„Pille danach“ — Lebensrecht und Religionsfreiheit

Mathias von Gersdorff (JF): Lebensrecht und Religionsfreiheit  (5.2.):

Seit Wochen hält die Kontroverse um die Vergabe der „Pille danach“ durch katholische Krankenhäuser an. Anstoß zur Debatte gab die Nachricht, eine mutmaßlich vergewaltigte Frau sei von zwei katholischen Krankenhäusern in Köln zurückgewiesen worden, weil man ihr nicht die „Pille danach“ hätte geben wollen.

Es stellte sich heraus, daß die Sachlage ganz anders gewesen ist … Dennoch war der Vorfall für viele Medien und Politiker ein willkommener Anlaß, um gegen die katholische Kirche und ihre Sexualmoral in heftiger und gemeiner – manchmal sogar haßerfüllter – Form zu polemisieren.

Viele Medien konnten mal wieder die katholische Kirche als eine unbarmherzige Institution darstellen, der Dogmen und versteinerte Traditionen wichtiger seien als die Menschen. Eine vergewaltigte Frau soll eben selber zusehen, wo sie Hilfe bekommt, so die verzerrte Berichterstattung. Die katholische Kirche sei für solche menschlichen Schicksale nicht zuständig, sondern nur für die „reine Lehre“.

Zwischenüberschriften:

  • Religionsfreiheit interessiert nicht mehr
  • Die katholische Kirche soll sich der weltlichen Macht fügen
  • Klima der Intoleranz
  • Bischöfe reagieren oft halbherzig

… Auf diesen Angriff wäre vielmehr die entschlossene Verkündigung der katholischen Lehre über Ehe, Familie und Sexualität angemessen. Die deutschen Bischöfe müßten sich bemühen, die Menschen von der Wahrheit zu überzeugen und sie auf ihre Seite zu ziehen. Es ist zu hoffen, daß sich die Katholiken Deutschlands auf diese neuen Bedingungen einstellen und sich nicht weiterhin in die Defensive drängen lassen.

Siehe dazu: https://kreidfeuer.wordpress.com/2013/02/01/kardinal-meisner-erlaubt-pille-danach-nach-vergewaltigung/

Ergänzung:

Johannes Buchmann:  http://www.katholisches.info/2013/02/05/die-f-a-z-weis-wohin-die-pferdchen-kardinals-meisner-laufen-zuruck-nach-konigstein/

Linda Noé (Kath.net): Klar, da tobt die Menge!  (5.2.):

Ein Kommentar von Linda Noé zur Diskussion über die „Pille danach“, Kirche und Medien, Martin Lohmann, Günther Jauch und die wahren Helden des Alltags

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