CDU erwägt Homo-Gleichstellung

JF: CDU plant vollständiges Adoptionsrecht für Homo-Paare  (27.2.):

Die CDU plant offenbar eine vollständige Gleichstellung von homosexuellen Paaren im Adoptionsrecht. Kanzleramtsminister Ronald Pofalla und Generalsekretär Hermann Gröhe wollten noch vor der Sommerpause einen Gesetzesvorstoß einbringen, der die volle Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften bei der Adoption vorsieht, berichtet die Bild-Zeitung. Hintergrund soll die Sorge sein, die Opposition könnte eine solche Initiative über den Bundesrat einbringen.

Das Bundesverfassungsgericht hatte vergangene Woche entschieden, daß Homosexuelle künftig die von ihrem Lebenspartner adoptierten Kinder ebenfalls adoptieren dürfen. Bisher waren solche sogenannten „Sukzessivadoptionen“ nur in der Ehe möglich. Seitdem ist in der Union eine Diskussion über die Gleichstellung von homosexuellen Paaren mit Eheleuten entbrannt. Dabei geht es nicht nur um das Recht, Kinder zu adoptieren, sondern auch um eine steuerrechtliche Gleichstellung.

Widerstand dagegen kommt vor allem aus der CSU: „Ehe und Familie haben eine besondere Stellung, und diese möchten wir privilegiert wissen“, unterstrich die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt.

Aber auch in der CDU stößt eine völlige Gleichstellung von Homo-Paaren auf Kritik. Neben dem Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß sprach sich auch die Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, gegen ein solches Vorhaben aus. „Ohne Mann und Frau keine Kinder, ohne Kinder keine Zukunft in diesem Land. Ich habe das Gefühl, daß es nicht mehr um die Beseitigung von Ungerechtigkeiten geht, auch nicht um die Gleichstellung. Nein, es geht einigen Aktivisten um die Aushöhlung, ja die Abschaffung der bürgerlichen Familien“, sagte sie laut Bild während der Sitzung  der Unionsfraktion im Bundestag am Dienstag.

Unterdessen erhöht die FDP den Druck auf ihren Koalitionspartner, schnellstmöglich die Gleichstellung von Homo-Paaren umzusetzen. „CDU und CSU müssen endlich die Lebensrealitäten in Deutschland anerkennen“, forderte die familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß, in der Welt.

„Eingetragene Lebenspartner übernehmen die gleiche Verantwortung füreinander wie Eheleute.“ Daher müßten sie auch die gleichen Rechte bekommen. Es sei „peinlich, daß das Bundesverfassungsgericht der Union immer wieder den gesellschaftspolitischen Spiegel vorhalten“ müsse, kritisierte die FDP-Politikerin.

Kommentator Otto Ohnesorge stellt dazu fest:

  • Es gibt in der BuntenRepublik keine Mehrheit für die Islamisierung.
  • Keine für die Zuwanderung.
  • Es gibt keine für die EU und den Euro.
  • Keine für die Rettung von Mittelmeerländern.
  • Es gibt auch keine Mehrheit für die Beteiligung der sogenannten BuntenWehr an Auslandskriegen.
  • Gleichfalls keine Mehrheit für den geduldeten Asylmißbrauch und das Verweigern von Abschiebungen.
  • Wie es auch keine Mehrheiten gibt für das Schonen und Nichtwegsperren von Intensivstraftätern.
  • Genauso gibt es keine Mehrheit für das Schlachten von Tieren ohne Betäubung.
  • Oder das Beerdigen ohne Sarg.
  • Schon gar nicht gibt es in der BuntenRepublik unter der Bevölkerung eine Mehrheit für das Recht auf Adoption von Kindern für Schwule und Lesben und andere sexuelle Minderheiten — viele an der Zahl.

Aber trotzdem wird es sie geben. Weil man auf die Meinungen des deutschen Volkes … keinen Wert legt.

Die Meinung ist egal.

Das deutsche Volk wählt gnadenlos und unbarmherzig immer und immer wieder dieselben Parteien zu annähernd 100 Prozent.

Das ist wahre Demokratie:
Wenn du dir trotzdem die demokratische Freiheit nimmst immer wieder die Leute zu wählen, die das machen, was du nicht willst.

Ich bin ein wenig verwirrt. …

Ergänzung:

Hier noch ein lesenswerter Kommentar (August Heinrich von Loen):

Die FDP befindet sich bereits auf der Palliativstation, „und das ist gut so“! Die CDU hat sich in den gesellschafts- u. staatspolitischen Fragen bereits so sehr an die Ideologie der rotgrünen Kulturbarbarei angepaßt, daß sie sich als politische Alternative für die Zukunft völlig überflüssig macht. Also warum C D U, wenn am Ende doch rotgrüne Politik bei ihr herauskommt? Wenn auch einige „Dinosaurier“ in der Partei versuchen, den Zug kommunistischer Gleichmacherei und Wertenivellierung aufzuhalten, so ist er doch schon so in Fahrt gekommen, daß nur das Eintreten eines außergewöhnlichen Ereignisses den Zug noch stoppen könnte.

