DRK auf Familienzerstörungskurs

Bärbel Fischer (FreieWelt.net): Aus Kindern Kapital schlagen  (15.3.):

Herr Seiters will „Nägel mit Köpfen“ machen, zu Deutsch, er will alles tun, was dem Deutschen Roten Kreuz Kohle einbringt: den Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung für alle Kinder bis zu zwölf Jahren gesetzlich verankern, das Betreuungsgeld wieder kassieren und  vaterlosen Kindern auch noch die Mama  wegnehmen.

Das rechnet sich für das DRK, und nur darauf kommt es an! Aus Kindern Kapital schlagen. Da spielen doch Werte wie Elternliebe, Verlässlichkeit, Bindung gar keine Rolle mehr. Weg mit den Kindern! Sie taugen für die Herren Hundt, Driftmann und Seiters  lediglich als künftige Beitragszahler für die Rentenkasse und evtentuell noch als Wasch- und Fütterungspersonal für greise Präsidenten.

Was für das Rote Kreuz Gewinne durch Betreuung verspricht, ist für die Kanzlerin der Anspruch auf einen Vollerwerbsplatz für Mütter. „Familie und Beruf in Einklang bringen“ heißt die Devise – eine schöne Umschreibung für das, was sich nicht in Einklang bringen lässt, solange Mütter sich nicht zweiteilen können. Für die kinderlose Angela Merkel ist das Großziehen von Kindern offenbar ein Hobby. Sie vergisst, dass Kinder jenseits von drei Jahren auch noch Anspruch auf elterliche Fürsorge und Präsenz haben. Die Parole lautet: Kinder weg organisieren und Vollzeit in den Betrieb.

„Wer sind Sie?“ fragen die Kinder, wenn sie abends eingesammelt werden, ihre Eltern, oder: „Sie kommen mir irgendwie bekannt vor!“

Spaß beiseite!

Dass Müttern von mehreren Kindern während der Familienphase eine berufliche Teilzeitarbeit nebenher gar nicht möglich ist, das wird unterschlagen. Und wenn diese Mütter nach Jahren dann eine Teilzeitstelle suchen, weil sie tagsüber nicht ganz aus dem Blickfeld ihrer Kinder verschwinden wollen, dann gibt es nur noch Vollzeitstellen! Bravo!

Aber der wahlkampfgerecht inszenierte Familiengipfel hat doch immerhin ein Ergebnis erzielt: man will mehr für berufstätige Eltern tun. Nein, nicht für  a l l e   Eltern will man mehr tun, sondern nur für die, die pro Kind und Jahr sowieso schon mehr als 14.000 € staatlichen Krippenzuschuss bekommen.

Nachwort

Herr Seiters, Ihre verletzende Erklärung  sagt uns Profi-Eltern: Keinen roten Heller mehr in Ihre Sammelbüchsen oder auf DRK-Konten!

http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/70110078/drk-praesident-fuer-rechtsanspruch-auf-betreuung-fuer-kinder-bis-zu-zwoelf-jahren  (13.3.):

… „Die Finanzierung von Kita-Plätzen sollte Vorrang haben vor der geplanten Einführung des Betreuungsgeldes“, erklärte der DRK-Präsident. Ein Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz für Ein- bis Zwölfjährige rechne sich auch für den Steuerzahler, führte Seiters aus. …

Es ist zum Aus-der-Haut-Fahren: Überall schlagen sich einst vernünftige Organisationen auf die Seite der linken Familienzerstörer.
Siehe Caritas Österreich: https://kreidfeuer.wordpress.com/2011/09/07/caritas-fordert-gesamt-und-ganztagsschule/

Dieser Beitrag wurde unter Ehe und Familie abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu DRK auf Familienzerstörungskurs

  1. Wolf Michael schreibt:

    Diese verdammten Dreckschweine … und diese saudummen Deutschen, die diesen Idioten immer wieder an die Macht verhelfen. Tut mir leid: Ich konnte nicht mehr an mir halten.

  2. Nonnen schreibt:

    Nun auch noch der Präsident des DRK, nach linken und gewerkschaftsnahen Parteien, sowie auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT; Präsident von Gesamtmetall DULGER): : „Befreit die Mütter von ihren Kindern und fesselt sie an die Maschinen“
    So toll sind Krippen für 0 – 3jährige Kleinstkinder nicht.
    Neben zu befürchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge „learned helpnessless“ und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung zu befürchten.
    Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2013)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.