Norbert Geis: Entscheidend ist das Kindeswohl

http://www.medrum.de/content/norbert-geis-keine-verfassungsaenderung-durch-die-hintertuer  (28.2.):

CSU-Politiker betont, Ehe und homosexuelle Partnerschaften sind nicht wesensgleich, sondern laut Bundesverfassungsgericht ein Aliud und können besonders mit Blick auf Elternschaft und Kinder nicht als gleich bedeutsam angesehen werden

(MEDRUM) Der Bundestagsabgeordnete Norbert Geis wandte sich in der aktuellen Stunde des Bundestages am Mittwoch dagegen, das Grundgesetz durch die Hintertür zu ändern und die besondere Stellung von Ehe und Familie  durch die Gleichstellung sogenannter Homo-Ehen verfassungsrechtlich auszuhöhlen.

Geis wies zu Beginn seiner Rede auf die verhältnismäßig geringe Bedeutung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften in der Gesellschaft hin. Im Vergleich zur Ehe bewege sich deren Bedeutung im Promillebereich. Das Gleiche ergebe sich auch für Kinder. Die gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften spielten dabei eine ganz geringe Rolle. Aber es gehe den Interessensvertretern homosexueller Partnerschaften nicht um die Bedeutung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften für die Gesellschaft, sondern darum, eine Institut neben die Ehe zu setzen und damit die Privilegierung der Ehe zu untergraben. Das sei schon in der Verfassungskommission in den 1990er Jahren versucht worden, aber an der nötigen Zweidrittelmehrheit gescheitert.

Wer den besonderen Schutz von Ehe und Familie aufheben wolle, solle dies durch eine Änderung des Grundgesetzes mit der nötigen Zweidrittelmehrheit tun, aber nicht auf dem Umweg über das Lebenspartnerschaftsgesetz und dementsprechend ausgerichtete Gerichtsurteile das Grundgesetz aushöhlen. Das forderte Norbert Geis in seinem Redebeitrag vor dem deutschen Parlament. Geis stellte dabei die einzigartige Rolle der Ehe und natürlichen Elternschaft von  Vater und Mutter für das Kind heraus, die nicht durch irgendeine Partnerschaft, etwa mit Papa, Papa oder Mama, Mama, gleichwertig ersetzt werden könne. Entscheidend sei das Kind, nicht die Gleichstellungsinteressen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, so Geis. Mit Blick auf die Fremdadoption durch gleichgeschlechtliche Paare verwies Geis auf die belgischen Verhältnisse. Obwohl dies dort möglich sei, gebe es bis heute keinen einzigen Fall, in dem ein Kind zur Adoption durch homosexuelle Partner freigegeben worden sei. …

Dieser Beitrag wurde unter Ehe und Familie abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.