Jesper Juul: Wem gehören unsere Kinder?

Forum Familiengerechtigkeit: Jesper Juul: Wem gehören unsere Kinder?  (13.1.):

Der dänische Pädagoge Jesper Juul (JJ) beschreibt in seiner Streitschrift: „Wem gehören unsere Kinder?“ die Situation, in der sich Kinder und Jugendliche in Deutschland derzeit befinden. Krippe, Kita, Ganztagesschule: Kinder und Jugendliche verbrächten den größten Teil ihres Lebens in Reservaten. Im Alltag unserer Gesellschaft hätten sie keinen Platz mehr.  Andrea Teupke verfasste für Publik Forum 1/2013 eine Zusammenfassung, aus der hier einige Zitate wiedergegeben werden.

Zunächst prangert JJ … Gruppengrößen von bis zu 15 U3-Kindern … Rassehunden gestehe der Gesetzgeber einen größeren Platzbedarf zu als Kita-Kindern. Beim Ausbau von Krippen und Ganztagesschulen gehe es lediglich um wirtschaftliche Interessen, aber nicht um die Interessen der Heranwachsenden. …

Dieser Beitrag wurde unter Ehe und Familie abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Jesper Juul: Wem gehören unsere Kinder?

  1. Wolfgang Heuer schreibt:

    Kinder „gehören“ niemand außer SICH SELBST; denn sie sind „Kinder Gottes“.
    Und weil Gott FREIES Bewußtsein ist, sind es auch seine Kinder.
    Die Bibel sagt dazu:
    Der Name Gottes ist ICH BIN (Mose). „Ich bin“ ist 1. Person singular des Verbs „sein“.
    Gott ist also (das) SEIN – und wo es sich seines Seins bewußt ist, nennen wir es „Bewußt-sein“. Und da es keine höhere Macht / Kraft im Universum gibt als dieses (Bewußt-)Sein, folgt daraus ganz logisch, daß es FREI ist – weil es von nichts anderem beeinflußt, ein beschränkt, beherrscht, wird.

    Auch wenn in Kindern dieses göttliche (Bewußt-)Sein, das „Höhere / wahre Selbst“ – noch nicht regelhaft im Menschen HERRSCHT – sondern bei „Streß“ (Angst usw.) das „Niedere Selbst“ / „Ego“ – so ist es doch immer vorhanden, wenn auch UN-bewußt.
    Und folglich sollte der Mensch, der also im Wesentlichen, in der Hauptsache, dieses göttliche freie (Bewußt-)Sein ist, entsprechend achtsam, respektvoll, aus der Grundhaltung der göttlichen bedingungslosen Liebe, behandelt werden.

    Nicht nur bei Mose finden wir den Namen Gottes – auch bei Jesus, DURCH den Namen JESUS = ICH BIN. Und im „Vater unser“ finden wir u.a. den wichtigen Hinweis „Geheiligt werde dein Name“.
    Oberflächlich betrachtet, ist der Name nur ein WORT; aber dahinter steht eine BEDEUTUNG, nämlich das -göttliche – BWUSST-SEIN.
    Folglich lautet das „Gebot“ im Vaterunser, daß das göttliche Bewußtsein zu heiligen sei – das „große“ göttliche Bewußtsein des Universums, der „Vater“, ebenso wie das „kleine“ göttliche Bewußtsein, der „Sohn“ in jedem Menschen.

    Die KRAFT, die uns ermöglicht, das zu tun, ist der „Heilige Geist“, die „Kraft der Liebe“, die – feinstoffliche – „Lebens-Energie“, über die wir als wahrhaft erwachsene, zum göttlichen Bewußtsein, dem „Christus-Bewußtsein“, dem „Höheren / wahren Selbst“ aufgestiegene Menschen, regelhaft verfügen.

    Die meisten sogenannten erwachsenen Menschen in der zivilisierten Gesellschaft jedoch verfügen leider NICHT regelhaft über diese Kraft, weil sie nicht wirklich „aufgestiegen“ sind, nicht ihre wahre Identität im höheren, göttlichen, Bewußtsein IN IHNEN gefunden / angenommen haben.
    Um regelhaft über die Kraft der Liebe, die „Kraft aus der Höhe“, verfügen zu können – und vor allem dann , wenn sie (dringend) gebraucht wird – bedarf es der bedingungslosen IDENTIFIKATION mit dem göttlichen Bewußtsein und seinen Eigenschaften / Qualitäten / Werten usw.

