Juncker: Kriegsgefahr wie 1913

http://www.mmnews.de/index.php/politik/12362-juncker-eu-kriegsgefahr  (10.3.):

Juncker will Merkel unterstützen und spricht von Kriegsgefahr in Europa. Die Ursachen für die sich zuspitzenden Spannungen nennt er jedoch nicht: den Euro und die Brüsseler Bürokratie.

… In der Debatte um die Zukunft der Währungsunion warnte Juncker im SPIEGEL davor, dass sich die Konflikte in Europa gefährlich zuspitzen könnten. „Wer glaubt, dass sich die ewige Frage von Krieg und Frieden in Europa nie mehr stellt, könnte sich gewaltig irren. Die Dämonen sind nicht weg, sie schlafen nur.“

Er sehe auffällige Parallelen zum Jahr 1913, als viele dachten, es werde in Europa nie mehr Krieg geben. „Mich frappiert die Erkenntnis, wie sehr die europäischen Verhältnisse im Jahr 2013 denen von vor 100 Jahren ähneln.“ Erste Anzeichen sieht Juncker in den Wahlkämpfen in Griechenland und Italien. „Plötzlich kamen Ressentiments hoch, von denen man dachte, sie seien definitiv abgelegt.“

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Eine Antwort zu Juncker: Kriegsgefahr wie 1913

  1. Dörflinger André schreibt:

    Ja, das sage ich schon lange, erstens gefällt die krumme Zahl 13 nirgends, starben doch bereits 1913 im letzten Jahr der jahrzehntelangen Vor-Kriegshetze (Affäre Dreyfuss) Friedensbewegte durch Mord: Jean Jaurès, der vorahnungsvolle Zeitungsmann und auch der geniale Rudolf Diesel hielt es nicht mehr aus + durch Selbst-Tötung + // NIemand wollte 1914 einen Weltkrieg entfesseln, bloss dem bösen Nachbarn eine kurze deftige Abreibe für die nächsten 15 Jahre verpassen, was ja beidseitig prächtig misslang. // Und so ists heute nicht anders: Eine provokative Lappalie kann einen anfänglich als begrenzten Lokalkrieg konzipierten Schlagabtausch um Korea >< China (Tiansin Massaker 1937 "unverdaut" = ungesühnt) in einen Flächenbrand ausweiten, desgleichen betr. Syrien, Iran, Pakistan = 3 widerspenstige Einzelgänger mit wechselnden Bündnispartnern und reich an Märtyrerkriegern während dem die USA zu einem reichen Papiertiger-Schuldner verkommen sind.
    Die Geschichte wiederholt sich wohl, gleicht sich aber nicht, d.h. man kann daraus kaum was lernen. Krieg = als das notwendige Uebel gegen Wasserquellenabsteller. Gewiss, weil sich Nachbarn mit der Zeit viel zu gut kennen um daraus (besondere) Freunde zu werden // Nord-Korea muss bald mal ver-sieg-elt werden, das ist klar, auch Syrien befriedigt, die Pälestinenser ein Staat, Israel "normal"…
    2020 wird mans dann – leidvoll – erfahren haben. Aber, auch danach, ein friedliches Zusammen-Leben wird es nie geben, weil die Menschheit das Paradies nicht erträgt, sonst wäre sie dort geblieben.

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