Linke Renitenz gegen Knabengymnasium in Potsdam

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1977:staatlicher-angriff-auf-katholisches-jungengymnasium&catid=1:neuestes&Itemid=33  (25.1.):

Nicht nur, dass der deutsche Staat das Erziehungsrecht der Eltern in jeder Beziehung einschränkt und z. B. den Unterricht zu Hause mit Gefängnis bestraft, verhindert er auch die Gründung katholischer Schulen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Dies verstößt in eklatanter Weise sowohl gegen das Naturrecht als auch gegen das Grundgesetz. Ziel ist noch immer die „Lufthoheit über die Kinderbetten“, oder besser gesagt, die ideologische Indoktrination und Beherrschung der Jugend wie in allen totalitären Staaten. Jetzt geht der Streit um die Gründung eines katholischen Jungengymnasiums in Potsdam vor das Bundesverwaltungsgericht.

Mit ständig neuen Prozessen versucht so das von linken Ideologen beherrschte Land (auch „Klein-DDR“ genannt) die Gründung dieser Schule immer weiter zu blockieren. Brandenburgs Bildungsministerium genehmigt die Gründung nicht, weil an der Schule nicht Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet werden sollen.

Dagegen wurde bereits vom Trägerverein geklagt und vor Gericht bekam der Verein Recht. Doch um die Gründung weiter zu verzögern, wird auf Kosten der Eltern und der Bürger vom Land weiter geklagt. Hinter dem Projekt steht die „Fördergemeinschaft für Schulen in freier Trägerschaft“. Der Verein strebt ein Gymnasium für rund 300 Jungen an.

Das Konzept soll sich am christlichen Menschenbild orientieren. Wegen ihrer Nähe zur katholischen Gemeinschaft „Opus Dei“ hat die Elterninitiative seit 2007 die geballte Kraft der vereinigten Linken zu spüren bekommen.

So warfen SPD und Linkspartei der Initiative vor, in der Schule eine „rückwärtsgewandte Wertevermittlung“ anzustreben. Was diese Postkommunisten in Brandenburg darunter verstehen, ist bekannt: Es wird Abtreibung nicht als Mittel zur Geburtenkontrolle propagiert, Homosexualität wird nicht als normale Variante menschlicher Sexualität gelehrt und Gender Mainstreaming ist nicht Zentrum und Mittelpunkt der schulischen Ausbildung. Dies bedeutet „rückwärtsgewandte Wertevermittlung“.

Das Bundesverwaltungsgericht ließ die Revision gegen ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (OVG) vom September 2011 zu. Das OVG hatte wie die Vorinstanz entschieden, dass ein freier Schulträger auch geschlechtergetrennte Schulen gründen kann.

Nach Auffassung des Bildungsministeriums ist die Koedukation jedoch ein Strukturprinzip des Schulsystems, von dem auch freie Träger nicht abweichen dürfen. „Strukturprinzip“ bedeutet „zentrale ideologische Maxime auf Grundlage von Gender Mainstreaming“.

Wie ist Derartiges in einem demokratischen Staat überhaupt möglich? Wo leben wir eigentlich, wenn ein Staat sich das Recht anmaßt, über grundsätzliche „Werte“ in der Schule zu entscheiden und den Wünschen der Eltern zuwiderzuhandeln, wenn diese eine Schule wünschen, in der nur Jungen unterrichtet werden? Zumal wissenschaftlich erwiesen ist, dass sowohl Jungen als auch besonders Mädchen weit besser lernen, wenn sie nicht zusammen unterrichtet werden!

Dieser Staat unternimmt immer weitere Maßnahmen, um Katholiken zu diskriminieren, aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen, lächerlich zu machen und sogar zu kriminalisieren. Wie lange werden die Katholiken sich das noch widerstandslos gefallen lassen?

Ergänzung 31.1.2013:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1981:katholische-privatschulinitiative-gewinnt-vor-bundesverwaltungsgericht&catid=1:neuestes&Itemid=33  (31.1.):

Die Klage des privaten Schulträgervereins gegen das linke Bundesland Brandenburg, das eine katholische Privatschule für Jungen verhindern will, war erfolgreich. Das Land Brandenburg wird vom Bundesverwaltungsgericht verpflichtet, das Genehmigungsverfahren für die geplante Schule weiter voranzutreiben. …

Ergänzung 2.2.2013:

JF: Opus Dei darf Jungengymnasium bauen  (30.1.)

Die katholische Laienorganisation Opus Dei darf in Brandenburg ein Jungengymnasium errichten. Das entschied am Mittwoch das Bundesverwaltungsgericht und beendete damit einen sechsjährigen Rechtsstreit zwischen dem Bundesland und der katholischen Organisation.

… „Das Grundgesetz verbietet einen nach Geschlechtern getrennten Unterricht nicht, sondern läßt ihn zu“, begründete der Vorsitzende Richter des sechsten Senats, Werner Neumann, das Urteil. Das Gericht stärkte dabei auch die in Artikel 7 des Grundgesetzes verankerte Privatschulfreiheit. „Private Schulträger dürfen Methoden und Organisationsformen des Unterrichts grundsätzlich nach Maßgabe ihrer eigenen pädagogischen Einschätzungen frei gestalten“, sagte Neumann. Gerade deshalb gebe es in Deutschland die Privatschulfreiheit. …

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Eine Antwort zu Linke Renitenz gegen Knabengymnasium in Potsdam

  1. Nonnen schreibt:

    Die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. fälschlicherweise zu behaupten, diese festgelegten Gegebenheiten um– bzw. dekonstruieren zu können.
    [Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Frau sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2013 nachzulesen]

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