    Der Name Gottes – ICH BIN – ist dabei ein wichtiger Helfer als „Identifikations-Formel“: Wenn man an das ICH BIN einen beliebigen Wert anfügt und die Formel dann praktisch anwendet, „verwandelt“ der Mensch sich im Geiste in die betreffende Eigenschaft / Qualität.

    Von diesem Wissen, dieser Weisheit, diesem „Know-How“, ist die zivilisierte Gesellschaft seit vielen Generationen weitgehend entfremdet. Und diese Entfremdung ist – was die meisten nicht wissen, nicht einschätzen können, überaus schwerwiegend und von großer Tragweite. Im Bereich der römischen Kirche wird diese Entfremdung / Abtrennung „Sünde“ genannt. In der Sprache der modernen Psychologie / Psychoanalyse wird es „Neurose“ genannt. Und insoweit es sich um die massenhafte / kollektive Entfremdung / Abtrennung einer Population handelt, nennt man es „Kollektive Neurose“. Dieser Begriff ist im Bereich der Gesellschaftswissenschaften gut bekannt. Jeder Soziologe zumindest lernt das in seinem Studium. Allerdings wird auch im Bereich dieser Wissenschaftler sehr wahrscheinlich von den meisten die Schwere / Tragweite der „Kollektiven Neurose“ deutlich unterschätzt. Weil die allermeisten derjenigen, die von der Kollektiven Neurose wissen, selbst befallen / beeinträchtigt sind, erkennen sie nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Beeinträchtigung – wahrscheinlich nur die sprichwörtliche „Spitze des Eisbergs“ – oder weniger.

    Um das Problem der unangemessenen Behandlung der Kinder zu lösen, muß die „Kollektive Neurose“ der zivilisierten Gesellschaft grundlegend-nachhaltig geheilt werden. Aber das Problem der unangemessenen Behandlung der Kinder ist ja nicht das einzige Problem (in) der zivilisierten Gesellschaft. In Wahrheit gibt es UNZÄHLIGE – und es werden immer mehr! Das Leben der Menschen in der zivilisierten Gesellschaft ist voll – ÜBERvoll – von Problemen, die der kollektivneurotische Mensch mit seinen begrenzten Möglichkeiten nicht lösen kann. Und sie deshalb verdrängt. Und die Verdrängung von Problemen / Konflikten / Bedürfnissen / Gefühlen / Traumata usw. schafft ein Potenzial von „negativer Energie“, die individuell und kollektiv zu Symptomen führt.

    Genau genommen sind die vielen Krankheiten, wie sie die Schulmedizin benennt „nur“ Symptome der EINEN Grundkrankheit – der Entfremdung, Abtrennung von der „Lebens-Energie“. Und sind deshalb auch alle HEILBAR – wenn die (Wieder-)Vereinigung mit der Lebens-Energie vollzogen wird.

    Ich befasse mich als Laie (Betroffener) seit über 20 Jahren mit diesen Zusammenhängen. Ich gab damals, 1992, der „Kollektiven Neurose“ den Namen „Kollektive ZIVILISATIONS-Neurose“. Denn ich erkannte schnell, daß diese „Krankheit der (zivilisierten) Gesellschaft“ gleichzeitig mit dem „zivilisatorischen Prozeß“ begann.

  2. Gassenreh, Jakob schreibt:

    So toll sind Krippen für 0 – 3jährige Kleinstkinder nicht, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT; Präsident von Gesamtmetall DULGER) wie wild trommeln: „Befreit die Mütter von ihren Kindern
    und fesselt sie an die Maschinen“
    Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes.
    Ausgerechnet diejenige Partei, die sich für die Schwachen einsetzen will, argumentiert reflexhaft gegen das Betreuungsgeld und trifft damit die Schwächsten der Gesellschaft.
    Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu befürchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge „learned helpnessless“ und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung. Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als Basis des Denkens. Mangelnde primäre (besonders 0 – 1,5 Jahre) frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
    Dadurch ist zu erwarten, dass die wichtigste Resource, welche unser Volk besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt geerntet wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5-6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, bereits 2010: 23%;; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
    Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe „Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.