Frankreich unterwegs zur „Homo-Ehe“

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1995:sozialisten-pauken-qhomo-eheq-durch&catid=1:neuestes&Itemid=33  (14.2.):

Die französische Nationalversammlung hat ungeachtet der Massenproteste in den vergangenen Wochen gegen die Mehrheit der Franzosen der Einführung der sogenannten „Homo-Ehe“ zugestimmt. Mit 329 Ja-Stimmen votierte die Mehrheit der Abgeordneten am Dienstag für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare und das damit verbundene Adoptionsrecht, wie französische Medien berichten. 229 Abgeordnete stimmten dagegen, zehn enthielten sich. Im April wird sich nun der französische Senat mit dem Gesetz befassen.

Der linkssozialistische Premierminister Jean-Marc Ayrault ist laut „Le Figaro“ „stolz“ auf das Gesetz. Dieses sei Teil einer Reihe sozialistischer Reformen „für die Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung“. Was eine „Ehe“ für Menschen gleichen Geschlechts mit Gerechtigkeit zu tun hat, hat der Herr nicht weiter erläutert.

Der Abstimmung waren eine monatelange gesellschaftliche Debatte sowie Demonstrationen von Gegnern und Befürwortern der sogenannten Homo-Ehe vorausgegangen.

Die Gegner einer „Ehe für Alle“ planen am 24. März weitere landesweite Proteste. Organisator der Aktionen gegen den Gesetzentwurf ist das unabhängige Bündnis „Manifpourtous“, an deren Spitze die katholische Kabarettistin Frigide Barjot steht.

Unterstützt wurden die Demonstrationen auch von der katholischen Kirche sowie Politikern der konservativen Oppositionspartei UMP.

… Der Mensch hat sich daran gemacht, alle Wirklichkeit selbst zu konstruieren. Er bestreitet, dass es eine objektive Realität gibt, die entdeckt wird und die allem Erkennen und Handeln vorausliegt. So kommt es nicht nur zu einer „Umwertung aller Werte“ (Nietzsche), sondern zur Konstruktion der Wirklichkeit. Was der Mensch, was die Familie, die Ehe, was Gemeinschaft und Gerechtigkeit ist, wird von linksliberalen Machern festgelegt, nach deren Pfeife dann alle zu tanzen haben und wer nicht mitmacht, der „diskriminiert“, der ist ein „Faschist“, „Nazi“, „Rassist“ oder was sich diese Weltkonstrukteure sonst noch für Beschimpfungen ausgedacht haben. So schlägt die Freiheit, die diese Gesellschaftsveränderer sich auf die Fahnen geschrieben haben, in ihr Gegenteil um und wird zur brutalen Intoleranz und zum modernen Totalitarismus. Big Brother lässt grüßen!

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Eine Antwort zu Frankreich unterwegs zur „Homo-Ehe“

  1. kleedorfer schreibt:

    „Schafft man Gott ab, wird die Regierung zu Gott“ (G.K.Chesterton)

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