Familienmütter werden leider geringgeschätzt

FreieWelt.net: Publizist: Mütter ohne Job werden verachtet (19.12.):

Die Frage, warum die Deutschen keine Kinder mehr bekommen, wird immer wieder gleich beantwortet (zu wenige Betreuungseinrichtungen, zu wenig Geld). Insofern ist die Antwort, die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) jetzt gegeben hat, wenigstens etwas Neues, findet der Welt-Journalist Ulli Kulke. Überzeugt von der angebotenen Erklärung ist er gleichwohl nicht.

Aus der Sicht des BiB sind die Frauen in einen Gebärstreik getreten, weil sie sich nicht dem Druck aussetzen wollen, für eine schlechte Mutter gehalten zu werden, nur weil sie Kindererziehung und Berufstätigkeit unter einen Hut bringen. Dann verzichten sie lieber ganz auf Kinder.

Kulke begrüßt, dass bei diesem Erklärungsversuch wenigstens nicht die vermeintlich schlechte soziale Lage von Eltern ins Feld geführt wird. Aber ansonsten hält er sie für grundfalsch. Nicht die Mütter werden scheel angesehen, die erwerbstätig sind, sondern umgekehrt wird für ihn, nach seiner Beobachtung, ein Schuh daraus: Vor allem wird die Frau unter Druck gesetzt, die sich entschließt, sich voll und ganz um die Kindererziehung zu kümmern und auf Ausübung einer Erwerbstätigkeit zu verzichten.

Kulke schreibt: »Mutter und Beruf ist heute nicht verpönt, sondern eher Bedingung für Mütter, um die gesellschaftliche Anerkennung aus dem Umfeld beizubehalten, und genau da liegt das Problem. Das Umfeld besteht nämlich immer mehr aus Kinderlosen, die ihrer Karriere nachgehen. Und die sich über diejenigen aus ihrem Freundeskreis, die den Job vorübergehend ruhen lassen, auch mit dem Risiko, ihn ganz zu verlieren, nur allzu gern erhaben geben – innerlich, aber allzuoft und allzugern eben doch auch spürbar.«

Mehr dazu
auf dem Blog von Ulli Kulke

Kommentatorin Karin Weber benennt Ross und Reiter:

Das sind doch alles nur wieder wirre Ausflüchte, sinnlose Versuche etwas zu vernebeln, anstatt es kristallklar zu benennen. Schuld ist der Feminismus respektive die daraus resultierende Einstellung der Familienpolitik. Wer Schwule und Lesben fördert, wer Familien zerschlägt, Väter entsorgt, Geschlechtsidentitäten zerstört, Gender-Faschismus fördert, der muss sich nicht mehr wundern, wenn die Reproduktionsrate in genau diesem Lande stetig sinkt. Die Weichen für eine solche Entwicklung stellt allein die Politik und aus meiner Sicht auch die Justiz. Warum haben denn viele junge Männer keinen Bock mehr auf Familie und Kinder? Weil sie als Kinder die Ehe ihrer Eltern haben krachen sehen und ihren Vater als Besucher und Zahlschwein erleben mussten. Genau darauf haben diese jungen Männer keine Lust mehr. Schaut euch mal in den Kontaktbörsen um, da wimmelt es nur so von Frauen und viele von denen sind gerade 40 plus, haben eine Hochschulausbildung, keine Kinder, aber Kinderwunsch und finden keinen Mann. Diese Frauen sind aber nicht selbst schuldig an dieser Entwicklung, sondern sie haben nur auf das gehört, was ihnen der (Staats)feminismus offeriert und eingetrichtert hat. Früher war eine Frau mal die „Familienmanagerin“ und als Mutter anerkannt. Mittlerweile wird die natürliche Geburt der Kinder als Krankheit betrachtet und die Geburtsschmerzen werden per Kaiserschnitt umgangen. Danach wird statt häuslicher/familiärer Geborgenheit die soziale Verwahrlosung und Verhinderung einer sozialen Bindung durch die Inanspruchnahme einer Verwahranstalt (KIPA = Kinderparkplatz) gewählt.

Es wird ein bis zwei Generationen dauern, wenn überhaupt!, dass die Folgen von 40 Jahren Feminismus auf deutschem Boden überwunden sind. Frauen sollten endlich aufwachen und zu den Wurzeln einer Gesellschaft zurückkehren: zur Familie! Männer sind keine Feinde, sondern Partner und integraler Bestandteil einer funktionierenden Familie.

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Eine Antwort zu Familienmütter werden leider geringgeschätzt

  1. Wolfgang Heuer schreibt:

    „Schuld ist der Feminismus respektive die daraus resultierende Einstellung der Familienpolitik“:

    Schuld-Zuweisungen sind eine typische Reaktion des noch UNREIFEN Menschen, der noch nicht gelernt hat, dass es nicht um „Schuld“ geht, sondern darum, die tieferen, wahren, Ursachen zu erkennen und die Fähigkeit zu erlangen, diese zu ändern.

    Die tiefere Ursache ist die „Krankheit der Gesellschaft“, von mir die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ genannt, die eine komplexe, multiple Störung ist und aus mehreren Faktoren besteht bzw. entstanden ist. Wesentliche Aspekte der Kollektiven Neurose sind: (Latente) Angst-Störung, Lern-Störung, Entwicklungs-Reifungs-Störung, Wahrnehmungs-Störung, Denk-Störung, usw.
    Und der Hintergrund all dieser einzeln benennbaren Störungen ist eine dramatische Unterversorgung mit Lebens-Energie = FEINstofflicher universeller Energie, die „Kraft der Liebe“ oder auch „Kraft aus der Höhe“ genannt.

    Der Mangel an Lebens-Energie steht hinter allen so genannten „Krankheiten“, dioe – genau genommen – nur verschiedene Symptome der EINEN Krankheit sind.
    Das genau sagt auch der Ursprung des Wortes „K-rank“: Nicht rank. Nicht wirklich lebendig. Nicht in der Mitte, nicht mit der Mitte, dem Zentrum, verbunden, usw.

    Was die kranke zivilisierte Gesellschaft braucht – und zwar zunehmend dringend! – ist die Erkenntnis dieser kollektiven Störung und ihre grundlegende, nachhaltige, HEILUNG – durch (Selbst-)Erkenntnis und entsprechende Selbst-Entwicklung: Entwicklung zum höheren / wahren Selbst.

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