten verharmlost. „Um nachhaltige Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu gewährleisten, müssen Eltern intensiv mit einbezogen werden, wozu die Broschüre jedoch nicht sensibilisiert“, heißt es weiter.

Resümierend halten die Unterzeichner fest, dass die Broschüre „rechtlich irreführende Darstellungen sowie verkürzte oder falsche Tatsachenbehauptungen“ enthalte. Gleichzeitig bekunden sie die Bereitschaft, ihre Expertisen und Erfahrungen bei der Überarbeitung der Broschüre zur Verfügung zu stellen. Damit nehmen die Unterzeichner darauf Bezug, dass am vergangenen Dienstag vom Unterrichtsministerium bereits bekundet wurde, den Behelf überarbeiten zu wollen.

http://schreibfreiheit.eu/2012/12/17/staatlich-finanzierte-umerziehung-die-linken-konnen-es-nicht-lassen/:

Broschüre Ganz schön intim
von Max Lobmeyr

Die Sexualaufklärungsbroschüre für 6- bis 12-Jährige wurde in diesem [Andreas-Unterberger-]Blog schon besprochen. Offen ist aber die Frage, was die angemessene Reaktion besorgter Eltern auf diese Broschüre sein soll.
Selten noch habe ich so viel Intoleranz verspürt wie während der Sendung Pro und Contra auf Puls 4, an der ich als Studiogast teilnahm. Anstatt über eine Sexualerziehungsbroschüre für 6- bis 12-Jährige zu diskutieren, änderte die Moderatorin im Verlauf der Sendung das Thema auf Adoption durch Homosexuelle. Einen näheren Einblick gibt es auf dem Blog eines der anwesenden Gäste am Podium.

Wogegen richtet sich diese Intoleranz?
…. – Kampf gegen Ehe und Familie.

Dekonstruktion von Ehe und Familie

Wo stehen wir heute und was tut Unterrichtsministerin Claudia Schmied?

Mehr als 130 Experten – Psychologen, Therapeuten, Pädagogen, Sexualberater und Kinderärzte – haben einen offenen Brief an Schmied geschrieben, in dem sie acht Kritikpunkte anführten. Bis heute keine Reaktion seitens des Unterrichtsministeriums.
Drei im Elternbeirat vertretende Mitglieder haben einen offenen Brief geschrieben und protestiert, dass sie bei der Erstellung nicht involviert waren. Bis heute keine Reaktion seitens des Unterrichtsministeriums.
Laut OGM-Umfrage lehnt die Mehrheit der Österreicher die Sexualkundefibel ab.
Selbst SPÖ-Mitglieder wenden sich gegen diese Broschüre, so Psychoanalytikerin und Sexualpädagogin Prof. Dr. Rotraud Perner, langjähriges Mitglied der SPÖ: „Die Broschüre ist eindeutig tendenziös und parteilich für Minderheiten”
Die Broschüre widerspricht dem eigenen Sexualkundeerlass des Unterrichtsministeriums (Wertepluralismus fehlt)

Was noch zu tun bleibt

Voraussichtlich am 18. Jänner 2013 wird Unterrichtsministerin Dr. Schmied die parlamentarischen Anfragen dreier Parteien zu diesem Thema beantworten müssen.

Bis dahin bitten wir Sie folgendes zu tun:

Sobald Sie mit der Lehrerin gesprochen oder einen Brief übergeben haben, lassen Sie es uns bitte wissen und schicken Sie uns ein E-Mail an elternbrief@gmx.at. Nur dann können wir auch mit Zahlen (wohlgemerkt natürlich nicht mit Ihrem Namen) an die Öffentlichkeit gehen.
Bitte motivieren Sie andere Eltern ebenfalls mit ihren Lehrern zu sprechen
Bitte schreiben Sie Leserbriefe vor allem auch an die Kronen-Zeitung, die zu diesem Thema bis heute keine Stellung bezogen hat
Mobilisieren Sie Experten zu öffentlichen Statements
Schreiben Sie ein E-Mail an Frau Ministerin Dr. Schmied:
claudia.schmied@bmukk.gv.at;
CC: Gerhard.Kroetzl@bmukk.gv.at (Leiter der Abteilung Schulpsychologie) und
Andrea.Freundsberger@bmukk.gv.at (Leiterin Referat Schulpartnerschaft)

Max Lobmeyr, Vater von vier Kindern

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Anthropologischer Umsturz abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s