Die Macht und der Einfluß derer ist groß, die die Vielfalt der Völker und Kulturen zerstören wollen, um sie in eine unikonforme, struktur- und willenlose, nur ihr hörige Sozietät umzuformen. Dies geschieht immer auf dem Wege der Entwurzelung der Völker durch systematische Zerstörung archaischer Bindungen wie Familie, Kultur, Tradition und Geschichte, sowie die Vernichtung stammesgeschichtlich gewachsener und verankerter gemeinsamer genetischer Merkmale eines tief empfundenen Wertegefüges durch eine kaltblütig durchgeführte programmatische Umvolkung.

Wer bei all den Veränderungen wie, Sitten- und Werteverfall, Völkerwanderungen, Revolutionen und Kriege, Finanz- und Wirtschaftskrisen, unerklärliche Ereignisse und Katastrophen, Mord, Lüge, Betrug, Korruption und orwellsche Zustände, immer noch daran glaubt, es handele sich hierbei um Zufälle, Schicksal oder Normalität, dem mangelt es an allgemeiner Urteilskraft. Nichts Großes, Bewegendes oder Bedeutendes geschieht im Politischen, ohne daß es Programm ist. Der Mainstream, die Hure der Politik, verzerrt die Wirklichkeit zum Wohle seiner Zuhälter, der Finanzoligarchie und deren politischen Knechte. Die Massen sollen glauben, daß alles gut so ist und alles nur geschieht zu ihrem Wohle. …

Ergänzung:

Jürgen Liminski: http://www.freiewelt.net/blog-5064/etikettenschwindel–eine-andere-partei.html  (27.2.):

Die Sache mit der Gleichstellung ist grundsätzlicher, als man auf den ersten Blick ahnen könnte. Gewiss, man will Wahlen gewinnen. Ob die CDU sich dabei aber ganz aufgibt, spielt offenbar keine Rolle mehr.

… Das, was die CDU an C-Resten noch vorbringen konnte, war die Förderung von Ehe und Familie gegenüber anderen Lebensformen. Dieser Profilrest wird nun geschleift. Er war es aber, der zumindest noch den Anschein des Christlichen erweckte, nachdem man Scheidung, Abtreibung, PID und Aufwertung homosexueller Partnerschaften liberalisiert und durchgewunken hatte. Auf Christus kann diese Partei sich nicht mehr berufen. … Das C ist mit der vollen Gleichstellung der Homo-Ehe nur noch ein Etikettenschwindel – für alle sichtbar. Es fehlt halt bloß noch der kleine Abgeordnete, der ruft: Die Partei ist ja nackt. …

Ergänzung:

http://www.unzensuriert.at/content/0011901-der-CSU-formiert-sich-Widerstand-gegen-die-Homo-Ehe  (28.2.):

Neuerlichen Diskussionsbedarf gibt es in der CDU/CSU-Fraktion zum Thema Homo-Gleichstellung bei Adoptionsrecht und steuerlichem Familiensplitting. Während Angela Merkel und die „Liberalen“ gemeinsam mit der FDP noch vor den Bundestagswahlen 2013 eine völlige Gleichstellung von Schwulen und Lesben in allen Rechtsbereichen erreichen wollen, bremsen die Konservativen in den Unionsparteien bei diesem Projekt. Vor allem in der CSU regt sich massiver Widerstand. Die „Bayernpartei“ fürchtet um ihre Verankerung in der traditionsbewussten und familienpolitisch engagierten Wählerschaft. Gut möglich, dass diese im Herbst 2013 bei den Landtagswahlen der bisherigen politischen Heimat den Rücken kehrt. …

Die stellvertretende CSU-Generalsekretärin Dorothee Beer legt nach. Die CSU nehme den Auftrag des Grundgesetzes sehr ernst, deshalb sei klar, dass Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stünden. In diesem Licht müsse man auch das vom Bundesverfassungsgesetz erlassene Urteil zur Gleichstellung der Homosexuellen bewerten.

Ergänzung 2.3.2013:

http://pius.info/streitende-kirche/980-homosexualisierung/7714-angriff-auf-die-familie-durch-homo-lobby  (26.2.):

… Kommentar: Während also in Frankreich über eine Million Staatsbürger auf die Straße gehen, um gegen die Homo-„Ehe“ und das familienzerstörende Adoptionsrecht zu demonstrieren (pius.info berichtete), wird in Deutschland klammheimlich das Grundgesetz ausgehebelt.

Grundgesetz Art. 6. (Ehe, Familie):

  • (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
  • (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

Gibt es denn keine christlichen Politiker mehr, die begreifen, was hier geschieht? Dass einer der wichtigsten und grundlegendsten Werte der Gesellschaft, die Familie, Stück für Stück zerstört wird? Ist die Angst vor den Homo-Lobbyisten mittlerweile so groß, dass man sogar das Grundgesetz missachtet? Leben wir in einer Demokratie, die sich an das Gesetz hält, oder in einer von Lobbys gesteuerten Anarchie? Wenn wir noch eine Demokratie sind, so lautet die entscheidende Frage: Wo sind denn bitte die katholischen bzw. christlichen Politiker des 21. Jahrhunderts?

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