Gloria Olivae – Prophetie des Malachias

Pius.info stellt wegen hohen Leserinteresses einen alten Artikel wieder ins Netz:
http://pius.info/streitende-kirche/960-neue-weltordnung-nwo/6017-erfuellt-sich-fuer-papst-benedikt-die-weissagung-des-malachias  (1.3.):

… Wie Israelnetz vom 27. Oktober [2011] berichtet, wurde Papst Benedikt ein mehrere hundert Jahre alter Olivenbaum aus Israel übergeben.

… Netanjahu erklärte, dass der Olivenbaum das gemeinsame Streben nach Frieden und Brüderlichkeit zwischen den Völkern und Religionen repräsentiere.

An sich nur ein verpflanzter Ölbaum, wozu also diese Meldung?

Aus einem einfachen Grund: Es gibt eine uralte Weissagung, welche für jeden Papst einen Sinnspruch beinhaltet: die Papstweissagungen des Malachias.

Sie geben Papst Benedikt folgenden Beinamen:

Gloria olivae“ – „Ruhm des Olivenbaumes“

… „Gloria olivae“ könnte man aber auch paraphrasieren mit: „Der Olivenbaum (das Judentum) kommt wieder zur Ehre.“

Damit sind wir wieder am Anfang dieses Beitrages, bei dem symbolischen Geschenk von Premierminister Netanjahu, der Papst Benedikt einen Olivenbaum als Symbol der blühenden Beziehungen zwischen Rom und Jerusalem schenkt.

Jede weitere Interpretation obliegt dem Leser. Es bleibt nämlich offen, ob das Judentum zur Ehre kommt, WEIL es sich zu Christus, dem Messias aus dem Judenvolk bekehrt oder weil es seine These von der Weltverbrüderung OHNE Christus überall verbreitet.

Wenn man der Interpretation von Premier Netanjahu folgt, dann ist mit Sicherheit die Neue Weltreligion OHNE (und damit gegen) Christus gemeint, nämlich das „gemeinsame Streben nach Frieden und Brüderlichkeit zwischen den Völkern und Religionen“, wie Netanjahu sich ausdrückt.

… Überall stehen die Zeichen auf Zusammenbruch: Das Währungssystem steht vor der Implosion, nicht zuletzt wegen des Zinssystems, welches die Kirche immer verurteilt hat. (Aufgrund der exponentiellen Gewinnsteigerung der wenigen Reichen – was schon Karl Marx festgestellt hat – ist dieses System grundsätzlich nicht länger zu halten als etwa 80 Jahre, danach folgt eine Entwertung, z. B. in Form einer Währungsreform, oder die Karten werden ganz neu gemischt — das heißt: Krieg. Die Hochfinanz nennt diese Abfolge „the great game“, „das große Spiel“). Armut und Ausbeutung in den Dritte-Welt-Ländern nimmt stündlich zu, die Waffen- und Rüstungsindustrie treibt weltweit gezielt ihr blutiges Geschäft mit dem Krieg (bei dem nicht nur Amerika, sondern alle westlichen Industriestaaten kräftig verdienen), Pharma-Lobby, Saatgut- und Gentechnikfirmen sind längst Global Players, welche die Welt ausbeuten in einer Art und Weise, die zu einem Super-Gau führen kann. Die Sexindustrie und Pornografisierung der Jugend und der ganzen Gesellschaft hat durch die digitale Kommunikation, Kino, Fernsehen und vor allem Internet ein Ausmaß erreicht, wie es in der Weltgeschichte noch nicht war. Die Perversion der Geschlechtlichkeit zieht durch die Straßen des übersättigt-materialistischen Europas, in der Kunst breitet sich der Geist der Gotteslästerung aus (Piss-Christus, Blutorgien in Messgewändern). Und über allem thront blutig unsichtbar, aber deswegen nicht weniger grausam, das immerwährende Menschenopfer des 21. Jahrhunderts. So wie das Blut der Sklaven den Wohlstand des römischen Imperiums umspülte, so begleitet das Blut der gemordeten Kinder im Mutterschoß die „aufgeklärte“ Moderne, in der die materialistisch-hedonistische Selbstverwirklichung des Einzelnen zum Gipfel des Egoismus gesteigert den Tod der Schwächsten unter den Schwachen bedeutet. …

Ergänzung 6.3.2013:

Giuseppe Nardi: http://www.katholisches.info/2013/03/05/die-papst-weissagungen-des-malachias-nur-ein-scherz-des-heiligen-philipp-neri?

  • Die Schwierigkeit falsche von echten Prophetien zu unterscheiden
  • 1595 tauchen erstmals die Malachias-Weissagungen auf
    … Der Text war eine bis dahin gänzlich unbekannte Papst-Prophetie. Wion schrieb ihn dem historisch faßbaren Benediktiner Malachias zu, der Anfang des 12. Jahrhunderts Erzbischof von Armagh in Irland war. …
  • Venedigs Druckereien als Ausgangspunkt der Verbreitung
    … Einig ist sich die Wissenschaft daher, daß der Text jedenfalls nicht von Erzbischof Malachias von Armagh stammt, dem Wion ihn zuschrieb und unter dessen Namen er als Papstweissagung des heiligen Malachias bis heute bekannt ist. …
  • Philipp Neri starb im Jahr der Erstveröffentlichung – Echtheit sofort angezweifelt
    Die „Weissagungen“ wurden von einem unbekannten Autor wohl zwischen 1557 und 1595 zu Papier gebracht. Hartnäckig hält sich die Vermutung, daß es der heilige Philipp Neri gewesen sei, Gründer des Oratorianerordens, eine der wichtigsten Gestalten der katholischen Erneuerung nach der protestantischen Kirchenspaltung und vor allem auch wegen seines humorvollen Wesens als „Hofnarr Gottes“ bekannt.
  • Der Sinnspruch zu Benedikt XVI. und seine vielen Auslegungen – davor und danach
  • In Sankt Paul vor den Mauern gibt es noch viel Platz für Papst-Medaillons
    … Wenn man sich die „Weissagungen“ des Malachias als humorvolle Sondereinlage des heiligen Philipp Neri vorstellt, dürfte man den richtigen Zugang und damit besten Umgang mit dem Text finden.
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