Völkermord auf Raten

Im Kommentarbereich von Deutschland kontrovers zum Thema Der Fluch der bösen Tat fand ich zielgenau treffende Analysen und Gedanken von Dietmar Fürste, die ich gerne weiter verbreite:

Seit Installation des Grundgesetzes und Vergabe der Medien-Konzessionen bis hin zur heutigen, versteckten, aber stetigen Steuerung solcher Gruppierungen, wie die Schattenfraktionen im Bundestag (parteiübergreifende Parlamentariergruppen), die Netzwerke der ‘Atlantiker’ oder die auserwählten Funktionsträger der Politik als Teilnehmer bei den Bilderbergern, dem CFR, der TC oder den anderen NGO – die Selbstbestimmung der Deutschen, ihre Souveränität und ihr Selbstbehauptungswille sind systematisch den imperialen Interessen der USA untergeordnet worden. Nicht wenige glauben inzwischen, ihr Heil läge tatsächlich im ‘Überwinden’ der alten Nationen und deren Aufgehen in einer (fremdgesteuerten) EU. Sie sehen sich durch entsprechende Parteiprogramme auch darin bestätigt, die sie jedenfalls nicht hinterfragen, deren eigentliche Ziele sie nicht zu erkennen vermögen und denen sie bei Wahlen deshalb immer wieder zustimmen.

Die Deutschen empfinden diese Entwicklung vermutlich inzwischen selbst als historisch bedingt ‘natürlich’: Sie dienen sich als (noch) satte Sklaven den eigentlichen Machthabern gerne an und haben sich in zahlreichen Bündnissen, Pakten und Abkommen dementsprechend gebunden.

In ihrer inzwischen angloamerikanisch dominierten Pseudokultur mit Überfremdung durch Massenzuwanderung, nach Implantation eines politisch korrekten Schuldbewußtseins und der Demontage ihres Bildungssystems durch PISA und Bologna wurde den Deutschen das nationale Denken und Wollen abgewöhnt. Das natürliche Bindungsbewußtsein zum eigenen Volk und ihren Vorfahren, ihr Gemeinsinn und ihr Wertekanon wurde ihnen abtrainiert. Sie richten sich heute bereitwillig in einer bunten, multikulturellen und ‘offenen’ Gesellschaft ein: Widerstandslos offen für alles und jedes, nur nichts Deutsches. So, wie es einer besiegten Nation gebührt.

Noch existieren zwar Reste von Nationalbewußtsein im ländlichen Raum, was sich dort nicht nur in fröhlicher Folklore, sondern auch im Festhalten an traditionellen Werten, wie intakten Familien, ehrbarer Arbeit und Orientierung an Werten zeigt, die schon zu allen Zeiten als wahr und richtig galten. Doch auch da haben die zunehmend härteren Regeln der EU, vor allem deren neoliberale Ausrichtung auf Privatisierung und Kommerzialisierung aller Lebensbereiche, vom Gesundheitswesen über die Grundversorgung bis hin zum Dienstleistungssektor und der ständig zunehmende Druck in der Arbeitswelt bei niedrigen Löhnen die Zerstörung schon eingeleitet:

Jedes noch bestehende Wir-Bewußtsein wird zunehmend in den libertären Individualismus einer bindungslosen, hedonistischen und vor allem marktkonformen Gesellschaft umgestaltet. Vereinzelung und Konfrontation mit einer nie gekannten Vielzahl von Lebensentwürfen, Mode-Strömungen, Glaubensrichtungen, Sexualvarianten und babylonischen Kulturfragmenten machen die Menschen zunehmend unfähig zur Solidarität und zum gemeinsamen Aufbegehren gegen diese Entwicklung.

Es ist der – wie Thorsten Hinz es einmal ausdrückte – kollektive Selbstmord eines Volkes auf Raten. Diese Selbstaufgabe, die offenbar auch in den anderen Nationen des alten Europa schon begonnen hat, belegt einmal mehr Oswald Spenglers ‘Untergang des Abendlandes’.

(Jordis von Lohausen, “Mut zur Macht”):

“In den Augen der Zerstörer von 1945 waren die von 1918 Stümper gewesen. Der Unterschied ist der einer psychologischen Kriegführung, einer sehr mangelhaften nach 1918 und einer erheblich vervollkommneten nach 1945.

1919 hielt man den Krieg mit den unter Dach und Fach gebrachten Vertragswerken von Versailles, St. Germain usw. für im großen und ganzen vollendet.

1945 war man sich klar, daß er mit der dem Feind abgerungenen Kapitulation eigentlich erst begann, denn kein Sieg ist jemals vollständig bei bloßer Vernichtung der Streitkräfte des Feindes oder der bloßen Abrüstung seiner Wirtschaft. Er wird vollständig erst durch die Vernichtung seiner Gedankenwelt, durch die Verstümmelung seines Geschichtsbildes und die Zerstörung seiner Wertelandschaft.

Einen Feind wirklich besiegen, heißt seine Erinnerung auslöschen. Erst der Feind ohne Gedächtnis ist ein für allemal unschädlich, denn aller Wille zur Selbstbehauptung, alle Fähigkeit der Besinnung stammt aus der Erinnerung.

Es gibt eine Strategie des Vergessens. Über das zu Vergessende wird nicht mehr geredet, nicht mehr geschrieben, bis es eines Tages ins Unterbewußtsein hinabsinkt und bei der heranwachsenden Jugend auch unterschwellig nicht mehr vorhanden ist. Ohne Vorbehalt glaubt sie, was die Sieger verkünden. Sie selber glauben es mittlerweile.”

(Aus: Jordis von Lohausen, “Mut zur Macht. Denken in Kontinenten”, 1979, S. 203)

Klassische Leitsätze zu einer adäquaten Strategie findet man bereits bei einem vor 2500 Jahren verstorbenen chinesischen Menschenverächter namens Sun-Tsu. Sie lauten:

1) Zersetzt, was immer im Land eurer Feinde gut ist,

2) macht ihre Götter lächerlich und zerrt alles Herkömmliche in den Kot,

3) unterhöhlt mit allen Mitteln das Ansehen ihrer führenden Schichten, verwickelt sie, wo immer möglich, in dunkle Geschäfte und gebt sie im richtigen Augenblick der Schande preis,

4) verbreitet Streit und Uneinigkeit unter den Bürgern,

5) stachelt die Jugend gegen die Alten auf,

6) behindert in jeder Weise die Arbeit der Behörden,

7) bringt überall eure Spitzel unter und

8) scheut die Mitarbeit auch der niedrigsten und abscheulichsten Kreaturen nicht,

9) stört, wo immer ihr könnt, die Ausbildung und die Versorgung der feindlichen Streitkräfte, untergrabt ihre Disziplin und lähmt ihren Kampfwillen durch schwüle Musik, schickt dann noch leichtfertige Frauen in ihr Lager und laßt sie das Werk des Verfalls zu Ende führen,

10) spart weder mit Versprechungen noch mit Geld oder Geschenken, denn all dies trägt reiche Zinsen.

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